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Persistierende Borrelien-DNS in Mäusen
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Valtuille Offline
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Beitrag #1
Persistierende Borrelien-DNS in Mäusen
Neue in vivo Studie im Mausmodell von Hodzic, die auf den bereits bestehenden Studien aufbaut.
Es wurden zwei verschiedene Mausarten (immunkompetent und immunsupprimiert) und zwei verschiedene B. b. s. s. Stämme eingesetzt.
Eine Gruppe wurde mit Ceftriaxon, die andere mit Kochsalzlösung behandelt. Nach 12 und 18 Monaten konnten in beiden Gruppen Borrelien-DNS nachgewiesen werden. Bei der mit Ceftriaxon behandelten Gruppe blieb jedoch die Kultur negativ (es wurden zwar zwei Borrelien in der Kultur gefunden, die jedoch nicht lebendig waren und nicht weiter kultiviert werden konnten).

Deep L Übersetzer schrieb:Ein grundlegendes Merkmal der Infektion durch Borrelia burgdorferi, den ätiologischen Erreger der Lyme-Borreliose, ist, dass eine anhaltende Infektion in vielen Wirten die Regel und nicht die Norm ist.
Die Fähigkeit, die Immunabwehr des Wirtes zu erhalten und zu umgehen, stellt eine Herausforderung für eine wirksame antimikrobielle Behandlung dar. Ein Zusammenhang zwischen Therapieversagen und dem Vorhandensein von persistenten Zellen hat sich herausgebildet. Es gibt immer mehr experimentelle Beweise dafür, dass lebensfähige, aber nicht kultivierbare Spirochäten nach der Behandlung mit mehreren verschiedenen antimikrobiellen Mitteln bestehen bleiben und nach 12 Monaten wieder aufleben. Die aktuelle Studie verwendete das Mausmodell, um zu bewerten, ob Persistenz und Wiederauftreten nach antimikrobieller Behandlung bei einem krankheitsanfälligen (C3H/HeN) und krankheitsresistenten (C57BL/6) Mausstamm, der mit den B. burgdorferi-Stämmen N40 und B31 infiziert ist, auftreten, um die Allgemeingültigkeit dieser Phänomene zu bestätigen.
Der Infektionsstatus wurde nach 12 und 18 Monaten nach der Behandlung bewertet. Die Ergebnisse zeigten, dass persistente Spirochäten bis zu 18 Monate nach der Behandlung lebensfähig bleiben, sich aber langsam teilen, wodurch sie gegenüber den Auswirkungen antimikrobieller Mittel tolerant und nicht kultivierbar sind. Das Phänomen der Persistenz und des Wiederauftretens bei krankheitsanfälligen C3H-Mäusen ist ebenso offensichtlich bei krankheitsresistenten B6-Mäusen und nicht einzigartig für einen bestimmten B. burgdorferi-Stamm. Die Ergebnisse zeigen auch, dass nach einer antimikrobiellen Behandlung beide Stämme von B. burgdorferi, N40 und B31 ein oder mehrere kleine Plasmide verlieren, was zu einer Abschwächung führt. Die biologische Relevanz der abgeschwächten B. burgdorferi Spirochäten ist wahrscheinlich unbedeutend. Die Studie zeigte, dass nicht-kultivierbare Spirochäten nach einer antimikrobiellen Behandlung lange Zeit in einem Wirt verbleiben können, zeigte aber nicht ihre klinische Relevanz in einem Mausmodell einer chronischen Infektion.

Link zur Studie im Vorab-Modus:
https://www.biorxiv.org/content/biorxiv/...2.full.pdf

"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, and wiser people so full of doubts."
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.04.2019 18:51 von Valtuille.)
04.04.2019 18:50
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Markus Online
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Beitrag #2
Post-Antimicrobial Treatment Persistence of Borrelia burgdorferi Strains N40 and B31
The Generality of Post-Antimicrobial Treatment Persistence of Borrelia burgdorferi Strains N40 and B31 in Genetically Susceptible and Resistant Mouse Strains
Emir Hodzic, Denise M. Imai, Edlin Escobar
DOI: 10.1128/IAI.00442-19

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31308087 schrieb:Die Allgemeingültigkeit der postantimikrobiellen Behandlung Persistenz der Borrelia burgdorferi Stämme N40 und B31 in genetisch anfälligen und resistenten Mausstämmen

Ein grundlegendes Merkmal der Infektion durch Borrelia burgdorferi, den ätiologischen Erreger der Lyme-Borreliose, ist, dass eine anhaltende Infektion in vielen Wirten die Regel ist. Die Fähigkeit, die Immunabwehr des Wirtes zu erhalten und zu umgehen, stellt eine Herausforderung für eine wirksame antimikrobielle Behandlung dar. Ein Zusammenhang zwischen Therapieversagen und dem Vorhandensein von persistenten Zellen hat sich herausgebildet. Es gibt immer mehr experimentelle Belege dafür, dass lebensfähige, aber nicht kultivierbare Spirochäten auch nach der Behandlung mit mehreren verschiedenen antimikrobiellen Mitteln bestehen bleiben. Die aktuelle Studie verwendete das Mausmodell, um zu bewerten, ob die Persistenz nach einer antimikrobiellen Behandlung bei einem krankheitsanfälligen (C3H/HeJ) und krankheitsresistenten (C57BL/6) Mausstamm, der mit den B. burgdorferi-Stämmen N40 und B31 infiziert ist, auftritt, um die Allgemeingültigkeit dieses Phänomens zu bestätigen und die klinische Relevanz der Persister zu beurteilen. Der Infektionsstatus wurde nach 12 und 18 Monaten nach der Behandlung bewertet. Die Ergebnisse zeigten, dass persistente Spirochäten bis zu 18 Monate nach der Behandlung lebensfähig bleiben und nicht kultivierbar sind. Das Phänomen der Persistenz bei krankheitsanfälligen C3H-Mäusen ist ebenso offensichtlich bei krankheitsresistenten B6-Mäusen und nicht einzigartig für einen bestimmten B. burgdorferi-Stamm. Die Ergebnisse zeigen auch, dass nach einer antimikrobiellen Behandlung beide Stämme von B. burgdorferi, N40 und B31 ein oder mehrere Plasmide verlieren. Die Studie zeigte, dass nicht-kultivierbare Spirochäten nach einer antimikrobiellen Behandlung lange Zeit in einem Wirt verbleiben können, zeigte aber nicht ihre klinische Relevanz in einem Mausmodell einer chronischen Infektion. Die klinische Relevanz persistenter Spirochäten über 18 Monate nach der antimikrobiellen Behandlung hinaus erfordert weitere Studien an anderen Tiermodellen.

Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.07.2019 19:47 von Markus.)
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urmel57 Offline
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Beitrag #3
Persistierende Borrelien mit Plasmidverlust - Hodzic
https://iai.asm.org/content/87/10/e00442-19?rss=1

Mäuse sind zwar keine Menschen, aber in einer neuen Studie von Hodzic, veröffenlticht in der American Society for Microbiology, wurde bei Mäusen nachgewiesen, dass persistierende Borrelien nach Antibiose ein paar Plasmide verlieren und nicht mehr kultivierbar sind.

PS( Hab mal den Abstract entfernt, unterscheidet sich nicht von obigen Blush)

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2019 08:29 von urmel57.)
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Beitrag #4
RE: Persistierende Borrelien bei Patienten mit bleibenden Symptomen
(21.09.2019 13:31)urmel57 schrieb:  dass persistierende Borrelien nach Antibiose ein paar Plasmide verlieren und nicht mehr kultivierbar sind.
Was heißt das nun genau "nicht mehr kulivierbar", die Bakterien leben noch, können sich aber nicht mehr vermehren ?? Huh
Verstehe ich das richtig?

liebe Grüße borrärgerIcon_winken3

Glücklich ist der, der hinter den schwarzen Regenwolken auch die Sonne sieht.
22.09.2019 07:58
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Zotti Offline
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Beitrag #5
RE: Persistierende Borrelien bei Patienten mit bleibenden Symptomen
(22.09.2019 07:58)borrärger schrieb:  ... können sich aber nicht mehr vermehren ??

Zumindest nicht in vitro.

LG, Zotti

klar rede ich mit mir selbst.
Ich brauche ja eine kompetente Beratung. Icon_winkgrin
22.09.2019 09:27
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Beitrag #6
RE: Persistierende Borrelien-DNS in Mäusen
Sorry, ganz so neu war die Studie nicht, aber ihre Veröffentlichung. Valtuille und Markus hatte das schon vorab eingestellt vor geraumer Zeit. Jetzt haben sich die Beiträge ja getroffen. Blush

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2019 08:30 von urmel57.)
23.09.2019 08:16
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