Danke Ingeborg für die Info,
falls es zu einem Medikament kommt, wird es noch Jahre dauern bis zu einer marktfähigen Entwicklung. Leider wird das das Problem der Coinfektionen und der Diagnosemöglichkeiten wahrscheinlich auch nicht lösen. Trotzdem sehr erfreulich, dass sich überhaupt was tut.
Zu den Meldezahlen und den tatsächlichen Fällen:
Wenn man sich die Meldkriterien anschaut, wird klar, dass diese vollkommen unzureichend sind, die tatsächlichen Fälle wiederszuspiegeln, da lediglich das Erythema migrans, die Neuroborreliose nach sehr strengen Diagnosefestsetzung und die Lyme-Arthritis gemeldet werden dürfen. Der Mehrwert solcher Zahlen ist daher nicht wirklich gegeben, wenn man sie für die tatsächliche Mitverantwortung der vielfältigen Bilder einer späten Borreliose heranzieht, wie es fälschlicherweise oft gemacht wird. Alle nicht sicheren Krankheitsbilder werden in Meldezahlen auch nicht erfasst werden können, solange die Diagnosemöglichkeiten so bescheiden sind, was aber Voraussetzung für eine Meldepflicht wäre.
(S.auch Borreliose sicher-wahrscheinlich-möglich-unwahrscheinlich )
Liebe Grüße Urmel
falls es zu einem Medikament kommt, wird es noch Jahre dauern bis zu einer marktfähigen Entwicklung. Leider wird das das Problem der Coinfektionen und der Diagnosemöglichkeiten wahrscheinlich auch nicht lösen. Trotzdem sehr erfreulich, dass sich überhaupt was tut.
Zu den Meldezahlen und den tatsächlichen Fällen:
Zitat:In BW scheut sich das Gesundheitsministerium bis heute die Borreliose ins Infektionsschutzgesetz aufzunehmen. Vor allem die chronische Borreliose wird verschwiegen oder anderen Krankheiten zugeordnet.
Wenn man sich die Meldkriterien anschaut, wird klar, dass diese vollkommen unzureichend sind, die tatsächlichen Fälle wiederszuspiegeln, da lediglich das Erythema migrans, die Neuroborreliose nach sehr strengen Diagnosefestsetzung und die Lyme-Arthritis gemeldet werden dürfen. Der Mehrwert solcher Zahlen ist daher nicht wirklich gegeben, wenn man sie für die tatsächliche Mitverantwortung der vielfältigen Bilder einer späten Borreliose heranzieht, wie es fälschlicherweise oft gemacht wird. Alle nicht sicheren Krankheitsbilder werden in Meldezahlen auch nicht erfasst werden können, solange die Diagnosemöglichkeiten so bescheiden sind, was aber Voraussetzung für eine Meldepflicht wäre.
(S.auch Borreliose sicher-wahrscheinlich-möglich-unwahrscheinlich )
Liebe Grüße Urmel
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