Also jetzt weißt Du ja, was Du erst mal für den Darm probieren kannst. Beim HA ein Darmprofil machen, dabei wird festgestellt, ob wichtige Darmbaktreien fehlen.
Bei uns kann man im KKH ambulant einen Termin in der Gastro machen, da werden dann Röhrchen mitgegeben, wo man im Abstand von zwei Wochen drei Stuhlproben in einer bestimmten Flässigkeit abgeben kann, dabei werden machmal Sachen entdeckt, die sonst nicht gefunden werden. Dafür braucht man bei uns in Berlin aber eine Überweisung. Da müsstest Du bei Euch in der Gastro im KKh anrufen und fragen ob sie sowas machen.
Ich weiß leider nicht wie diese spezielle Untersuchung heißt. Aber vielleicht findet der Ha ja bei drei normalen Stuhlproben auch schon was.
Ansonsten, um besser auf Toilette zu können hat bei mir schon ein großes Glas Wasser ohne Kohlensäure und Olivenöl vor dem Frühstück geholfen. Olivenöl ein bis zwei Esslöffel, wenn man es runterkriegt denn es schmeckt eklig, wenn man es schafft kann man auch mehr nehmen. Hab es trotz Magenproblemen ganz gut vertragen.
Wenn man keine Fructoseunverträglichkeit hat, kann man auch Dörrpflaumensaft, Pflaumensaft, Pflaumen nehmen. Und viel Ballaststoffe essen, Rohkost : z.B Salat. Mit Flohsamen habe ich selbst trotz richtigem Gebrauch schlechte Erfaherungen gemacht, deshalb würde ich das nicht weiterempfehlen.
Hier noch Hausmittel gegen Vertsopfung.
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ha...ng-ia.html
Achte wirklich auf die Ernährung.
Ich weiß nicht welche Mittel Du für die Psyche nimmst. Manche braucht man wirklich, aber oft muss man zusehen dass man nicht zuviel einnimmt, oder sehen ob man unter Aufsicht/Absprache mit dem Arzt auch was weglassen kann.
Manche dieser Mittel haben bei längerer Einnahme unschöne Nebenwirkungen oder können vielleicht auch zu verstopfung führen und den Darm belasten. Ich würde mir da nochmal die Beipackzettel zu gemüte führen.
Warscheinlich hast Du diese Sachen von einem Psychiater, sprich nochmal mit ihm, was denn wirklich sein muss und ob man nicht versuchen kann zu reduzieren.
Einen PPI, Pantropazol oder so, also Mittel gegen Magenschmerzen das Judy oben empfohlen hat, würde ich bei Vertsopfung auf keinen Fall einsetzen, ich hab davon erst richtig Vertopfung bekommen. Du musst überlegen, ob es über dem Bauchnabel weh tut, dann ist es eher der Magen, oder weiter unten, dann ist es eher der Darm. Ist manchmal aber schwer zu unterscheiden.
Eine Dramspiegelung willst Du nicht machen, Du könntest aber über eine Magenspiegelung nachdenken, wenn der Verdacht auf Magen ist.
Dass Du nicht mal zu deiner Nachbarin kannst, geht doch gar nicht, da musst Du Dich bei Deinem Papa durchsetzen.
Auch wenn Deine Schwester selber in einer Sozialstation arbeitet, sollte das für Dich kein Grund sein, Dir nicht von außen unabhängige/offiziele Hilfe zu holen. Bei uns gibt es da den Sozialpsychiatrischen Dienst (SPD), den man auf sowas ansprechen kann. Gibt es bestimmt in jeder Sadt, sie sind zwar in erster Linie für psychische Probleme zuständig, nehmen sich bei uns aber Vielem an, sind sehr gute Ansprechpartner, für wie ich denke, auch Deine Probleme. Ich war mal für/mit einer Freundin dort, das hat sehr geholfen. Da könntest Du auch besprechen ob Du nicht, zumindest vorübergehend, in einer betreueten KrankenWG, z.B. mit MS Patienten oder vielleicht gibt es auch Andere, besser aufgehoben wärst.
Ich weiß, es sind viele Sachen, vorallem wenn es einem nicht gut geht, aber die Selbstkräfte zu aktivieren indem man was tut, auch wenn es schwer fällt, ist oft gut. Ich würde beim Ha mit dem Darm anfangen und mich mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst in Verbindung setzen.
Dass die Mopa Dir so geschadet hat, wie Du glaubst, halte ich eher für ein zufälliges zeitliches Zusammentreffen. Aber das ist nur meine Meinung.