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Borreliosetest positiv und jetzt?
#11

Ein Therapieversuch mit Antibiotika finde ich eine gute Idee, sofern andere mögliche Ursachen so gut es geht ausgeschlossen wurden. Es bleibt einem bei der miesen Diagnostik kaum was anderes übrig.

Den Therapieversuch würde ich aber nur nach den Leitlinien der DBG oder ILADS machen. Das würde mindestens 400 mg Doxy pro Tag bedeuten. Mit einer niedrigen Dosis, wie sie geltende Lehrmeinung und die Fachinformation vom Doxy empfiehlt, würde ich keine Versuche machen, da ich sonst zum Schluss nicht weiss, ob eine höhere Dosis was gebracht hätte.

Bei der Doxyeinnahme muss auf ein paar Dinge geachtet werden. Frag danach, wenn du dich für eine Therapie entscheidest.

Nichts desto trotz wäre es von Vorteil, wenn du bei einem borreliose-erfahrenen Spezi unterkommen könntest. Bei langen Krankengeschichten braucht es manchmal lange und/oder wiederholte Therapien.

LG, Regi

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)

Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz
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#12

Hey Amrei, also erst mal versuchen und danach umschauen nach einem Arzt der nochmal testet? Das ist nicht kontraproduktiv wenn ich einfach schon mal "behandle"???
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#13

Hab gerade mal nachgeschaut. Auf dem Rezept steht Doxy - CT 200mg Tabletten 20 St. Das ist dann wohl zu niedrig dosiert...
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#14


Hallo Ana,

auch von mir: herzlich willkommen!
LG

Amrei
[/quote]

Icon_winken3Icon_spritzeIcon_narkosespritzeIcon_kolobok-party-dancersIcon_hurra_fruehling6Icon_haufen Hallo Amrei, ich finde diese Icons so süüüüssss, danke für das Willkommen heissen... Ich wäre aber lieber nicht da. Icon_panikIcon_hexefliegendfiesIcon_danke_ATDE
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#15

Guten Morgen miteinander, bin gerade etwas gefrustet. Finde hier in der Gegend (Kölner Umland) partout keinen Borreliose-Spezi der Kassenpatienten behandelt. Habe schon etliche Leute kontaktiert. Und die Ärztin in Gladbach scheint ausgelastet zu sein. Hat hier nicht irgendwer nen Tipp? Ich scheu auch nicht davor ne Ecke zu fahren!
Lg Britta
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#16

Guten morgen!
Nachdem ich einfach keine Praxis in der Umgebung gefunden habe die spezialisiert ist auf Borreliose und auch Kassenpatienten nimmt, habe ich mir für morgen einen Termin bei meiner Hausärztin geben lassen. Nun heißt es nochmal alles vernünftig abzuklären. Könnt ihr mir vielleicht eine Leitlinie an die Hand geben was sie testen muss? Was ich bisher gelesen habe bin ich mit dem Leverkusener Labor ganz gut bedient.
Soll ich wieder einen Westernblot machen lassen? Und einen LTT ( den gab es bisher noch nicht)?
Was sagt ihr? Ich nöchte jetzt echt nix falsch machen...
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!
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#17

Hallo Britta,

ich habe jetzt gerade keinen Plan, was bei dir schon alles gemacht wurde.

Falls du einen LTT machen lassen willst, dann bitte nur direkt über ein spezialisiertes Labor. Die normalen Labors schicken die Proben dann oft nur weiter und dabei kommt es zu falscher Lagerung und falschen Ergebnissen.

Ettlingen, Berlin, Bremen wären für mich die Anlaufstellen .

Ansonsten gibt es hier eine gute Übersicht :

http://forum.onlyme-aktion.org/showthrea...3#pid45943



http://www.erlebnishaft.de/laboruntersuchungen.pdf

was die gesetzlichen Kassen bezahlen können: http://www.xerlebnishaft.de/labor_kassen.pdf

was man privat bezahlen muss: http://www.xerlebnishaft.de/labor_weiter.pdf

Es setzt voraus, dass sich deine Ärztin ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen möchte, sie findet dort , wenn sie möchte fast alles, was man machen könnte. Leider sind von Patienten mitgebracht Informationen nicht in jeder Arztpraxis gerne gesehen oder gelesen. (Ich habe es jedenfalls erst sehr selten erlebt, aber es kommt auf den Versuch an)

Ansonsten geben die Leitlinien der Deutschen Borreliosegesellschaft einen guten Überblick .

Alle Laboruntersuchungen sollten sich natürlich auch an den Symptomen richten und es sollte auch eine Bereitschaft sein, zu behandeln, sonst kann man sich die Untersuchungen sparen.

"Untersuchungen aus dem Labor sind lediglich Indizien zur Begründung einer Therapie"

Du kannst es (einfach ) versuchen bei deiner Hausärztin, ich hoffe, du hast damit Erfolg. Ich drücke dir dafür die Daumen.

Ganz wichtig zu wissen:

DIe AWMF-Leitlinien für LL Borreliose der Dermatologischen Gesellschaft sind genauso wie die LL der Neurologischen Gesellschaft derzeit in Überarbeitung . Erstere ist eigenlich schon lange ausgelaufen und findet mangels Alternative noch oft Anwendung trotz deutlicher Schwachstellen. Die Überprüfungen beziehen sich dabei derzeit aber vor allem nur auf Fälle für frische Erkrankungen, wird aber trotzdem auch bei Spätmanifestationen oft unreflektiert übernommen.

Bei angeführten Therapieversagern von ca. 10-15% und nicht langfristig beobachtete Beschwerden bei Patienten nach Antibiose gäbe es viel Handlungsspielraum für Ärzte und auch Handlungsbedarf, den man ruhig ansprechen sollte. Die derzeitigen AWMF-Leitlinien bieten diesen nicht und beziehen auch nicht Coinfektionen mit ein. Das als Gott gegeben zu betrachten , kann ja keine Lösung sein. Letztendlich erfüllen die Leitlinien der Deutschen Borreliosegesellschaft unter Einbeziehung anderer Aspekte den gleichen Anspruch wie die anderen auch und man will versuchen, mögliche gemeinsame Wege zu finden. http://www.awmf.org/leitlinien/detail/an...3-080.html Was daraus wird, wird sich zeigen. Um das Vorhaben umzusetzen mangelt es auch an Geld.

Viel ErfolgExclamation

Urmel

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören (Dalai Lama)
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Thanks given by: Regi , Filenada , leonie tomate , Amrei , Extremcouching
#18

Danke dir für die Antwort! Was bisher gemacht wurde ist ein Westernblot der schwach positiv ausfiel. Gefunden wurden Ospc Marker (???). Das ist aber schon was her. Die Internistin sah damals keinen Handlungsbedarf trotz Gelenkschmerzen, Konzentrationsschwäche, genereller Schlappheit, Muskelziehen und zucken, Schmerzen unter den Füßen, Nachtschweiß usw.
Ich werde versuchen mich durchzuboxen, ansonsten geht die Arztsuche weiter :(
Lg Britta
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Thanks given by: urmel57
#19

Kleines Update: Leider hat sich die Spezialistin in der Nähe noch nicht wieder gemeldet wegen eines Termins. Daher habe ich den Hausarzt einer Freundin konsultiert. Der hat wiederum einen Borreliosetest gemacht, der leicht positiv ausgefallen ist. Aussage des Arztes: "Das sagt lediglich das sie mal mit Borreliose in Berührung gekommen sind, es jetzt in sich tragen. Es könnte natürlich auch heißen das sie es chronisch haben..."
Er will weitere Tests machen und erstmal andere Krankheiten abklopfen.
Zumindest passiert wieder was... Beim übernächsten Mal kann ich ihn dann vielleicht auch mal mit den Testvorschlägen aus dem Forum und von Frau Dr. Hopf Seidel konfrontieren... Ich wills mir ja nicht direkt beim ersten Besuch verscherzen :(
Ich war gerade im Urlaub und fühle mich momentan ganz gut - da hat sich mein Zustand stark verbessert. Allerdings merke ich das Stress in jeder Art bei mir eine sofortige Verschlechterung hervorruft. Ist das bei euch auch so???
Liebe Grüße Britta
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#20

(08.07.2014, 11:27)britta123 schrieb:  Ich war gerade im Urlaub und fühle mich momentan ganz gut - da hat sich mein Zustand stark verbessert. Allerdings merke ich das Stress in jeder Art bei mir eine sofortige Verschlechterung hervorruft. Ist das bei euch auch so???
Liebe Grüße Britta

Stress + ähnlich ist mit das größte Gift - da hilft nur, eigene Ansprüche runterschrauben und die anderer möglichst nicht ansich ranlassen.... gut gesagt...Wa? - anfang -

... auch du bist ein Teil des Wasser`s - das jeder Fisch zum schwimmen braucht...
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