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Antrag auf LTA und Arztbefunde
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FreeNine Offline
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Beitrag #1
Antrag auf LTA und Arztbefunde
Ich mache hier mal einen neuen Thread dazu auf

(13.10.2019 13:03)FreeNine schrieb:  Habe im Zusammenhang mit dem Antrag auf teilweisen EMR noch einen Antrag auf LTA gestellt um den gewünschten Weg der RV zu gehen, da ich ja noch zwischen 4-6 Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit diversen Einschränkungen arbeitsfähig sei. (Im Beruf unter 3 Stunden)
Da kam dieser Tage ein Schreiben der DRV, wo ich jetzt Befundberichte bei zwei Fachärzten einholen soll (Orthopäde und Neurologe). Soll die Unterlagen (Formulare) der DRV an die Ärzte selbst weiterleiten. Im Pinzip wollen sie wissen, ob es nach der Reha Verbesserungen gab. Damit teilen sie wieder das Rahaergebniss in Fachbereiche. Ich könnte ....

Bisher hat doch die DRV die Ärzte immer selbst angeschrieben?

(Da ist die Reha gerade ein gutes halbes Jahr vorbei und die spielen schon wieder mit Zeit)

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

(13.10.2019 14:04)Markus schrieb:  
(13.10.2019 13:03)FreeNine schrieb:  Bisher hat doch die DRV die Ärzte immer selbst angeschrieben?
Müsste sie m.W. auch (Stichwort Amtsermittlungsgrundsatz).

Der Gutachter hat mich getadelt, weshalb ich keine Befunde dabei hätte. Ich hätte doch selbst auf ein neuerliches Gutachten bestanden. Ich bin davon ausgegangen, dass die DRV selbst bei den Ärzten, die ich im Antrag angegeben habe, anfrägt und sich die Unterlagen kommen lässt. Anyway, mein aktuelles Gutachten hätte mit den neuerlichen Berichten meiner Fachärzte wohl kaum anders ausgesehen.

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.10.2019 15:49 von FreeNine.)
13.10.2019 14:41
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Beitrag #2
RE: Antrag auf LTA und Arztbefunde
(13.10.2019 14:04)Markus schrieb:  Müsste sie m.W. auch (Stichwort Amtsermittlungsgrundsatz).

Das hat mich gerade gedanklich beschäftigt und mir fiel ein, dass ich dazu auch mal was gepostet habe. Wink
Rentenversicherung darf Einholung ärztlicher Auskünfte nicht auf Versicherte verlagern
Zitat:Rentenversicherung muss ärztliche Auskünfte selbst einholen
Von einem Versicherten kann die Rentenversicherung nur verlangen, seine behandelnden Ärzte zu benennen und sie von der Schweigepflicht zu entbinden. Einholen muss die Rentenversicherung die ärztlichen Auskünfte selbst. Sie hat auch die Kosten dafür zu tragen. Zudem hat nur der Versicherungsträger die Möglichkeit, die Übersendung der Befundberichte durch den Arzt erforderlichenfalls zu erzwinge
n
Aus Prinzip sehe ich gar nicht ein für den Schwachsinn noch Brief-Porto usw. dafür zu zahlen und das von meinem wenigen Harz4.
Na da lass ich mir noch was einfallen.

Zumal ich den Antrag nur gestellt habe, mit der Frage, was mir die DRV da eigentlich noch mit meinen zur Reha festgestellten Einschränkungen beruflich noch bieten könnte, bzw. welche Tätigkeiten da genau noch in Frage kämen. Diese Frage konnte mir bisher keiner der DRV-Berater in den bisherigen Beratungsgesprächen beantworten. Da möchte wohl wieder keiner eine Entscheidung treffen...

(13.10.2019 14:04)Markus schrieb:  Der Gutachter hat mich getadelt, weshalb ich keine Befunde dabei hätte. Ich hätte doch selbst auf ein neuerliches Gutachten bestanden. Ich bin davon ausgegangen, dass die DRV selbst bei den Ärzten, die ich im Antrag angegeben habe, anfrägt und sich die Unterlagen kommen lässt. Anyway, mein aktuelles Gutachten hätte mit den neuerlichen Berichten meiner Fachärzte wohl kaum anders ausgesehen.
Ich glaube, die machen es so wie es für ihre Sicht passt. Und egal ob du Befundberichte mitbringst bzw. sie sich selbst welche anfordern, picken sie sich eh nur die Stellen raus, die in ihre Gutachten passen. Diesbezüglich habe ich in meinen GA schon genug Unsinn zu lesen bekommen ...

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.10.2019 15:46 von FreeNine.)
13.10.2019 15:38
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Beitrag #3
RE: Antrag auf LTA und Arztbefunde
PS. wie ging es weiter ...

Mit Rücksendung der angeforderten Befunde an die DRV habe ich um Erstattung der mir dadurch angefallen Portokosten gebeten.
Darauf kam ein BESCHEID, dass meine Antrag auf Erstattung der Portokosten abgelehnt wird.
"Es handelt sich um Verwaltungskosten und diese werden im Rahmen der Mitwirkungspfkicht gemäß § 65a SGBI von der DRV nicht übernommen."
Gegen den Bescheid kann ich in Widerspruch gehen.

Darauf habe ich dem Bescheid widersprochen und habe auf das Urteil im Beitrag 2 (link) verwiesen. Begründet u.a dass ich meiner Mitwirkungspflicht nachgekommen bin, da ich im Antrag ja meine Ärzte benannt und von der Schweigepflicht entbunden habe. (Der § 65a sagt generell nur aus, das Auslagen in angemessenen Umfang ersetzt werden können, aber nicht müssen....)

Sollten sie nach wie vor der Meinung sein, die Kosten nicht zu ersetzen nehme ich es zur Kenntniss (und hätte mich auch nicht weiter damit belastet bzw. den Widerspruch nicht aufrecht erhalten), werde aber keinen Antrag zwecks Befundbericht mehr an die Ärzte weiterleiten. (Das hatte ich so mitgeteilt.)

Dieser Tage kam die Antwort, dass nach erneuter Prüfung der Unterlagen die angefallenen Portokosten übernommen werden und einen weiteren Befundbericht wollen sie nun selbst anfordern.
Es geht doch....Wink Und in dem Fall gings mir ums Prinzip, dass man sich nicht alles gefallen lassen sollte ...

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2020 18:50 von FreeNine.)
14.01.2020 18:47
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