Borrelien-Biofilm in Menschen nachgewiesen
#1

Wurde hier meines Wissens noch nicht gepostet:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27141311

"Zusammenfassend ist dies die erste Studie, die das Vorhandensein von Borrelia-Biofilm in menschlichen, infizierten Hautgeweben nachweist."

Kein weiterer Kommentar ...
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#2

Passend dazu eine etwas ältere Studie:
"the results indicate that atypical extra- and intracellular pleomorphic and cystic forms of Borrelia burgdorferi and local neuroinflammation occur in the brain in chronic Lyme neuroborreliosis."

Die Resultate legen nahe, dass atypische extra- und intrazelluläre pleomorphische und zystische Formen von Borrelia burgdorferi (...) bei chronischer Neuroborreliose im Gehirn vorkommen.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18817547/
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#3

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31614557
Aggregierte Spirochäten mitsamt Biofilmmarker trotz vieljähriger Behandlung. Quasi religiöse Dogmen fernab jeder Logik geraten ins Wanken.
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#4

(16.11.2019, 22:07)Borrelienkriegsveteran schrieb:  Wurde hier meines Wissens noch nicht gepostet:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27141311

Da steht - leider ohne Quellenangabe:

Zitat: All six patients were female (average age = 33 years) from endemic areas of Borreliosis in Austria with a rate of positive serology in the population between 30 and 60%.
Ist die Durchseuchung in Österreich wirklich so hoch? Das wäre ja extrem.

Ansonsten: Die Studien sind durchaus bekannt. Bezüglich der Miklossy-Studie hatte ich mal Dr Fingerle vom NRZ angesprochen, der das einfach vom Tisch wischte und nicht drüber diskutieren wollte. Du kannst ja mal nachfragen bezüglich der aktuellen Studie wie da seine Meinung ist und was da dran auszusetzen ist. Ich befürchte aber er wird da mit uns (Laien) nicht drüber reden wollen (was ich auch verstehen kann; da rufen wahrscheinlich täglich Leute an). Aber ich finde, dass wenn man das Studienergebnis aufgrund von irgendwelchen Mängeln komplett ablehnt, dann sollte man das auch in einem Kommentar gegenüber dem Journal zum Ausdruck bringen.

Letztlich ist das für mich absolut intransparent, weshalb diese Studien von der maßgeblichen deutschen Stelle abgelehnt werden. Ich denke da hat man schon ein Anrecht als Steuerzahler das zu erfahren bei so einem gesellschaftlich relevanten Thema. Möglicherweise wäre auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde oder ähnliches an Dr Fingerles Vorgesetzten zu richten, in dem Sinne, weshalb er relevante wissenschaftliche Literatur in seinen öffentlichen Äußerungen nicht berücksichtigt. Evtl. könnte man über die Schiene ein Auseinandersetzen mit dem Thema erzwingen, was aber mit Aufwand verbunden ist. Jedenfalls würde ich gerne mal ein nachprüfbares Statement von ihm haben.

Würdest du da mal anrufen?
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#5

(16.11.2019, 22:43)Markus schrieb:  
Zitat: All six patients were female (average age = 33 years) from endemic areas of Borreliosis in Austria with a rate of positive serology in the population between 30 and 60%.
Ist die Durchseuchung in Österreich wirklich so hoch? Das wäre ja extrem.

Ich denke, dass sich die 30-60 % auf die genannten endemischen Gebiete, nicht auf Österreich als Ganzes beziehen. Trotzdem irre hoch. Im ebenfalls "verseuchten" Kraichtal hatte Hassler vor einigen Jahren "nur" 16,5 % verzeichnet.
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#6

(16.11.2019, 22:43)Markus schrieb:  Würdest du da mal anrufen?

Wenn er ohnehin nicht dazu bereit ist, zu der Frage Stellung zu nehmen, was soll das dann bringen?
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#7

(16.11.2019, 22:55)Borrelienkriegsveteran schrieb:  Wenn er ohnehin nicht dazu bereit ist, zu der Frage Stellung zu nehmen, was soll das dann bringen?
Weiß ich ja nicht, ob es generell so ist. Bei mir war es zumindest damals so. Jedenfalls ist das die richtige Adresse um deine Kritik und Fragen anzubringen.
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#8

"ist die Durchseuchung in Österreich wirklich so hoch ?"
http://www.antibiotikamonitor.at/09_56/pdf/09_56.pdf

Studie von Gerold Stanek: ...So haben wir in
einer Studie an 1.214 Jägern (medianes Alter 51 Jahre, Bereich 18 bis 89
Jahre) aus dem Burgenland eine
durchschnittliche Seroprävalenz von
54% ermittelt (Cetin et al. 2006).
Dabei stellte sich heraus, dass diese
Prävalenz mit der Dauer der Jägertätigkeit kontinuierlich zunimmt und
im sechsten Jäger-Jahrzehnt an die
80% erreicht.


(Und weiter:....Wohlgemerkt waren
die Jäger zum Zeitpunkt der Blutabnahme nach ihren Angaben gesund
.) Biggrin

OnLyme-Aktion.org
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#9

(17.11.2019, 05:03)hanni schrieb:  eine
durchschnittliche Seroprävalenz von
54% ermittelt (Cetin et al. 2006).
Jäger, klar. Aber normale Bevölkerung mit 30-60 % Durchseuchung wäre schon ne Ansage. Und dann erst recht die Frage was bei den verhältnismäßig wenigen Menschen, die schwer chronisch erkranken, anders ist.
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#10

Laut Hassler entwickelt jeder seropositive Patient früher oder später Symptome. Die "gesunden" Jäger scheinen dem ja zu widersprechen. Klar ist, dass bei Borreliose vieles nicht klar ist.
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