Moral vs Selbstaufgabe
#21

I guess you‘ve blowed my cover:

https://m.youtube.com/watch?v=kXZs3mjGlQU

Imagine a world where people with Lyme disease are diagnosed and treated correctly and go back to living their lives!
Chronic Lyme disease is real, it’s painful, scary and no one
can tell you if you’ll get better, die or somewhere in between.

Ärzte Strategie bei Borreliose:
„Delay, deny and hope you die“
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#22

Hallo Towanda,

das ist die Nummer der Telefon-Seelsorge: 0800 111 0 111.

Mir hat das schon geholfen. :)

Liebe Grüße, Ixodes

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
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#23

Meine Lieben,

nocheinmal herzlichen Dank an alle für eure Zeilen. Es gilt mir, zu wissen, dass andere Ähnliches erleben und durchlebt haben.
Bitte wisst: Es muss keiner den Moderator oder dann weiter die Polizei informieren. Den Link kannte ich schon vor meinem Post. (Und ich frage mich ob das nicht auch kontraproduktiv sein kann, denn die Aussicht in der geschlossenen Psychiatrie zu landen kann vielleicht auch zu Kurzschlussreaktionen verleiten?) Ansonsten müsste man das wohl auch für alle anderen, die geschrieben haben „kenne ich“, etc. Ich danke aber für die Hinweise mir Hilfe zu holen und die Ratschläge dazu.
Auch da kann ich Entwarnung geben, da ich mir bereits helfen lasse.
Was die Sache so kompliziert für mich macht ist, dass diese Krankheit mir alles nimmt, was mir je Spass gemacht hat. Meine Arbeit, meine Hobbies (die sich nunmal im Freien abspielen und eine gute Konstitution voraussetzen), meine Freunde und mein Sozialleben. Ich bin nicht der Typ für Handarbeit und Fernsehen. Ich kann es nicht und es langweilt mich. Genauso gut könnte man mir sagen: bis jetzt war dein Leben blau aber jetzt ist es eben grün und schau wie schön doch grün ist. Du musst halt jetzt Grün toll finden. Und ich finde halt Grün nicht schön und weiss nicht wie ich das machen soll, Grün schön finden. Man könnte mir auch sagen du hast jetzt Leber auf dem Teller. Jeden Tag. und musst jetzt halt Leber gerne haben. Und ich mag einfach keine Innereien. Wie soll ich das machen? Und ich bin den ganzen Tag alleine zu Hause. Habe bessere Tage und hoffe, am nächsten Tag wird es vielleicht noch besser. Nur um dann feststellen zu müssen, dass es mir innerhalb von Stunden wieder komplett elend sein kann. Für Tage. Denn das Einzige was gewiss kommt ist der Morgen. Aber nicht die Besserung. Zumindest nicht viel. Und dann frage ich mich halt ob das alles noch einen Sinn hat. Und wie das weitergehen soll. Und wo das endet? Ich fürchte mich vor den Auseinandersetzungen mit den Versicherungen, da ich weiss, die werden mich gnadenlos behandeln. Und ich bin einfach nicht in der Lage mich adäquat zu wehren, allein schon weil mir die Kraft dazu fehlt. Wie macht ihr das?

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Ärzte Strategie bei Borreliose:
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Thanks given by: biblio
#24

Zitat:Ich fürchte mich vor den Auseinandersetzungen mit den Versicherungen, da ich weiss, die werden mich gnadenlos behandeln.

Woher kannst Du das wissen? - Das ist Spökenkiekerei.

Da sitzen auch Menschen, die mitbekommen, dass es Dir schlecht geht.
Also ich hab auch sehr viele gute Erfahrungen mit Ärzten, Gutachtern und Versicherungen gemacht. Und natürlich gibt es überall auch Arschgeigen. Aber nicht nur!

Nur Mut!
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#25

Hach Karl,

die Erfahrung sagt mir das. Nicht nur bei mir. Manches durfte ich aus nächster Nähe beobachten. Wenn es ums Geld geht...
Und mit Ärzten auch überwiegend: psychosomatisch und lach, lach
Aber bitte, mögest du recht behalten. Ich hoffe es.

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Thanks given by: biblio
#26

Hallo Towanda,
gut, dass es dir etwas besser geht.
Nur damit es nicht falsch rüberkommt, es ging mir nicht darum, dich für ein paar unspektuläre Hobbies zu erwärmen (bin auch nicht so der Typ für Fernsehen usw.), sondern ich hatte überlegt, was man vorübergehend tun kann, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt, bis man wieder zu etwas anderem in der Lage ist. Mir helfen da Banalitäten manchmal, wenn es darum geht, die nächsten Stunden zu überbrücken.
Viele Grüße und weiter alles Gute
Berta
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Thanks given by: Filenada , Towanda , biblio
#27

Ich bin auch weder der Fernsehtyp, noch der Typ für Handarbeiten und dergleichen.
Also ich einen emotionalen Totalabsturz habe, habe ich mir ein Freundschaftsbändchen geknotet. Das habe ich auch noch nie gemacht. War aber einfach: nur ein paar Fäden nehmen und dann nach Anleitung knüpfen.
Dabei musste ich mich konzentrieren, hab auch etwas mit den Händen gemacht und das hat mich aus einem Gedankenkarussell herausgeholt.

Ich weiß, wenn ich wieder in ein solches Loch falle, dass ich dann wieder so ein Bändchen knüpfe.

Jeder kann nur für sich überlegen, was er macht: etwas malen, modellieren, handarbeiten, .... --> aber vielleicht ist es hilfreich, wenn man weiß, das wenn man in tiefe emotionale Löcher fällt, dann etwas parat hat zu tun. Empfehlenswert ist dabei wirklich, dass mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen werden, das lenkt die "blöden Gedanken" am besten ab.

Ist aber nur meine Erfahrung und Vorgehensweise.
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#28

@ Berta und Zuvi

Berta, bitte nicht falsch verstehen. Ich fand das super mit deinen Ideen. Kannst ja nicht wissen, dass ich Handarbeitstechnisch nicht wirklich begabt bin. Aber es war eine lieb gemeinte Hilfestellung. Und die schätze ich sehr. Hey, aber vielleicht probiere ich es doch nochmal. Zuvis Idee krieg ich vielleicht hin. Freunschaftsbändchen. Dauert vielleicht auch nicht so lange bis man den Erfolg sieht. Wenn es mir etwas besser geht scheint mir das auch alles machbar. Wenn dunkle Wolken aufziehen dann hab Ich allerdings Mühe...
Trotzdem danke ich euch beiden für die Anregungen.

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#29

Liebe Towanda, 1 Jahr lang krank kann schon richtig auf Gemüt gehen. Selber bin auch seit 1 Jahr krank  wobei diagnostoziert wurde die Borreliose erst vor 3 Monate nach langer Ärzte Odysse. Was mir persönlich hilft sind die Rituale zB Meditation nach Zen mit Atemübung Freitags 2 Stunden, yoga Samstag 1,5 Stunden, regelmässig meditieren, entspannen ( es gibt auf youtobe Meditation mit Selbstheilung, wenn man jeden Tag macht dann sollte unsere Progamierung auf Selbstheilung sich verbessern), jeden Tag abend heiss baden ca 30 min hilft gegen Neropathien und Muskelschmerzen, Thai Massagen und sonntags regelmässig in die Kirche. Ab und mache ich Akkupuntur mit Strom, es hilft bei Kopfschmerzen und verbessert die Nervenschmerzen in den Beinen. Habe aber glück, dass einer meiner besten Freunde Pastor ist und ich mit ihm lange und ermuntende Gespäche führen kann. Aber bei suizidalen Gedanken hilft auch die telefonische Seelensorge ( bieten alle Kirchen an, die Nr hat jm hier auch gepostet). Und immer wieder Naturmittel probieren, ich habe mittlerweile ein kofferchen. Evtl Ernährung umstellen, seit dem ich vegan esse hab ich viel mehr energie. Aber für mich am schlimmsten sind die tägliche starke Kopfschmerzen und die Benommenheit, hab gelernt sie einfach zu akzeptieren, denn sie sind auch ein Teil von mir. Bis jetzt ertrage ich alle Schmerzen nur mit Meditation ohne Schmerzmittel, aber es ist sehr anstrengend. Ich habe bald auch Angst, dass ich meine Arbeit einschränken muss, denn ich war bis vor 1 Jahr workhoolic...gehe bis jetzt noch ganz normal zu Arbeit, nur ab und zu schreibe ich mich krank. Aber Deine Sympthome hören sich noch heftiger an, denn mich macht schon die Gangstörung, Schwindel, Neuropathien und ständiges Kopfschmerzen zum schaffen..Einfach weiter suchen, versuchen, positiv denken und glauben, dass auch diese Schmerzen und diese Krankheit eine Hürde im Leben ist, die wir meistern müssen.
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