Trockenfasten als unterstützende Maßnahme
#1

Hallo,

Im Moment beschäftige ich mich mit der Option „Trockenfasten“ - in der Stichwortsuche habe ich nichts gefunden, speziell in Russland soll es ja weit verbreitet sein und der Zweck des Trockenfastens erschließt sich mir grundsätzlich erstmal und hört sich auch logisch an.

Hat da von euch jemand Erfahrung damit? Ich würde es gerne im Rahmen meiner Borreliose-Therapie einmal versuchen und mit einem max. zwei Tagen beginnen.

Liebe Grüße....
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Thanks given by: mari
#2

Tockenfasten habe ich bisher noch gar nicht gekannt. Klingt interessant. Würde mich interessieren, wie es dir damit gegangen ist.
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#3

Würde mich auch interessieren. Bitte ggf. berichten von "Selbst-Test", theradbrad.
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#4

Ich werde direkt nach Beendigung meiner aktuellen iv-Therapie mit Cefotaxim direkt mal für 36h Trockenfasten versuchen...ich werde dann selbstverständlich gerne über meine Erfahrungen berichten!
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Thanks given by: mari
#5

Beim Trockenfasten wird Körperfett zu Oxidationswasser verstoffwechselt...habe ich  Ende 2019 gelernt und im Winter 2019/20 ausprobiert. Ideal ist zum Trockenfasten wohl auch die Winterzeit, weil dabei weniger Flüssigkeitsbedarf besteht und im Vergleich zum Sommer nur wenig geschwitzt wird. Der Winterstoffwechsel ist auch an sich besser und optimaler dafür geeignet...

- https://de.wikipedia.org/wiki/Oxidations..._Fettabbau
- https://www.spektrum.de/news/menschen-ha...ne/1345906

Laut erfahrener Yogis sollte der Einstieg in eine längere Trockenfastenphase gut vorbereitet werden und dem Prozess eine Zeit der rein pflanzlichen zellwasserreichen Ernährung vorausgehen. Der Fasteneffekt soll sich dann etwa verdreifachen, also 1 Tag Trockenfasten = 3 Tage Wasserfasten bzw. 16h x3 = 48h.

Es wird allerdings auch von gläubigen Muslimen (Ramadan) praktiziert, dort dann aber meist nicht von einer rein pflanzlichen Ernährung begleitet, was die wasserfreie Kur dann wahrscheinlich belastender für den Stoffwechsel macht.

Vergleiche: https://wiki.yoga-vidya.de/Trockenfasten

Ich habe es selbst mit etwas Unterstützung von Omega-3 und Kokosöl mehrmals bis zu 20h durchgehalten. Und meine regelmäßigen Fastenintervalle (16:8) gehe ich auch hin und wieder trocken. Am Ende entwickelt sich dann bei mir oft ein verführrerisches Durstgefühl, welches man dann testweise mal nicht gleich reflexartig mit einem Getränk stillen sollte, sondern mit flüssigkeitsreichem Obst und/oder Gemüse. Der Genuss steigert sich dann enorm. Dem authentischen Genussempfinden wird ja auch eine wichtige Rolle an Selbstheilungsprozessen zugeschrieben... ich schätze die Aufnahme der enthaltenen Vitalstoffe wird dann noch weiter intensiviert, was ergo der Gesundheit förderlich ist.

Mich würden Erfahrungswerte interessieren, wo und ob das Trockenfasten auch regulierend auf manifeste Ödeme (kleine, z.B. feuchte Makuladegeneration und Lidödemen, wie grössere an anderen Körperregionen) Einfluss genommen hat, sich evtl. sogar ein Morbus Menière dadurch wieder besserte. Wobei erwähntes flüssigkeitsreiches Obst und Gemüse ja oft auch kaliumreich ist. Was dabei hilft, die Kalium-Natrium-Ratio auf Paleo-Niveau umzustellen, damit sich darüber ein gestörter Säure-Basen-Haushalt wieder normalisieren kann (#Milieutherapie) und Wassereinlagerungen, welche einem zu hohem Kochsalzkonsum geschuldet waren, wieder verschwinden.

- http://salz.perfect.bio/2016/11/07/salz_...vorfahren/
- http://salz.perfect.bio/2016/08/22/salzs...reagieren/
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