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Hydroxychloroquin (Quensyl) kann TdP auslösen
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Beitrag #1
Hydroxychloroquin (Quensyl) kann TdP auslösen
Aus dem aktuellen Newsletter von crediblemeds:

Zitat:Also, the antimalarial drug hydroxychloroquine has been moved from the Conditional Risk of TdP list to the Known Risk of TdP list because we have found evidence of TdP, even when used as directed.

Zitat:Außerdem wurde das Malariamedikament Hydroxychloroquin von der Liste der bedingten Risiken von TdP in die Liste der bekannten Risiken von TdP verschoben, weil wir Beweise für TdP gefunden haben, selbst wenn es wie angegeben verwendet wird.

TdP = Torsades de Pointes

https://de.wikipedia.org/wiki/Torsade_de_pointes schrieb:Als Torsade de pointes (TdP), Torsade-de-pointes-Tachykardie, [...] wird in der Kardiologie eine Sonderform der ventrikulären Tachykardie bezeichnet,[...] Da sie in ein Kammerflimmern übergehen kann, handelt es sich um eine potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung.

Das ist insbesondere zu beachten, da Quensyl ja häufig mit Clarithromycin kombiniert wird, das die gleichen Probleme hat und sich diese Effekte dann vermutlich addieren, wenn nicht gar potenzieren.

Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.10.2019 19:16 von Markus.)
22.10.2019 19:14
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RE: Hydroxychloroquin (Quensyl) kann TdP auslösen
(22.10.2019 19:14)Markus schrieb:  Das ist insbesondere zu beachten, da Quensyl ja häufig mit Clarithromycin kombiniert wird, das die gleichen Probleme hat und sich diese Effekte dann vermutlich addieren, wenn nicht gar potenzieren.

Ich habe keine medizinische Ausbildung, weiss aber dass Medizin keine exakte Wissenschaft ist und erst recht nicht mittels Mathematik zur Anwendung gebracht werden darf. Wenn in der Medizin Statistik betrieben wird ist das eine Sache aber bei der Behandlung von Krankheiten helfen mathematische Überlegungen nichts. Es kann genauso gut sein, dass sich die Wirkung der beiden Medikamente bez. Herzrythmusstörungen eben mathematisch betrachtet wieder aufhebt.

Dass Quensyl tatsächlich Herzrythmusstörungen verursachen könnte, kann ich allerdings aus eigener Beobachtung bestätigen. Denn bei der durchgeführten Antibiose Minocyclin plus Quensyl zeigte uns das Blutdruckgerät Herzrythmusstörungen an und tatsächlich nur während dieser Behandlung! Ansonsten nie.

Ich muss aber hinzufügen, dass diese vierwöchige Antibiose immerhin die schlimmsten Beschwerden verursacht durch die Borreliose gut behoben hatte, d.h. der erste Schritt für eine wesentliche Verbesserung war.
Allgemein gilt: Es gibt kaum ein Medikament, das nicht auch unerwünschte Wirkungen hat. Es ist immer ein Abwägen zwischen Nutzen und Risiko bzw. Schädigung bzw. vorübergehender Beeinträchtigung.

Die Anschaffung eines Blutdruckgerätes das auch Herzrythmusstörungen anzeigt, halte ich für Borreliose Patienten übrigens für sinnvoll. Denn Herzrythmusstörungen sollte man mit dem Arzt besprechen.
23.10.2019 04:10
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