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Letzte Hoffnung stationäre Neurologie?
#21

Ach Teggi, es ist immer wieder das Gleiche.....

Falls Liquor entnommen würde, würde das nur Sinn machen, wenn andere Sachen ausgeschlossen werden sollen. Für Borreliose kommt wahrscheinlich eh nichts raus.

Mit Psyche und Körper - es stimmt, dass das keine Einbahnstrasse ist. Solange nicht die Psychosomatik als Hauptlösung gesehen wird, schadet es zumindest meist nicht, wenn man der Psyche Gutes zuführt. Kaputte Nerven allerdings werden damit wahrscheinlich nicht besser.

Ganz klar, der Mensch scheint für die meisten Neurologen hautpsächlich aus dem Kopf zu bestehen, also wird alles darüber definiert.

Wenn Diagnostik gemacht werden soll - dafür bist du doch in der Klinik: Ich glaube, ich würde da gar nicht viel diskutieren, sondern machen lassen, die Ergebnisse einpacken nach Hause gehen und dann weitersehen. Reinreden lassen wird sich in der Neurologie so schnell keiner. Zum Thema Borreliose, da ist jede Diskussion dort nur Energieverschwendung. Da kannst auch einem Ochs ins Horn petzen.

Nimm von Neurologen das Neur, das l und das gen weg, dann siehst du was übrigbleibt und zwar doppelt 00

Lass dich nicht unterkriegen, aufstehen, lächeln, Krone zurechtrücken und weiterstöckeln Icon_kings_biggrin

Liebe Grüße Urmel

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Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören (Dalai Lama)
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#22

Aus #21
Zitat:Wenn Diagnostik gemacht werden soll - dafür bist du doch in der Klinik: Ich glaube, ich würde da gar nicht viel diskutieren, sondern machen lassen, die Ergebnisse einpacken nach Hause gehen und dann weitersehen. Reinreden lassen wird sich in der Neurologie so schnell keiner. Zum Thema Borreliose, da ist jede Diskussion dort nur Energieverschwendung.
Exclamation
Und hier bitte erst nach dem Aufenthalt reinschauen. Oder, wenn sie dich zu sehr ins Abseits schieben wollen. Nicht verrückt machen lassen - das hilft nicht.
http://www.borreliose-lorenz.de/neuroborreliose.html
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Thanks given by: borrärger , urmel57
#23

Hi Teggi,

Ich leide wirklich mit Dir, ich hab das auch alles hinter mir. Sogar zwei mal.

Wenn Du Dir Liquor abnehmen läßt. Dann bleib danach unbedingt zwei Stunden flach liegen , nach einer Stunde höchstens kurz piipi. und trinke am besten gleich im liegen zwei Liter Wasser dazu. Dann mindestens noch einen Liter.
Egal was Sie sagen. Ich hab es so gemacht und zwei mal gut vertragen. Früher mußte man den ganzen Tag im Bett bleiben.

Bei mir wurde keine Borrelien PCR im Liquor gefunden, daher habe ich keine Neuroborreliose, sagten Sie. (Die Neuroborreliose kann laut RKI nur unter 5% der Fälle nachgewiesen werden). Wieso bei mir quer durch den Körper Nerven abgestorben sind wissen Sie nicht, wieso bei mir der Liquor entzündet war wißen Sie auch nicht. Nur wegen dem entzündeten Liquor haben Sie mir in der Neuro lächerliche 12 Tage Ceftriaxon gegeben. Da Du nicht mehr laufen kannst versuche eine Nervenmessung von den Beinen und Füßen zu bekommen, dann weißt Du ob sich Polyeuropathien entwickelt haben. Und wenn Du schon da bist, kannst Du sagen Du hast Taubheitsgefühle im Gesicht und Kopf. Wie nach einer Spritze beim Zahnarzt, vielleicht bekommst Du dann eine MRT vom Kopf. Bei mir waren Läsionen (abgestorbene Nerven) sichtbar. MRT und Nervenmessung würde ich mitnehmen an Deiner Stelle,(MRT vom Rücken, wenn Du Rückenschmerzen hast, kannst Du auch probieren) jetzt hast Du die Gelegenheit. Das wißen hilft zwar nicht viel, aber für mich ist es jetzt vielleicht gut für die Rente und so ganz in die Psychoecke kann man mich nicht mehr schieben und ich weiß selbst, daß es ganz schön ernst ist mit der Borre, ich neige nämlich dazu Sachen nicht ernst nehmen zu wollen.

Ich drücke Dir ganz doll die Däumchen, daß nichts schlimmes rauskommt und Du noch die eine oder andere Untersuchung mitnehmen kannst. Ich wollte den Neurologen wirklich vertrauen und bin sehr enttäuscht worden. So ähnlich geht es Dir wohl jetzt schon.

Letztendlich kannst Du froh sein wenn nichts schlimmes gefunden wird, besser die Psychocke als schlimme Diagnosen. Hauptsache Du hast Rückhalt in Deiner Umgebung und bei Deinen Ärzten draußen. Es kann Dir Wurst sein, was die Unwissenden Neuros denken.

Ich denke sehr an Dich, denn mir ging es ganz genauso. Icon_unknownauthor_troest

liebe Grüße borrärgerIcon_winken3
Glücklich ist der, der hinter den schwarzen Regenwolken auch die Sonne sieht.

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Es ist leicht und bewirkt viel.
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Thanks given by: Jada , Regi , leonie tomate , urmel57 , Greif , Teggi , Amrei
#24

So, hier noch mal das Zitat vom Robert-Koch-Institut, damit Du nicht erst lange suchen mußt:

"Für die Neuroborreliose-Fälle entsprach der labordiagnostische Nachweis nur bei 42 der 799 übermittelten Erkrankungen (5%) der Falldefinitionen (Pleozytose und Nachweis intrathekaler Antikörper. (..) Der in der zurzeit gültigen Form der Falldefinition geforderte labordiagnostische Nachweis der frühen Neuroborreliose wird nur bei einem sehr kleinen Anteil der übermittelten Neuroborreliose-Fälle erfüllt, eine Problematik, auf die schon in einem früheren Bericht hingewiesen wurde."
Quelle: http://edoc.rki.de/documents/rki_fv/re3B...aTN0mk.pdf

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

Gehört zu den OnLyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
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#25

Zitat:Wenn Du Dir Liquor abnehmen läßt. Dann bleib danach unbedingt zwei Stunden flach liegen , nach einer Stunde höchstens kurz piipi. und trinke am besten gleich im liegen zwei Liter Wasser dazu. Dann mindestens noch einen Liter.

Ich glaube, dass kommt immer darauf an, welcher Arzt das macht. Letztes Jahr auf der Neurologie wollte man bei mir auch Nervenwasser untersuchen. Ich hatte Angst, weil ich, bedingt durch meine Blasenerkrankung, keine 2 Stunden liegen kann. Der Arzt sagte mir, das wäre nicht nötig, ich könnte sofort aufstehen. Habe ich gemacht. Keine Kopfschmerzen oder sonst etwas.

Gruß - Rosenfan

Älter werden ist die einzige Möglichkeit länger zu leben!
Aber alt werden ist nichts für Feiglinge...


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Thanks given by: Luddi , borrärger , Teggi
#26

Hallo Teggi,

wenn der Neurologe also vermutet, Deine jetzige Problematik könne nur durch das ZNS verursacht worden sein, dann schließe ich daraus, daß das ENG unauffällig war, also eine Polyneuropathie im engeren Sinne gar nicht vorliegt. Ist dem so? Huh

Ich würde an Deiner Stelle die Liquorpunktion über mich ergehen lassen. Mir tat es weniger weh als eine Blutabnahme, und die Kopfschmerzen bestanden lehrbuchmäßig drei Tage, waren weniger stark als bei einem grippalen Infekt, und ich konnte von Hamburg mit der Bahn am nächsten Tag nach Hause fahren.

Was war eigentlich beim ersten (viertägigen) Aufenthalt in der Neurologie an Diagnostik gelaufen? War da kein MRT dabei?

Liebe Teggi, ich wünsche Dir alles Gute und daß es wenigstens irgendwas Positives am Krankenhausaufenthalt gibt - vielleicht eine nette Bettnachbarin und gutes Essen? Blush

Viele Grüße,
IrisBeate

Absence of proof is not proof of absence (William Cowper).
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Thanks given by: Greif , borrärger , Teggi
#27

Liiebe Leuts,

ich find's mal wieder echt toll, dass ihr euch solche (lieben) Gedanken macht! Heart

Ich versuche später noch, auf alles zu antworten. Bin momentan physisch und psychisch etwas gebügelt.

'Du hast keine Chance, aber nutze sie.'

Herbert Achternbusch, Die Atlantikschwimmer
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Thanks given by: borrärger , urmel57 , Jada
#28

Mach Dir blos kein Stress, Du sollst Dich ja schließlich erholenIcon_fred_blumenstauss

liebe Grüße borrärgerIcon_winken3
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Thanks given by: urmel57 , Teggi
#29

So, nu' aber endlich!
Ich hatte gestern ein wenig Zeit, mich wieder etwas zu 'entbügeln'.

Zuerst einmal:

@Hydrangea:
Sicher wird es nichts bringen, aber ein kleines bisschen ist meine Kampflust und persönliche Neigung zu Ironie und Zynismus wieder aufgewacht.
Ich habe ja noch den ganzen Tag heute Zeit mir eine klitzekleine Strategie zu überlegen, wie ich das kleine Assistenzärztlein, das vorgestern ins gleiche Horn getutet hatte wie sein Chef (von wegen Psychosomatik), psychologisch-dynamisch-wertvoll mit ein paar gut überlegten Worten an die Wand klatschen kann.

Mal schauen, wer dann das letzte Wort über solche vorschnellen Schubladen-Diagnosen behält... Biggrin

@Urmel:
Den Spruch mit der Krone kenne ich auch - ich glaube, momentan könnte echt nichts besser passen! Icon_winkgrin

Du hast auf jeden Fall recht: Ich nehme an (Ausschluss)Diagnostik alles mit, was ich bekommen kann, und sehe dann zu, wie ich daraus eine weitere Strategie basteln kann.
Ich empfinde es nur als immer zermürbender und kraftraubender, dass scheinbar jeder Schritt in Richtung einer Lösung /Unterstützung/Hilfe immer wieder Enttäuschung und Kampf mit sich bringt. Man geht mit ein bisschen Hoffnung hin und kommt desillusioniert zurück... *seufz*

Und mir war absolut nicht klar, wie dermaßen vernagelt die Neurologie in Bezug auf Borreliose ist. Der Tellerrand, über den sie nicht hinausschauen, ist wohl ziemlich breit.

@Fischera:
Sehr interessanter Link!
Solche Differenzierungen müsste man tatsächlich mal den Ärzten hier vorlegen. Und dass das ausgerechnet auch noch von einer Fachbereichs-Kollegin kommt...
Aber wahrscheinlich würde man sie als 'schwarzes Schaf' aburteilen.

@Borrärger:
Danke für deine Tipps. Shy
Genau wegen des Verdachts u. a. auf Polyneuropathien werde ich hier auch untersucht. Ich schreibe gleich unten allgemein noch etwas dazu (genau wie zur geplanten Lumbalpunktion).

Was ein MRT angeht, wird das wohl wahrscheinlich nicht nötig sein, außer man sucht noch etwas ganz anderes (s. unten).
Ich denke, es wäre nicht so gut, hier etwas von Symptomen zu erzählen, die ich nicht habe (Taubheitsgefühle im Kopfbereich oder so), denn 1. könnte ich damit möglicherweise die Diagnostik falsch beeinflussen, und 2. würde ich erst recht als unglaubwürdig dastehen, wenn das auffliegt.
Neeneee, also besser nicht...

Und was das Laufen angeht: Na, immerhin bin ich gestern draußen hier auf dem Gelände im Umkreis von 100 Metern mehr schlecht als recht von Parkbank zu Parkbank geeiert. Aber immerhin auf meinen eigenen Beinchen!, hurra!!! *schief grins*

@Filenada:
Selbst wenn ich den Ärzten hier mit solchen Fakten aus der Quelle renommierter Institute um die Ecke käme - sie hätten wahrscheinlich immer Gegenargumente.

Aber dennoch sind genau solche Infos für mich der Hauptgrund, eine Lumbalpunktion abzulehnen.
Dazu kommt noch, dass in meiner Symptomatik so gut wie nichts darauf hindeutet, dass ich eine Neuroborreliose haben könnte.
Ich gehe mal davon aus, dass die lieben Mitbewohner (noch) nicht den Weg ins ZNS gefunden haben - und deswegen gehe ich auch noch einmal umso mehr davon aus, dass eine Liquoruntersuchung nichts bringen und negativ ausfallen wird.
Wozu das dann also....?

@Rosenfan:
Man hat mir tatsächlich gesagt, der Doc hätte sehr geschickte Händchen, und liegenbleiben müsste ich i. d. R. nur ca. eine halbe Stunde.
Ich habe auch keine Angst vor Nebenwirkungen - nur ist für mich ein Eingriff ein Eingriff.
Und wenn nicht einmal eine wirkliche Notwendigkeit gegeben zu sein scheint, überlege ich mir dreimal, wen ich an meinen Wirbelkanal ranlasse. Dodgy

@IrisBeate:
S. teilweise oben und s. teilweise unten. Blush

Man geht auf jeden Fall (wenn überhaupt) vom ZNS aus, Polyneuropathie hin oder her. Offensichtlich ist es ja im neurologischen Bereich nicht anerkannt, eine Borreliose als systemische Erkrankung anzuerkennen - daher akzeptiert man scheinbar auch nicht, dass meine z. B. Gehproblematik keine zentralen Ursachen hat, sondern wahrscheinlich durch die Aktivität der Viecher direkt 'vor Ort' verursacht sein kann.
Und wenn immer jede Borreliose sich 'nur' durch neurologische Symptome äußern würde - wie würde man sich dann hier bspw. eine Lyme-Arthritis erklären?

Im letzten Jahr wurde kein MRT gemacht.
Dafür gab's ein ENG, ein SEP, ein EMG, einen Laktat-Ischämie-Test, eine Doppler-Sonographie der Beingefäße und diverse Laboruntersuchungen zur Auffindung von Antikörpern, die bei diversen neuromuskulären Erkrankungen zu finden sein können.
Das gleiche Procedere findet diesmal u. a. auch statt.

Ach ja, und was so die Nebenmodalitäten geht:
Das Beste, was meine Bettnachbarin angeht, ist - ich habe gar keine! Biggrin
Wahrscheinlich hat man Angst, irgendjemand könnte mich mit einem multiresistenten Keim anstecken, nach dieser angeblich 'unverantwortlichen' (O-Ton) Antibiose, die ich gerade hinter mir habe. Rolleyes
Soll mir aber recht sein.
Das Pflegepersonal ist übrigens Gott sei Dank größtenteils fast knuddelnswert.


Stand der Dinge jedenfalls:

ENG und SEP im mündlichen Vorabbefund offensichtlich negativ - also messtechnisch kein Anhaltspunkt für eine Polyneuropathie. In Referenz zu den Werten vom letzten Jahr stellte man sogar eine Art Verbesserung(!) fest.
Wie bitte...? ! Huh

EMG auch unauffällig.

Dafür ein grenzwertiger Glukosetoleranz-Test. Hat Frau H.-S. nicht auch eine Insulinresistenz als mögliche Folge einer Borre benannt?!
Naja, toll! Das ist jedenfalls mal wieder eine völlig neue Baustelle, die vor ein paar Monaten auch noch nicht da war...

Laborergebnisse mit Antikörpern etc. stehen noch aus.
Auch der Verdacht auf eine Vaskulitis soll z. B. noch überprüft werden.
Und was man sonst noch so evtl. geplant hat, weiß ich noch nicht.

Weiterhin erwarte ich zumindest ein paar Erklärungsversuche für meinen blauroten, teilweise kribbelig-tauben Füße (ACA?) und für meine Haut, die mittlerweile fast ganzkörpertechnisch immer wieder netzartig blaurot anläuft.

Und dann soll'n se mir bitte noch erklären (und zwar mit Lösungsmöglichkeiten), warum ich weder auf den Zehen noch auf den Hacken mehr stehen kann, allgemein nicht lange stehen und nur schwer gehen kann.

Ah, und natürlich möchte ich vor diesem Hintergrund auch erfahren/wissen, wie man solche Phänomene 'psychosomatisch' erklären will... Biggrin
Wenn sie das plausibel schaffen, müssten sämtliche Lehrbücher und Diagnostika der Psychologie umgeschrieben werden.
Respekt!!! Biggrin

'Du hast keine Chance, aber nutze sie.'

Herbert Achternbusch, Die Atlantikschwimmer
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#30

Bei mir wurde in der Neurologie eines Krankenhauses wegen der starken Muskelschwäche auch auf Myasthenia gravis und Dermatomyositis getestet. Allein um das auszuschließen, ist es sinnvoll, hinzugehen.
Viel Glück!
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Thanks given by: Luddi , Regi , Teggi , Jada


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