#31

(18.06.2017, 16:06)Hans-Bert schrieb:  Problem gelöst! Es ist wirklich so, dass die Ansprüche monatlich verrechnet werden. D.h. ich bekomme die beiden Monate nachgezahlt. Wer die 2 Monate nicht vorfinanzieren kann, kann schriftlich einen Vorschuss beantragen.


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Steht das im Bescheid oder hast Du anderswo noch eine Auskunft bekommen bzw. im Internet gefunden? Wäre interessant zu wissen, wenn die Frage mal wieder jemand hat.

Liebe Grüße

Annette

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."

"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht"

(Bertolt Brecht)

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#32

Im Internet gefunden, bzw. im Expertenforum der DRV.
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#33

Das?:

https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?i...#pid232657

Zitat:.....Wie die vorherige Antwort zutreffend ausgeführt hat, werden Sie daher von der einbehaltenen Rentennachzahlung nur den Teil ausgezahlt bekommen, der auf den Zeitraum nach Ende des Krankengeldes entfällt (Anfang Mai bis Ende Juni).

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."

"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht"

(Bertolt Brecht)

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#34

Noch zur Vervollständigung: Ich hab vorab die "Nachzahlung" ohne irgendein dazutun erhalten, exakt zum Zeitpunkt des Ablaufes der Widerspruchsfrist zum Bescheid.
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Thanks given by: Filenada
#35

(11.06.2017, 21:54)anfang schrieb:  
(11.06.2017, 21:38)Hans-Bert schrieb:  PS: Da ich in einem halben Jahr bereits einen Verlängerungsantrag stellen muss, wie sollte ich mich Eurer Meinung nach verhalten? Bzw was muss ich jetzt tun, damit die DRV über eine Verlängerung entscheiden kann? Oder schicken die mich dann wieder zum Gutachter?

Stell ihn einfach - ohne Einlassung und drumherum.Wird wohl durch gewunken,erstmal zumindest. Sooone Schei.....e , mit 33 J.
Hört sich erstmal blööde an - machs beste drauß. - anfang -

Genauso ist es übrigens gekommen. Die Verlängerung ging durch. Wurde im Januar bereits aufgefordert den Antrag zu stellen. Da ich keinen Facharzt mehr sehe (der Neurologe sagte, ich brauch nicht mehr kommen, da er alles getan hat, was er tun konnte, außer es verschlechtert sich etwas) habe ich meinen Hausarzt das Formular über meinen Gesundheitszustand ausfüllen lassen, dann 5 Monate nichts gehört und nun die Verlängerung für 3 Jahre erhalten. Kein Gutachter, nichts.

Interessant auch, dass meine Reha Ärztin empfahl aufgrund meiner Beschwerden einen Behindertenausweis zu beantragen. Dieser wurde natürlich abgelehnt, da "keine dauerhafte Erkrankung" vorliegt. Widerspruch eingelegt und Gutachten angefordert. Da hat die Stadt doch tatsächlich meine Unterlagen zu einem Onkologen nach Bayern geschickt, der auf seinem "Gutachten" geschrieben hat:
"Neuroborreliose - mit Antibiotika heilbar - keine Anerkennung einer Behinderung"

Da fragt man sich:
1. Warum ein Onkologe?
2. Warum hat er die Berichte der Reha nicht gelesen, wo genau aufgeführt ist, was bereits gemacht wurde und wie es mir geht?

Naja, jedenfalls brachten all die Widersprüche und Argumentationen nichts. Und klagen wollte ich deswegen nicht. Jedenfalls musste ich bei der Rentenverlängerung das Kreuz bei "Wurde eine Feststellung zum Grad der Behinderung beantragt und wenn ja, bitte Bescheid oder Ablehnung befügen" ankreuzen und hab das Gutachten von dem Onkologen mit beigefügt, da man ja verpflichtet ist alle medizinischen Unterlagen beizulegen. Offenbar sah die DRV es anders als der Onkologe.
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#36

Hallöchen,

ich weiss nicht ob es hier noch jemanden interessiert, aber ich schreib einfach mal was passiert ist.

Anfang Februar bekam ich wieder die Aufforderung einen Verlängerungsantrag zu stellen. Dies hab ich natürlich getan, da sich inzwischen an meiner gesundheitlichen Situation nichts geändert hat.
Da mir beim Thema Borreliose nicht weiter geholfen werden kann, hab ich mich einfach mal an die örtliche Uni Klinik Abteilung Seltene Erkrankung gewandt und meinen Fall geschildert, also Symptome, Krankheitsverlauf, alle Befunde usw mitgeschickt.

Nach mehreren Monaten bekam ich ein Antwortschreiben (Leider keine Einladung zur Untersuchung). In diesem Schreiben stand sinngemäß, dass es alles ganz Schlüssig ist, Borreliose nur ein Nebenbefund ist, und ich an CFS leide. Dies sei nicht heilbar und ich solle mich an Selbsthilfegruppen wenden, um den Alltag bewältigen zu können.

Dieses Schreiben habe ich dem Antrag auf Verlängerung beigefügt, und zu meiner Überraschung kam nach 3(!) Wochen die Verlängerung der Rente um ganze 3 Jahre. Da war ich natürlich erstmal erleichtert. Kein Gutachter, keine Reha. Einfach so, und so schnell. Spitze!

Nebenbei wurde bei mir noch eine schwere Schlafapnoe entdeckt. Meine Hoffnung liegt nun darin, dass meine Beschwerden evtl. daher kommen. Ich habe nachts pro Stunde über 80 Atemaussetzer (AHI 86). (es sind keine Zentralen Apnoen wie sie bei Neuroborreliose vorkommen, sondern obstruktive Apnoen) Bald bekomme ich nach 2 Jahren Wartezeit mein Atemgerät für die Nacht. (Schlaflabore sind wirklich noch überlasteter als die Borre Spezis)

Grüße

HB
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#37

tut zwar nichts zur Sache, aber der Professor, der 2017 die Lösung finden wollte, half demnach auch nichts?
Gruß Sabine
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#38

(15.04.2020, 09:45)Sabine schrieb:  tut zwar nichts zur Sache, aber der Professor, der 2017 die Lösung finden wollte, half demnach auch nichts?
Gruß Sabine


War wie immer. Als ich den Termin vereinbarte und dort ankam, hab ich den Professor natürlich nicht kennengelernt. War eine "normale" Ärztin, die mich nach meinen Beschwerden fragte, die üblichen Tests machte und nach 10 Minuten war ich auch wieder raus.  Confused
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Thanks given by: FreeNine , Sabine


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