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Homöopathie
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Nicole1968 Offline
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Beitrag #1
Homöopathie
Bin gerade über eine Seite gestolpert, vielleicht hat jemand von euch schon mal die rein Homöopathische Schiene ausprobiert?

Mein erster Versuch hier über die Suchfunktion hat mir nicht wirklich geholfen, oder ich finde nicht die richtigen Worte dafür, wie auch immer...
ich finde, es klingt ganz gut... habe selber bei anderen Erkrankungen sehr gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht... und sicher braucht man dann einen Homöopathen, der auch in dem Bereich schon tätig war bzw. Erfahrungen hat...

darf ich das so verlinken und von der Seite zitieren?

https://www.rocco-kirch.de/texte-zur-hom...kenstiche/

Zitat:Homöopathisch lässt sich aber jede Borreliose, egal ob schulmedizinisch vorbehandelt, ob frisch oder lange schon bestehend sinnvoll und zielgerichtet ausheilen. – Auch wenn ältere Borreliosen schwieriger zu behandeln sind und sicherlich einiger Erfahrung des Behandlers bedürfen. – D.h. es wird nicht die Borreliose als singuläre oder feststehende Krankheit behandelt (dies wäre aus vorgenannten Gründen auch völlig sinnlos, überdies völlig unhomöopathisch), sondern der an Borreliose erkrankte Mensch wird als Ganzheit in einen Heilungsprozess gebracht indem eben auch die Borreliose ausheilen kann. Elemente dieses ganzheitlichen Heilungsprozesses sind die Stärkung und Steuerung der individuellen Vital- und Abwehrkräftekräfte, sowie zielgerichtete Steuerung und Verbesserung der individuellen Integrationsfähigkeit im Sinne von Bewusstwerdung.

Ebenso ist eine sinnvolle allgemeine wie spezifische Prophylaxe durch Homöopathie möglich, ohne „Nebenwirkungen“ oder „Kollateralschäden“ wie in der Schulmedizin. Die Praxiserfahrung (Roy, Alex, Kirch u.a.) bestätigt dies eindrucksvoll in den follow-ups, durch subjektive Äußerung von Patienten, sowie entsprechenden Laborparametern.

Erfahrungsgemäß steigt der Borreliosetiter unter homöopathischer Behandlung anfangs stark an (ist als Hinweis auf die verbesserte Abwehraktivität des Organismus zu werten), um dann im Zeitraum von 6 – 12 Monaten unter die Nachweisgrenze zu sinken. Beschwerdefreiheit, insbesonders ein verbessertes bis sehr gutes Allgemeinbefinden, wird schon in den ersten Wochen nach Behandlungsbeginn erreicht, wo hingegen dies unter konventioneller Therapie nicht möglich scheint.
18.03.2019 19:05
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berta Offline
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Beitrag #2
RE: Homöopathie
Nein, ich meine, das darf man so nicht verlinken, da Werbung für eine Praxis.
Die angebene Seite enthält im Übrigen jede Menge gefährlichen Unsinn.
18.03.2019 21:09
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urmel57 Offline
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Beitrag #3
RE: Homöopathie
Hallo Nicole,

Ich sehe jetzt keinen Grund, warum du das nicht verlinken dürftest. Allerdings diese Aussage

Zitat:Homöopathisch lässt sich aber jede Borreliose, egal ob schulmedizinisch vorbehandelt, ob frisch oder lange schon bestehend sinnvoll und zielgerichtet ausheilen

halte ich für gefährlich und falsch.

Eine frische Borreliose nicht antibiotisch zu therapieren ist ein ärztlicher Kunstfehler. Borrelien sind nun mal Bakterien und wenn die überhand nehmen, lassen sie sich durch Antibiotika gut angreifen und gerade im Frühstadium ist der Erfolg am ehesten gegeben.

Zum anderen, jede Seite die hundertprozentige Heilung verspricht, werte ich als nicht seriös.

Bei bereits antibiotisch vorbehandelter Borreliose mit persistierenden Beschwerden gibt es dagegen keine gesicherten Wege und über die weitere Behandlung kann man daher sehr unterschiedlicher Auffassung sein. Hier sind die eigenen Präferenzen und das Beschwerdebild sicherlich ausschlaggebend.

Die Hauptnebenwirkungen von rein homöopathischen Behandlungen ist die, dass man Gefahr läuft, wirkungsvollere und zielgerichtetere Behandlungen gerade in einer Frühphase zu verpassen und das kann dann sehr leicht passieren, dass man in einen chronischen Krankheitsverlauf rutscht und dann tatsächlich noch mehr in die Schieflage kommen kann.


Liebe Grüße Urmel

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.03.2019 07:12 von urmel57.)
19.03.2019 07:10
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Nicole1968 Offline
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Beitrag #4
RE: Homöopathie
(19.03.2019 07:10)urmel57 schrieb:  Hallo Nicole,

Allerdings diese Aussage

Zitat:Homöopathisch lässt sich aber jede Borreliose, egal ob schulmedizinisch vorbehandelt, ob frisch oder lange schon bestehend sinnvoll und zielgerichtet ausheilen

halte ich für gefährlich und falsch.

Eine frische Borreliose nicht antibiotisch zu therapieren ist ein ärztlicher Kunstfehler.
Liebe Grüße Urmel

Hallo Urmel,
das sehe ich ebenso... wollte aber nichts am ursprünglichen Text verändern...
Mich interessiert eigentlich nur, ob jemand eben genau das, bzw. nur Homöopathie, schon probiert hat und über Erfahrungen berichten kann.
LG
Nicole
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.03.2019 07:30 von Nicole1968.)
19.03.2019 07:29
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Beitrag #5
RE: Homöopathie
Hallo und guten Morgen Nicole,
eigentlich wollte ich von meiner Borrelieninfektion und der homöophatischen Behandlung nicht mehr berichten.
Leider ist es so, das die Homöophtie überwiegend abgelehnt wird. Und ich mag nicht mehr über Pro und Kontra diskutieren.

Über persönliche Erfahrungen kann ich jedoch berichten.
In meinem Fall wurde die Infektion nicht erkannt, weil diese seitens meiner behandelnden Ärzte schlichtweg als nicht existent betrachtet wurde. Es lief bei mir genauso ab, wie in der verlinkten Seite geschrieben.

Leider musste ich die Erfahrung machen, das ich nicht nur NICHT... auf Borreliose untersucht wurde, schlimmer noch war für mich, das ich auf Grund der vielen Symptome, (hatte diese bereits in einem anderen Faden geschildert) als psychisch krank abgestempelt und damit regelrecht im Stich gelassen wurde.
Eine Borreliosebehandlung wurde mir, ebenso wie eine Untersuchung als " medizinisch nicht notwendig" verweigert.

Nachdem die Sympome mein Leben jedoch drastisch einschränkten, versuchte ich es auf Anraten einer Freundin, mit homöophatischen Behandlungen.

Ich selbst war auf Grund meiner finaziellen Situation nicht in der Lage, die Kosten für einen HP zu tragen, weshalb meine Freundin die Kosten für die Behandlung beim HP übernahm.

Die Dunkelfeldmikroskopie bestätigte, das ich mit Borrelien verseucht war. Und die Behandlung begann.


Die Mittel welche der HP einsetzte kenne ich leider nicht alle mit Namen.

Dabei handelte es sich um folgende, homöophatischen Mittel, welche ich namentlich nennen kann,
Utilin "S" D4 Kapseln, (2x wöchetl. 1 Kapsel)
Quentakehl D5 Tropfen, (3x tägl. 10 Tropfen... 2 Tage)
Notakehl D5 Tropfen, (3x tägl. 10 Tropfen... 5 Tage)
Biokat Globolis, (3x täglich 10 Globolis Stoffwechsel)

des weiteren nahm ich homöoph. Mittel ein, denen Namen ich nicht kenne,
Globolis gegen Borreliose, (2 Globolis tägl.) inzwischen weiss ich jedoch, das es sich um Nosoden gegen Borrelien handelt,
Eigenblutinjektionen bei persönlicher Vorstellung beim HP,
mehrere Globolis hochpotent ebenfalls bei persönlicher Vorstellung, welche meine Psyche und den Darm wieder in Ordnung brachten,
Naturhefe auf Melassebasis, um die Darmflora wieder herzustellen.

Die Behandlung begann am 1.8.18 und endete am 1.3.19. (7 Monate)
Meine allgemeines Befinden hat sich während der Behandlung erheblich verbessert.
Die letzte Dunkelfeldmikroskopie ergab:
keine Borrelien mehr im Blut, wobei jedoch nicht nachweisbar ist, ob sich noch Bakterien in Gewebe, in Organen oder den Knochen befinden, die Krankheitssymptome jedoch... sind alle verschwunden.

Ich fühle mich nicht mehr krank. Ob die Borrelien letztlich alle vernichtet wurden, wird sich in den nächsten Monaten herausstellen.
Denn wenn sie nicht alle vernichtet wurden... werden die Borreliosesymptome wieder auftreten.

Es ist nun die Zeit des "Abwartens und des Tee trinkens" angebrochen. Mein Bauchgefühl ist gut und ich denke das ich es gemeinsam mit dem HP geschafft habe.
Ich kann wieder laufen und das Essen klappt wieder ohne Probleme.

Jedoch sehe auch ich die Äusserung...
Zitat aus dem Link:
Homöopathisch lässt sich aber jede Borreliose, egal ob schulmedizinisch vorbehandelt, ob frisch oder lange schon bestehend sinnvoll und zielgerichtet ausheilen
Zitat ende:

für falsch, da sie für mich ein direktes "Heilungsversprechen" darstellt,
was weder schulmedizinisch noch alternativ gegeben werden darf.

Schönen Tag
und liebe Grüsse
zausel
19.03.2019 09:04
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Hermes Offline
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Beitrag #6
RE: Homöopathie
Die Homöopathie ist keine schlechte Behandlungsoption.
Bin selber erkrankt und seit längerer Zeit auch in Behandlung. Meine Belastbarkeit ist wieder relativ gut und auch meine rheumatischen Beschwerden sind um ca. 80% zurück gegangen, so dass ich sogar wieder hin und wieder Liegestütze machen kann ;)

Ich hoffe dass die Beschwerden dann in naher Zukunft auch vollständig verschwinden.

Mit der Homöopathie ist es eben möglich eine Borreliose wirklich auszuheilen, anstatt nur "in Schach" zu halten, wie das viele andere Methoden machen. Also das Zitat stimmt schon - man muss nur an einen Therapeuten treffen, der das hinbekommt. Und das ist leider auch nicht so einfach, die Qualitätsunterschiede sind enorm bei Homöopathen.

Ich hab sonst keine andere Therapieoptionen benutzt - Homöopathie "only" sozusagen.
Der positive Effekt ist, dass eben auch noch viele andere weitere Beschwerden verschwinden, die auch nichts mit der Borreliose zu tun gehabt haben.. auch Problem mit Co-Infektionen werden so gelöst.

Hin und wieder kommt das als Infekt raus. Ich war da am Anfang alle paar Wochen erkältet. Mittlerweile bin ich aber im Winter meist nur noch 1x krank - davor war es ca. jeden Monat ein Infekt.
28.03.2019 19:50
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Beitrag #7
RE: Homöopathie
(28.03.2019 19:50)Hermes schrieb:  Die Homöopathie ist keine schlechte Behandlungsoption.
Bin selber erkrankt und seit längerer Zeit auch in Behandlung. Meine Belastbarkeit ist wieder relativ gut und auch meine rheumatischen Beschwerden sind um ca. 80% zurück gegangen, so dass ich sogar wieder hin und wieder Liegestütze machen kann ;)

Ich hoffe dass die Beschwerden dann in naher Zukunft auch vollständig verschwinden.

Mit der Homöopathie ist es eben möglich eine Borreliose wirklich auszuheilen, anstatt nur "in Schach" zu halten, wie das viele andere Methoden machen. Also das Zitat stimmt schon - man muss nur an einen Therapeuten treffen, der das hinbekommt. Und das ist leider auch nicht so einfach, die Qualitätsunterschiede sind enorm bei Homöopathen.

Ich hab sonst keine andere Therapieoptionen benutzt - Homöopathie "only" sozusagen.
Der positive Effekt ist, dass eben auch noch viele andere weitere Beschwerden verschwinden, die auch nichts mit der Borreliose zu tun gehabt haben.. auch Problem mit Co-Infektionen werden so gelöst.

Hin und wieder kommt das als Infekt raus. Ich war da am Anfang alle paar Wochen erkältet. Mittlerweile bin ich aber im Winter meist nur noch 1x krank - davor war es ca. jeden Monat ein Infekt.

Ich vermute die Erkrankung bei mir ja auch und dieses Jahr, der erste Winter seit ich diesen furchtbaren Zustand habe (ging im März 18 los ) war ich sooooo oft krank und erkältet wie noch nie im Leben. Seit September fast durchgehend sinusitis und grippale Infekte !
28.03.2019 19:54
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Hermes Offline
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Beitrag #8
RE: Homöopathie
Ich hatte mal gelesen, dass die Borrelien den Vitamin D Spiegel beeinflussen können - vielleicht auch noch andere Techniken haben die Immunkraft zu mindern. Das würde erklären, warum man so Infektanfällig sein kann.
Mal vielleicht Vitamin D Spiegel testen lassen und dann regelmäßig supplimieren. Das könnte helfen.
28.03.2019 19:58
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Klaus Offline
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Beitrag #9
RE: Homöopathie
Interessant zu lesen.

Frage mich nur, warum zu früheren Zeiten die Syphilis so gefürchtet wurde...wo es die Homöopathie längst gab.
30.03.2019 19:29
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Beitrag #10
RE: Homöopathie
Guten Morgen, und hallo Klaus,

ich denke, die Syphilis wird noch heute gefürchtet. Durch Aufklärung, Hygiene und Kondome ist diese Infektion jedoch weitestgehend ausgeschlossen worden. Heisst aber nicht, das eine Ansteckung damit ausgeschlossen wurde, weil die Bakterien nicht "ausgerottet" werden konnten. Und aus meiner Sicht auch nie ausgrottet werden können.
Viele Krankheiten, welche durch Spirochäten ausgelöst wird, sind Heute gut behandel.- und auch heilbar.
Sei es durch AB`s oder durch Homöopathie. Die Entscheidung, wie man sich als Patient entscheidet, obliegt einem Jeden selbst.

Heute wissen die Mediziner viel mehr über Bakterien, als noch vor 50 Jahren. Und die Erforschung dieser ist bei Weitem nicht abgeschlossen.

Es wird immer neue Bakterien und Krankheitserregen geben.

Die Aufgabe vom Medizinern und Homöophaten sehe ich persönlich darin, das Beide Hand in Hand arbeiten müssen, um im Dienste der Menschen Heilung möglich zu machen.

Solange der Eine... dem Anderen... nicht die Chance gibt, sein Wissen und seine Erfahrungen kund zu tun, anstatt das man sich gegenseitet abwertet und dikriditiert, werden es immer schwer kranke "Pioniere" wie... (u.a.) ich sein, die versuchen, Heilung zumindest anzustreben, und ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Sinne der Menschlichkeit weiterzugeben. Genau so, wie es viele Kranke hier im Forum tun.

Liebe Grüsse
und einen schönen Sonntag wünscht
zausel
31.03.2019 08:40
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