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Rifampicin und Schilddrüse TSH: Alternative Ciprofloxacin
#11

Markus, das klingt nicht gut. Ich selbst habe Moxifloxacin gut vertragen, auch über mehrere Monate. Aber das Risiko scheint mir nun doch zu hoch. Gibt ja Alternativen...

Es ist Unrecht über den Sterbenden zu lächeln, der mit der Todeswunde auf der Bühne liegt und eine Arie singt. Wir liegen und singen jahrelang (Brief Kafka an geliebte Milena)
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#12

Man muss immer eine Risikoabwägung treffen. Cipro scheint immerhin von den Fluorchinolonen das verträglichste zu sein. Wenn du es gegen Bartonellen nimmst, gibt es ja noch andere Alternativen. Bei den FC können eben auch noch Nebenwirkungen monatelang nach dem Absetzen auftreten.
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#13

Nehme ja jetzt Rifa und Azi, hauptsächlich gegen Chlamydien (nachgewiesen) aber eben auch gegen Bartonellen. Irgendwann soll noch gegen Babesien behandelt werden, aber momentan ist es so elend, dass ich nach 5 Monaten Rifa wohl erstmal pausiere.....

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#14

Da du schon sehr lange ABs nimmst, ein paar Anmerkungen: Man kann auf AB Unverträglichkeiten entwickeln (Typ IV Allergie); hier ist wohl insbesondere Metronidazol kritisch (meint Dr. aus Kempten). Du kannst auf diese Unverträglichkeiten im IMD mittels LTT testen lassen. Beim Überfliegen einiger deiner Beiträge kommt mir der Gedanke, ob nicht auch Unverträglichkeit ein Thema sein kann.

Anmerkung zwei: Candida abklären lassen. Generell unter Antibiose immer eine Pilzdiät halten und mit einem Pilzmittel (Nystatin, Caprylsäure) und Laktobazillen kombinieren.

Antibiotika schädigen die Mitochondrien ("Kraftwerke" der Zellen); kann zu unter Umständen irreversiblen Erschöpfungszuständen führen (wurde hier schon öfters thematisiert).
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#15

Lieber Markus,

danke für die Gedanken. Es ist schon schlimm, kennen aber viele hier, dass man so viel probiert, und nichts fruchtet. Für die Mitochondrien nehme ich hochdosiert q10, Glutathion, etc.
Die Unverträglichkeit gegen Rifa und andere AB ist sicher ein Thema, werde auf jeden Fall meinen Spezi ansprechen. Einen Basophilen-Degranulations-Test hat er bereits auf Rifa gemacht (auch in Berlin? weiss ich nicht), danach vertrage ich es gut.

Ich denke, dieses Rifa ist aus irgendeinem Grund ein Hammer-AB, vielleicht weil es besonders wirksam ist (Biofilm!) und viele inflammatorische Prozesse in Gang setzt. Jedenfalls habe ich bei noch keinem AB so heftige Reaktionen in den ersten 4 Wochen gehabt, nun nach ein paar Monaten Ruhe haut es mich wieder total um, und NOCH kann ich mir einreden, das sei ein gutes Zeichen....nur irgendwann ist man vom Bett aus nicht mehr in der Lage, für seinen Lebensunterhalt zu sorgen....

Gerade eben in der aktuellen Newsletter für Vereinsmitglieder bin ich über einen Vortrag von Dr. Horowitz gestolpert, der unter Rifa deutliche Besserungen bei therapieresistenten Patienten berichtet, allerdings erst NACH absetzen des Rifa. Das macht Mut. Werde jetzt noch ein paar Wochen Rifa durchhalten, meist im Bett liegend, und dann ist Schluss.

Einzige noch nicht probierte Alternative wäre dann noch Babesienbehandlung. Das möchte ich noch anschließen. Oder die extreme Hyperthermie, oder die vielen "energetischen" Sachen wie Rife-Maschine etc.

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#16

(12.09.2015, 13:36)berndjonathan schrieb:  Lieber Markus,

danke für die Gedanken. Es ist schon schlimm, kennen aber viele hier, dass man so viel probiert, und nichts fruchtet. Für die Mitochondrien nehme ich hochdosiert q10, Glutathion, etc.
Bei Q10 ist die Qualität entscheidend. Es muss die reduzierte Form sein, also Ubiquinol (nicht Ubiquinon) und vom japanischen Hersteller Kaneka. Q10 ist normalerweise ein sehr effektives Mittel bei Erschöpfung.

Reduziertes Glutathion muss i.v. gegeben werden und ist oral m.W. nutzlos. Oral wärst du wesentlich billiger dran wenn du stattdessen NAC nimmst, die wichtigste Aminosäure des Glutathion.

(12.09.2015, 13:36)berndjonathan schrieb:  Die Unverträglichkeit gegen Rifa und andere AB ist sicher ein Thema, werde auf jeden Fall meinen Spezi ansprechen. Einen Basophilen-Degranulations-Test hat er bereits auf Rifa gemacht (auch in Berlin? weiss ich nicht), danach vertrage ich es gut.
Dieser Test sagt mir nichts. Der LTT auf Medikamentenunverträglichkeit ist m.W. auch ein schulmedizinisch anerkanntes Verfahren.

(12.09.2015, 13:36)berndjonathan schrieb:  Ich denke, dieses Rifa ist aus irgendeinem Grund ein Hammer-AB, vielleicht weil es besonders wirksam ist (Biofilm!) und viele inflammatorische Prozesse in Gang setzt. Jedenfalls habe ich bei noch keinem AB so heftige Reaktionen in den ersten 4 Wochen gehabt, nun nach ein paar Monaten Ruhe haut es mich wieder total um, und NOCH kann ich mir einreden, das sei ein gutes Zeichen....nur irgendwann ist man vom Bett aus nicht mehr in der Lage, für seinen Lebensunterhalt zu sorgen....

Gerade eben in der aktuellen Newsletter für Vereinsmitglieder bin ich über einen Vortrag von Dr. Horowitz gestolpert, der unter Rifa deutliche Besserungen bei therapieresistenten Patienten berichtet, allerdings erst NACH absetzen des Rifa. Das macht Mut. Werde jetzt noch ein paar Wochen Rifa durchhalten, meist im Bett liegend, und dann ist Schluss.
Ich hatte schon ca. 1h nach der ersten Einnahme von Rifa verschiedene beängstigende Symptome (u.a. extremes Muskelzucken). Das klang aber immer mehr ab. Ich werte das aber eher als eine Art initiale Unverträglichkeit denn als Herxheimer. Nachdem ich das Medikament 2 Tage pausiert hatte, traten die Symptome dann wieder von Neuem auf.

Weißt du, dass man Rifa nach Absetzen bei Wiederaufnahme der Therapie einschleichen muss? Es kann sonst zu grippeähnlichen Unverträglichkeitsreaktionen kommen.


(12.09.2015, 13:36)berndjonathan schrieb:  Einzige noch nicht probierte Alternative wäre dann noch Babesienbehandlung.
Wie sind die denn nachgewiesen worden? Angeblich gibt es in D noch keinen nachgewiesenen Fall von Babesien beim Menschen.

Hast du schon Heilkräuter probiert? Mir scheint das vielversprechend, gibt da ja einige Protokolle. Oder man kombiniert Heilkräuter, Heilpilze und Antibiotika - so mache ich es gerade. Ich glaube nicht, dass man mit ABs alleine bei einer chron. Multiinfektion großartig weiter kommt; aber ohne vermutlich halt auch nicht. Ich setze den Schwerpunkt im Moment auf Immunstimulanz (sollte man vorher aber klären, ob das auch notwendig ist).
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#17

Markus schrieb:

Zitat: Angeblich gibt es in D noch keinen nachgewiesenen Fall von Babesien beim Menschen.

So, jetzt les ich das nun schon zum Dritten Mal, in Kürze, hier im Forum.
Nun schreib ich da doch etwas dazu.

Bei dem Borreliose-Arzt, bei welchem ich bin, wurden hier in Deutschland, Babesienfälle nachgewiesen.
Noch nicht viele, aber es gibt sie.
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#18

(12.09.2015, 20:01)Hydrangea schrieb:  Noch nicht viele, aber es gibt sie.
Deswegen schrieb ich auch angeblich, da ich es selbst nicht glaube. Kürzlich beim Tierarzt gewesen und in einer Broschüre geblättert: Babesien, Borrelien, Bartonellen - beim Hund wohl nichts ungewöhnliches.
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Thanks given by: Hydrangea
#19

Urteilt selbst.
Zitat:Die meisten menschlichen
Babesia
-
Infektionen in Europa, verursacht durch
B. divergens
, wurden aus Frankreich und
England berichtet [96]. Im Jahr 2000 wur-
de über 31 Fälle berichtet, von denen 26
Patienten (84 %) splenektomiert waren. In
23 der Erkrankten war
B. divergens
das
auslösende Agens [97]. Ein Fall eines
Splen ektomierten trat auf den Kana-
rischen Inseln auf [98]. Ein erster Fall von
menschlicher
Babesia-divergens/odocoilei
-
Infektion bei einem splenektomierten Pa-
tienten unter immunsuppressiver Thera-
pie aus dem Hegau in Deutschland wurde
2007 berichtet. Der Patient erinnerte sich
nicht an einen Zeckenstich und hatte kei-
nen Auslandsaufenthalt [99]. Eine weitere
Studie hatte das Ergebnis, dass in 31 von
3113 (1 %) Zecken, die in Südwestdeutsch-
land gesammelt wurden,
B. divergens
über
die PCR nachgewiesen werden konnte
Aus, S.134 (13)
http://edoc.rki.de/documents/rki_ab/re1c...vmwDog.pdf
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Thanks given by: Hydrangea
#20

Hallo Moderator,

ich schlage vor, die letzten drei postings zu den Co-Infektionen zu verlagern "zu Babesien".
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