06.07.2017, 08:51
Hallo liebes Forum,
ich wende mich an Euch, weil ich gerade in wenig ratlos bin.
Zu meiner Vorgeschichte: Im Jahr 2015 wurde ich im November(!) von einer Zecke gebissen und wurde nach Auftreten einer Wanderröte knapp 5 Wochen mit Amoxicillin behandelt. Abgesehen von den Problemen nach der Antibiose ging es mir danach immer gut. Auch wenn ich nach dem Lesen hier im Forum an dem Einsatz von Amoxicillin zweifele. Doxy scheint ja wohl eher das Mittel der Wahl zu sein.
In den letzten Wochen habe ich irgendwie eine absolute Pechsträhne im Hinblick auf Zecken. Die erste Zecke hatte ich an Pfingsten im Bauchnabel. Leider blieb ein Teil drin, den ich mir dann im Notdienst habe entfernen lassen. An dieser Stelle ist bis heute keine Rötung entstanden. Man sieht aber immer noch die Einstichstelle. Und gute drei Wochen hatte ich um den Bauchnabel herum immer wieder einen Juckreiz.
Vorletzten Samstag habe ich eine kleine Nymphe von meinem Bein entfernt. 3 Tage später steckte dann eine recht große Zecke in meinem Arm. Diese ließ sich nicht gut entfernen, so dass diese vom Hausarzt letztendlich nach Betäubung rausgeschnitten wurde.
Vor zwei Tagen hatte ich dann wiederum eine Zecke am Arm, die problemlos entfernt werden konnte.
An allen besagten Stellen sind zumindest bisher keine Rötungen aufgetreten. Ich weiß aber, dass dies noch passieren kann.
Mein Problem ist jetzt vielmehr, dass ich gestern leichte Halsschmerzen hatte. Heute habe ich noch ein ausgeprägteres Krankheitsgefühl. Schluckbeschwerden und generelle Schlappheit / Müdigkeit. Die Nase läuft ein wenig und ich huste. Letzteres könnten aber natürlich auch Symptome meines Heuschnupfens sein. Fieber habe ich keines, bekomme aber ohnehin nie Fieber.
Man liest immer, dass nur in knapp 50% der Fälle eine Wanderröte auftritt und man auf grippeähnliche Symptome achten soll.
Ich bin jetzt etwas ratlos, wie ich mich weiter verhalten soll / muss. Rechtfertigt mein Krankheitsgefühl jetzt schon eine Antibiose? Blutuntersuchung ist erst für Ende Juli angesetzt. Ich habe tatsächlich Angst, dass ich eine evtl. erneute Borreliose übergehe, weil die Rötung ausgeblieben ist.
Würdet Ihr auf in meinem Fall auf eine Antibiose bestehen?
Danke im Voraus und beste Grüße
ich wende mich an Euch, weil ich gerade in wenig ratlos bin.
Zu meiner Vorgeschichte: Im Jahr 2015 wurde ich im November(!) von einer Zecke gebissen und wurde nach Auftreten einer Wanderröte knapp 5 Wochen mit Amoxicillin behandelt. Abgesehen von den Problemen nach der Antibiose ging es mir danach immer gut. Auch wenn ich nach dem Lesen hier im Forum an dem Einsatz von Amoxicillin zweifele. Doxy scheint ja wohl eher das Mittel der Wahl zu sein.
In den letzten Wochen habe ich irgendwie eine absolute Pechsträhne im Hinblick auf Zecken. Die erste Zecke hatte ich an Pfingsten im Bauchnabel. Leider blieb ein Teil drin, den ich mir dann im Notdienst habe entfernen lassen. An dieser Stelle ist bis heute keine Rötung entstanden. Man sieht aber immer noch die Einstichstelle. Und gute drei Wochen hatte ich um den Bauchnabel herum immer wieder einen Juckreiz.
Vorletzten Samstag habe ich eine kleine Nymphe von meinem Bein entfernt. 3 Tage später steckte dann eine recht große Zecke in meinem Arm. Diese ließ sich nicht gut entfernen, so dass diese vom Hausarzt letztendlich nach Betäubung rausgeschnitten wurde.
Vor zwei Tagen hatte ich dann wiederum eine Zecke am Arm, die problemlos entfernt werden konnte.
An allen besagten Stellen sind zumindest bisher keine Rötungen aufgetreten. Ich weiß aber, dass dies noch passieren kann.
Mein Problem ist jetzt vielmehr, dass ich gestern leichte Halsschmerzen hatte. Heute habe ich noch ein ausgeprägteres Krankheitsgefühl. Schluckbeschwerden und generelle Schlappheit / Müdigkeit. Die Nase läuft ein wenig und ich huste. Letzteres könnten aber natürlich auch Symptome meines Heuschnupfens sein. Fieber habe ich keines, bekomme aber ohnehin nie Fieber.
Man liest immer, dass nur in knapp 50% der Fälle eine Wanderröte auftritt und man auf grippeähnliche Symptome achten soll.
Ich bin jetzt etwas ratlos, wie ich mich weiter verhalten soll / muss. Rechtfertigt mein Krankheitsgefühl jetzt schon eine Antibiose? Blutuntersuchung ist erst für Ende Juli angesetzt. Ich habe tatsächlich Angst, dass ich eine evtl. erneute Borreliose übergehe, weil die Rötung ausgeblieben ist.
Würdet Ihr auf in meinem Fall auf eine Antibiose bestehen?
Danke im Voraus und beste Grüße