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Lasst ihr euch impfen gegen Corona
#31

(17.11.2020, 07:34)Donald schrieb:  Diese krampfhafte Kritisiererei an Allem und von Jedem gehört wohl zu den unangenehmsten Begleiterscheinungen der Epedemie.
Die unangenehmste Begleiterscheinung ist die pathologische Obrigkeitshörigkeit der meisten Deutschen. Die war natürlich schon immer da, wird jetzt nur besonders sichtbar. Und wenn man eine Sache aus der deutschen Geschichte hätte lernen wollen, dann wäre es kritisch zu sein gegenüber der Obrigkeit.
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#32

(21.11.2020, 10:20)Markus schrieb:   Und wenn man eine Sache aus der deutschen Geschichte hätte lernen wollen, dann wäre es kritisch zu sein gegenüber der Obrigkeit.

Sicher richtig. Aus der jüngsten Geschichte jedoch lernt man, dass manche die kritisieren, meinen, es reiche sehr laut und öffentlichkeitspräsent gegen die Obrigkeit zu sein und entsprechend auftreten. Normal und gesund finde ich das auch nicht. Das ist aber ein anderes Thema. Da es keine Impfpflicht geben wird, ist es dann in vielleicht absehbarer Zeit  jedem überlassen, wie er Bekanntschaft mit dem Virus macht - zumindest in Deutschland.

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#33

Meine Antwort zur Frage ist weiterhin wie in #8 beschrieben.
Huh
Ich belaste mich auch nur indirekt mit dieser Frage, selbst als gefährdete Person denke ich es wird Ostern 2021 wo ich dazu eine Meinung haben muss.
Boembel schrieb in#29 einige interessante Dinge, endet aber auch mit einem  Huh

Zu dieser Art der Impfung sind Ergebnisse erster Tierversuche in 1990 erschienen.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/a...mit-genen/

Hier wurde im März 2020 erklärt welche Möglichkeiten der Impfung gegen SARS-CoV-2 gesehen werden.
https://www.geo.de/wissen/gesundheit/228...ktionieren

Biontech stellte vor wenigen Stunden den Antrag auf eine Notzulassung, in mehreren Ländern.
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-s...r-BB1bdWYN
Impfstoff Nr.2 von Moderna vor einigen Tagen. 
(Mit dem Hinweis auf Impfungen in anderen Ländern die schon durchgeführt werden)
https://www.rnd.de/gesundheit/corona-imp...42MTM.html
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#34

(21.11.2020, 11:47)urmel57 schrieb:  Aus der jüngsten Geschichte jedoch lernt man, dass manche die kritisieren, meinen, es reiche sehr laut und öffentlichkeitspräsent gegen die Obrigkeit zu sein und entsprechend auftreten.
Und das weißt du, weil du ARD und ZDF schaust? Oder hast du schon mal persönlich mit so jemandem geredet? Außerdem kann man ja nicht in Abrede stellen, dass abweichende Meinungen marginalisiert werden. Es gibt keinen Diskurs, oder - um es im Duktus der Kanzlerin zu sagen - "Diskussionsorgien".

(21.11.2020, 11:47)urmel57 schrieb:  Da es keine Impfpflicht geben wird
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Repressalien geben wird, die die Menschen zu einer Impfung mehr oder weniger nötigen werden, auch wenn es keine formale Impfpflicht geben wird. Wenn dich als Student deine Uni ohne Impfung nicht mehr in die Vorlesung lässt, was willst du dann machen? Jetzt mal als ein beliebiges fiktives Beispiel.

Die Diskussion um die Impfung finde ich gemessen an anderen Dingen auch relativ nebensächlich.
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#35

(21.11.2020, 13:15)Markus schrieb:  Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Repressalien geben wird, die die Menschen zu einer Impfung mehr oder weniger nötigen werden, auch wenn es keine formale Impfpflicht geben wird. Wenn dich als Student deine Uni ohne Impfung nicht mehr in die Vorlesung lässt, was willst du dann machen? Jetzt mal als ein beliebiges fiktives Beispiel.

Ernst gemeinte Frage: Was wäre Deiner Meinung nach die Alternative?




Zu der Sache mit der "pathologischen Obrigkeitshörigkeit" sag ich als Ostler, der lange vor dem Umfallen der Mauer lautstark aus der FDJ ausgetreten ist und entsprechende tatsächliche Repressalien kennenlernen durfte, jetzt mal nichts... Hat meiner Meinung nach auch nicht allzu viel mit dem Thema zu tun.

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#36

(21.11.2020, 14:38)Filenada schrieb:  Ernst gemeinte Frage: Was wäre Deiner Meinung nach die Alternative?
Dass die Impfung freiwillig bleibt und zwar ohne Nachteil für diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen. Wir sprechen hier von einer Erkrankung mit einer Sterblichkeit von 0,05 % für unter Siebzigjährige, also 1 Toter auf 2000 Infizierte, gemäß einem Review von Ioannidis, das auch von der WHO geteilt wird. Für die meisten Menschen geht keine Gefahr von dem Erreger aus. Wieso sollte man diese dann zu einer Impfung nötigen? Das wäre vollkommen unverhältnismäßig, vor allem auch, weil der Impfstoff gar nicht ausreichend getestet ist und sein wird. Wer sich freiwillig impfen lassen will soll das tun; wer nicht, nicht. Wo soll da das Problem liegen?
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#37

Daraus schließe ich, daß Du eine Durchseuchung als Alternative siehst?
Was ist dann aber mit Covid-19-Langzeitschäden und der Überlastung der Krankenhäuser, was dann auch sämtliche andere Kranke massiv betrifft? Kann man beides nicht unter den Tisch fallen lassen, vor allem nicht, wenn man die Wirtschaft nicht vollends gegen die Wand fahren lassen will.

Zu der Tatsache, daß Du die Über-70-Jährigen in Deiner Überlegung komplett ausklammerst, kann ich nur sagen, daß mich sowas sprachlos macht. Sprachlos und wütend zugleich.



Nachtrag: Zu Ioannidis sag ich jetzt mal nichts, das hat Kekulé in seinem Podcast schon ausführlich getan...

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#38

Zitat:...ohne Nachteil für diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen.


Sämtliche Nachteile wird man eh' nicht verhindern können. Jeder private Arbeitgeber entscheidet ja z. B. sowieso frei, wen er einstellen möchte. Es wird gewiss, gerade auch bei Pflegediensten, Altenheimbetreibern o. ä., Präferenzen geben und ich kann mir vorstellen, dass derartige Arbeitgeber dies dann schon auch als Auswahlkriterium mit einbeziehen, sofern genug geeignete Bewerber vorhanden sind, genauso wie Arbeitgeber eben auch jederzeit "'ne Dunkelhaarige" einstellen können, weil sie z. B. besser zum Firmenlayout passt.

Das wäre dann auch wieder überreguliert, würde man da ins private Arbeitsvertragsrecht eingreifen wollen... ...und verstehen könnte ich die Arbeitgeber zudem auch. Wer stellt jemanden ein, der "beängstigend" für die eigene Zielgruppe sein könnte?
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#39

(21.11.2020, 17:17)Filenada schrieb:  Zu der Tatsache, daß Du die Über-70-Jährigen in Deiner Überlegung komplett ausklammerst, kann ich nur sagen, daß mich sowas sprachlos macht. Sprachlos und wütend zugleich.
Brauchst mir nicht ständig das Wort im Mund rumdrehen. Ich habe lediglich wiedergegeben, was das Ergebnis von Ioannidis' Studie war. Dass die Sterblichkeit bei > 70 viel höher liegt ist klar und wird von mir auch nicht bestritten, weshalb hier auch eine ganz andere Kosten-Risikoabwägung bezüglich der Impfung vorliegt. Aber wie gesagt halte ich es für unverhältnismäßig Personen zu einer Impfung (auch indirekt) zu nötigen, für die von der Infektion kaum Gefahr ausgeht. Das hat auch was mit Grundrechtseingriffen zu tun, das kann man nicht so einfach beiseite wischen. Und ob Durchseuchung eine Option ist müssten Fachleute klären; es beträfe dann ja auch nur Leute, die sich nicht impfen lassen wollen. Ich werde mir jeden Fall keinen Impfstoff verabreichen lassen, der nicht ausreichend getestet ist.
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#40

(21.11.2020, 17:52)Markus schrieb:  Brauchst mir nicht ständig das Wort im Mund rumdrehen.

Hab ich nicht. Schon gar nicht ständig.

Zitat:Aber wie gesagt halte ich es für unverhältnismäßig Personen zu einer Impfung (auch indirekt) zu nötigen, für die von der Infektion kaum Gefahr ausgeht.

Weiß man ja leider nicht vorher, ob man zu dieser Gruppe gehört oder nicht. Sad

Zitat:Das hat auch was mit Grundrechtseingriffen zu tun, das kann man nicht so einfach beiseite wischen.

Deshalb meine oben gestellte ernst gemeinte Frage. Ich denke über diesen Zwiespalt seit Wochen nach.
Auf der einen Seite bin ich froh, daß es z. B. gegen Pocken eine Impfpflicht gab. Andererseits bin ich bei anderen Impfungen eher für Einsicht als Vorschrift. Allerdings betrifft Letzteres nur Impfungen gegen Erkrankungen, die nicht ansteckend sind.

Zitat:Und ob Durchseuchung eine Option ist müssten Fachleute klären; es beträfe dann ja auch nur Leute, die sich nicht impfen lassen wollen.

... oder nicht können und deshalb auf Herdenschutz angewiesen sind/wären.

Zitat:Ich werde mir jeden Fall keinen Impfstoff verabreichen lassen, der nicht ausreichend getestet ist.

Kann ich verstehen.

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