Liebes Forum,
Ende Juni 2026 fing es bei mir relativ plötzlich mit neurologischen Beschwerden an. Zunächst hatte ich Schmerzen links im Flanken-/Nierenbereich, anschließend entwickelten sich vor allem linksseitige Missempfindungen: Brennen und Kribbeln in Arm und Bein, teilweise auch im Gesicht. Das linke Bein fühlte sich zeitweise anders bzw. kühler an, Bewegungen wirkten teilweise „hakelig“ und mein Gang bzw. Koordination war zeitweise unsicher. Später kamen weitere brennende bzw. taube Bereiche hinzu.
Alles nur auf der linken Körperhälfte.
Ich wurde daraufhin stationär neurologisch untersucht. CT des Kopfes sowie MRT von Kopf und HWS ergaben keine Erklärung für die linksseitigen Beschwerden.Es wurden außerdem Nervenmessungen durchgeführt, ohne Befund. Eine Lumbalpunktion wurde zweimal versucht, zweimal daneben gestochen und dann abgebrochen. Die Blutergebnisse zeigten positive Werte zu einer Borreliose.
Einen bewussten Zeckenbiss hatte ich seit Jahren nicht.
Daraufhin bekam ich ab Mitte Juli Doxycyclin für 20 Tage. Eine Neuroborreliose konnte wegen der fehlenden Liquoruntersuchung allerdings nie eindeutig bestätigt oder ausgeschlossen werden.
Gegen die Missempfindungen bekam ich unter anderem Pregabalin. Nach der Antibiotikabehandlung wurde es insgesamt ruhiger, allerdings hatte ich auch danach immer wieder Phasen mit Kribbeln bzw. Einschlafen von Arm und Bein und anderen Missempfindungen, absolute Müdigkeit, Vergesslichkeit und mein linkes Bein verliert nach wie vor ab und an die Kraft. Es gibt gute und schlechtere Tage würde ich sagen..
Jetzt, Ende August, sind neue Beschwerden dazugekommen: Seit einigen Tagen habe ich ein dauerhaftes brennendes/kribbelndes Gefühl auf der linken Kopfseite. Angefangen hat es relativ punktuell am vorderen Scheitel/Haaransatz. Mittlerweile zieht es teilweise über Haaransatz und Schläfe bis Richtung Ohr und Wangenknochen links. Es ist ständig vorhanden, schwankt aber wellenartig in der Intensität. Ich nehme nun wieder Pregabalin (hilft nicht viel bis jetzt aber ist auch erst der 3. Tag)
Meine Ärztin hält aufgrund meiner gesamten Vorgeschichte neuropathische Beschwerden im Zusammenhang mit der vorausgegangenen Borreliose bzw. einer möglichen Neuroborreliose für denkbar. Sie erklärte mir, dass solche Nervenbeschwerden noch längere Zeit auftreten können und deshalb nicht automatisch erneut Antibiotika gegeben werden. (Aber nicbt mal eine diesmal funktionierende Lumbalpunktion??) Sie hat außerdem Blut abgenommen, um unter anderem meinen Vitaminstatus zu kontrollieren.
Was mich hauptsächlich beschäftigt: Kann dieses Brennen/Kribbeln tatsächlich noch Monate nach einer behandelten Borreliose durch gereizte bzw. geschädigte Nerven auftreten? Hat jemand nach einer Neuroborreliose ähnliche wechselnde neuropathische Beschwerden gehabt – insbesondere Brennen der Kopfhaut bzw. im Gesicht? Und wie lange hat es bei euch gedauert, bis sich die Beschwerden wieder beruhigt haben?
Mir ist bewusst, dass ein Forum keine ärztliche Diagnose ersetzen kann. Mich interessieren vor allem Erfahrungen von Menschen mit einem ähnlichen Verlauf.
Ich danke euch :)
Lilli (31j jung)
Ende Juni 2026 fing es bei mir relativ plötzlich mit neurologischen Beschwerden an. Zunächst hatte ich Schmerzen links im Flanken-/Nierenbereich, anschließend entwickelten sich vor allem linksseitige Missempfindungen: Brennen und Kribbeln in Arm und Bein, teilweise auch im Gesicht. Das linke Bein fühlte sich zeitweise anders bzw. kühler an, Bewegungen wirkten teilweise „hakelig“ und mein Gang bzw. Koordination war zeitweise unsicher. Später kamen weitere brennende bzw. taube Bereiche hinzu.
Alles nur auf der linken Körperhälfte.
Ich wurde daraufhin stationär neurologisch untersucht. CT des Kopfes sowie MRT von Kopf und HWS ergaben keine Erklärung für die linksseitigen Beschwerden.Es wurden außerdem Nervenmessungen durchgeführt, ohne Befund. Eine Lumbalpunktion wurde zweimal versucht, zweimal daneben gestochen und dann abgebrochen. Die Blutergebnisse zeigten positive Werte zu einer Borreliose.
Einen bewussten Zeckenbiss hatte ich seit Jahren nicht.
Daraufhin bekam ich ab Mitte Juli Doxycyclin für 20 Tage. Eine Neuroborreliose konnte wegen der fehlenden Liquoruntersuchung allerdings nie eindeutig bestätigt oder ausgeschlossen werden.
Gegen die Missempfindungen bekam ich unter anderem Pregabalin. Nach der Antibiotikabehandlung wurde es insgesamt ruhiger, allerdings hatte ich auch danach immer wieder Phasen mit Kribbeln bzw. Einschlafen von Arm und Bein und anderen Missempfindungen, absolute Müdigkeit, Vergesslichkeit und mein linkes Bein verliert nach wie vor ab und an die Kraft. Es gibt gute und schlechtere Tage würde ich sagen..
Jetzt, Ende August, sind neue Beschwerden dazugekommen: Seit einigen Tagen habe ich ein dauerhaftes brennendes/kribbelndes Gefühl auf der linken Kopfseite. Angefangen hat es relativ punktuell am vorderen Scheitel/Haaransatz. Mittlerweile zieht es teilweise über Haaransatz und Schläfe bis Richtung Ohr und Wangenknochen links. Es ist ständig vorhanden, schwankt aber wellenartig in der Intensität. Ich nehme nun wieder Pregabalin (hilft nicht viel bis jetzt aber ist auch erst der 3. Tag)
Meine Ärztin hält aufgrund meiner gesamten Vorgeschichte neuropathische Beschwerden im Zusammenhang mit der vorausgegangenen Borreliose bzw. einer möglichen Neuroborreliose für denkbar. Sie erklärte mir, dass solche Nervenbeschwerden noch längere Zeit auftreten können und deshalb nicht automatisch erneut Antibiotika gegeben werden. (Aber nicbt mal eine diesmal funktionierende Lumbalpunktion??) Sie hat außerdem Blut abgenommen, um unter anderem meinen Vitaminstatus zu kontrollieren.
Was mich hauptsächlich beschäftigt: Kann dieses Brennen/Kribbeln tatsächlich noch Monate nach einer behandelten Borreliose durch gereizte bzw. geschädigte Nerven auftreten? Hat jemand nach einer Neuroborreliose ähnliche wechselnde neuropathische Beschwerden gehabt – insbesondere Brennen der Kopfhaut bzw. im Gesicht? Und wie lange hat es bei euch gedauert, bis sich die Beschwerden wieder beruhigt haben?
Mir ist bewusst, dass ein Forum keine ärztliche Diagnose ersetzen kann. Mich interessieren vor allem Erfahrungen von Menschen mit einem ähnlichen Verlauf.
Ich danke euch :)
Lilli (31j jung)

