Corona-Themen
#21

Hallo,
ich frage mich auch die ganze Zeit was passiert, wenn Borreliose auf Corona im Körper trifft.
Aber selbst wenn es in der Zukunft einen Impfstoff geben sollte, hätte ich auch davor Respekt, weil ja dann auch nicht klar ist, wie sich das auf die Borre auswirkt.
Was sind denn eure heißen Tipps, um die eigenen natürlichen Killerzellen zu stärken?
Liebe Grüße
Julietta
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#22

(08.03.2020, 16:43)Julietta schrieb:  Was sind denn eure heißen Tipps, um die eigenen natürlichen Killerzellen zu stärken?
Liebe Grüße
Julietta
Weißt du, wie es in deinem Immunsystem genau ausschaut? Welche Disbalance genau gibt es?  

Das wäre von entscheidender Bedeutung bevor man da mit irgendwelchen Mitteln eingreift, der Schuss könnte sonst auch nach hinten losgehen. Gutes Beispiel sind Mittel wie Echinacea oder Katzenkralle, die bei Autoimmunerkrankungen diese noch anheizen können. 

Allgemeine Dinge, wie Stressvermeidung, ausreichend Schlaf und gute Ernährung können denke ich, können aber nie schaden. 

Welchen Einfluss das alles bei Corona-Infektionen hat? Ich weiß nicht, ob es dazu ausreichendes Erkenntnismaterial gibt. 

Ich habe z.B. chronisch derzeit "nur noch" mit EBV zu tun. Hier ist das Immunsystem einseitig heruntergefahren. Das weiß ich. Habe verschiedenes testen lassen, was mir helfen könnte. Damit habe ich es relativ gut im Griff. Bei Corona? Ich weiß es echt nicht, ob das dann auch hilft. 

Ich versuche, mich nicht verrückt machen zu lassen, denn das ist sicherlich kontraproduktiv. Mit jedem Virus kann man ins berühmte Klo fallen. Bei den hunderten die rumschwirren, kann es einen jederzeit auch ohne Corona hart treffen. Ich halte jedes Grippevirus für mindestens genauso gefährlich - und bin nicht gegen Grippe geimpft. Es gab diese Grippesaison alleine in Deutschland bereits 200 Grippetote in und nahezu 20.000 Klinikaufenthalte.... 

Insgesamt 850.000 Menschen sterben jedes Jahr ganz "normal". Darüber macht man sich keine Gedanken normalerweise und das ist auch gut so. 

Wenn mit der gleichen Intensität jeder Verkehrsunfall, bei dem es Verletzte gab in den Nachrichten gemeldet würde, würde keiner mehr sich auf irgendein Fahrzeug setzen? 

Nicht verrückt machen lassen, sehe ich als wichtigste Übung und Hygienemaßnahmen streng beachten als hilfreich. 

Liebe Grüße Urmel

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#23

Es hat mit dem Threadtitel nichts zu tun, aber es gibt ein einfaches Rezept von der WHO um sich Händedesinfektionsmittel selbst zu mischen (für ein Liter):

833 ml Alkohol (96 %ig)
42 ml Wasserstoffperoxid (3 %ig)
15 ml Glycerin (Hautschutz)
110 ml Wasser

(08.03.2020, 17:40)urmel57 schrieb:  Ich halte jedes Grippevirus für mindestens genauso gefährlich
Problem ist bei diesem Virus, dass es keine Immunität in der Bevölkerung gibt. Das heißt es werden sich wahrscheinlich sehr viele Menschen infizieren - die Frage ist nur, über welchen Zeitraum; selbst wenn nur ein Bruchteil ins Krankenhaus müsste ist das m. E. nicht mehr bewältigbar. Bei Grippe haben viele eine Grundimmunität oder sind sogar geimpft. Die restlichen schweren Fälle kann man dann bewältigen. Das ist hier nicht so. Und auch was du sagst zur Harmlosigkeit: WHO schätzt Sterblichkeit bei Corona auf 3,4 %, bei einer Grippe liegt das vielleicht 0,1 - 0,2 %. Italien scheint da ehrlicher mit den Leuten zu sein. Die Gesellschaft für Intensivmedizin dort bereitet die Leute schon drauf vor, dass nicht mehr allen geholfen werden kann und man Intensivbetten nach Alter bzw. Überlebenswahrscheinlichkeit zuteilt. Vielleicht löst sich auch alles bald in Wohlgefallen auf, wenn z.B. in einigen Wochen ein effektives Medikament zur Verfügung steht. Aber bisher ist es Wunschdenken und ich würde mich auch darauf nicht verlassen.
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#24

Ich denke Markus es ist ganz gut, wenn wir hier im Thread bleiben, auch wenn es etwas abschweift. Ich denke durchaus, das Problem ist tatsächlich das der Bewältigung, wenn zu viele auf einmal krank werden. Die Statistik stimmt wahrscheinlich sowieso nicht, da die Dunkelziffer nicht benannt werden kann. Viele sind ja gar nicht erfasst, da nicht alle getestet werden. Kinder erkranken klinisch so gut wie gar nicht etc. junge Erwachsene  oft nur leicht,bei  den 200Rhinoviren die auch im Umlauf sind und keiner differenziert. ... das dürfte die Statistik ziemlich nach unten drücken und man weiß vorerst gar nicht, wie hoch der Durchseuchungsgrad dann ist. 

Daher halte ich die präventiven Maßnahmen, durchaus auch Quarantäne, als  derzeit sinnvolle Maßnahme. Desinfizieren? Man kann ja nicht ständig alles desinfizieren, höchstens im öffentlichen Raum, wenn Händewaschen mal nicht geht. 

Und ja, ein passendes Medikament wäre viel Wert... und vielleicht die Nachrichten nicht ganz so intensiv verfolgen. 

Bin nur froh, dass ich meine heftige Bronchitis schon vor Weihnachten hatte und ich weiß auch wann und wo ich sie erworben habe. Wäre mit Quarantäne nicht passiert.

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Thanks given by: Zotti , Markus
#25

Ich finde es hilfreich nicht nur auf die kumulierte Zahl der Neuinfektionen zu starren (aktuell offiziell 109.408 gegenüber einer Weltbevölkerung von rund 8 Milliarden), sondern sich auch mal die Kurve der aktiven Fälle anzusehen.


Am 17.02 hatten wir den bisherigen Hochpunkt von 58.809 und am 04.03 "nur" noch 40.699 aktive Infektionen.

Gegenwärtig sind es 42.858. (Quelle FAZ
Die Mehrzahl bisher mit leichtem Verlauf.


Das es eine Dunkelziffer gibt, und die Zahlen aus totalitären Staaten ohne Pressefreiheit relativ wertlos sein können ist mir bewusst.

Wenn man sich aber das relativierte Einzelrisiko vor Augen führt, ist Panik wirklich nicht angebracht.

Selbst wenn man die Summe aller weltweiten Infektionen sich nur in Deutschland vorstellen würde, wären wir aktuell bei gerade mal etwa 0,13%.

Also ich werde das Geschehen weiterhin entspannt beobachten.

LG, Zotti

klar rede ich mit mir selbst.
Ich brauche ja eine kompetente Beratung. Icon_winkgrin
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Thanks given by: borrärger
#26

Gehören wir mit Borreliose zu den Menschen die wegen Vorerkrankung gefährdeter sind? Ich war in letzter Zeit oft erkältet und dann auch immer sehr lang.

Tja und die Frage ist auch, wie es mit Reinfektonen aussieht. Ob der Körper das dann besser weg steckt, viel schlechter oder es kaum Unterschied macht.
LG
Julietta
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#27

(08.03.2020, 20:03)Julietta schrieb:  Gehören wir mit Borreliose zu den Menschen die wegen Vorerkrankung gefährdeter sind?
Das kann dir niemand seriös beantworten. Basierend auf Fällen aus einem chinesischen Krankenhaus sind Alter, Vorerkrankungen, männliches Geschlecht Risikofaktoren für ernste Verläufe. Es sind aber auch junge, gesunde Menschen dran gestorben; allerdings trifft es hauptsächlich ältere und alte Menschen, zumindest nach den Zahlen aus China.

Ich stimme Urmel und Zotti zu, dass es keinen Sinn macht in Panik zu verfallen, da Panik unter keinen Umständen ein guter Ratgeber ist. Jeder muss auch schauen wie er mit der Situation umgeht. Ich informiere mich gerne um eigene Schlüsse zu ziehen und im Rahmen meiner Möglichkeiten vorzubereiten. Wenn ich was tun kann fühle ich mich besser. Für andere mag das nicht das richtige Mittel sein.
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Thanks given by: borrärger , Niko
#28

Von der John Hopkins gibt es eine nette Seite, wo nicht nur die Gesamtfälle, sondern auch die Gesundeten und Gestorbenen separat aufgeführt werden: https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/...7b48e9ecf6

Man sollte nur beachten, dass die Dunkelziffer von Infizierten generell hoch sein dürfte. Zahlen aus dem Iran und China traue ich wenig, am verlässlichsten dürften die aus Südkorea sein, weil dort auch breit getestet wird.
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Thanks given by: borrärger , ticks for free
#29

(08.03.2020, 17:40)urmel57 schrieb:  Das wäre von entscheidender Bedeutung bevor man da mit irgendwelchen Mitteln eingreift, der Schuss könnte sonst auch nach hinten losgehen. Gutes Beispiel sind Mittel wie Echinacea oder Katzenkralle, die bei Autoimmunerkrankungen diese noch anheizen können. 
Hallo urmel57,

hast Du einen Ratschlag für mich, wie man auf diese Weise angeheizte Autoimmunerkrankungen wieder runterfahren kann? (und ich meine jetzt nicht mit Predni).

Danke und lieben Gruß,

Boembel
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#30

(09.03.2020, 13:03)Boembel schrieb:  Hallo urmel57,

hast Du einen Ratschlag für mich, wie man auf diese Weise angeheizte Autoimmunerkrankungen wieder runterfahren kann? (und ich meine jetzt nicht mit Predni).

Danke und lieben Gruß,

Boembel
Hallo Boembel,

leider kann ich dazu keine Erfahrungswerte liefern. Möglicherweise wäre Vitamin D eine Option aber da will ich mich nicht festlegen drauf. Gibt eine sehr interessante Ausführung des IMD dazu. 

Wie und wo wirkt Vitamin D auf das Immunsystem?

Dr. med. Volker von Baehr

Liebe Grüße Urmel

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