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Tinidazol in Deutschland?
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Rosenfan Offline
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Beitrag #11
RE: Tinidazol in Deutschland?
Marc, Du hast nicht richtig gelesen - es wurde beim Menschen keine karzinogene Wirkung festgestellt.

Und warum bitte, ist dann Tinidazol in D und der Schweiz nicht mehr zugelassen?

Im übrigen gelten für Metro und Tinidazol genau die gleichen Warnhinweise

Älter werden ist die einzige Möglichkeit länger zu leben!
Aber alt werden ist nichts für Feiglinge...
26.03.2013 16:35
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DerMarc Offline
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Beitrag #12
RE: Tinidazol in Deutschland?
Ich habe das schon gelesen, aber ich habe auch englisch-sprachige Texte gelesen, wo das anders war.
Deswegen "potentiell"
Ich finde das leider gerade nicht mehr... Und bei anderen Medikamenten reicht schon eine Karzinogenität beim Tierversuch, um erst gar nicht mehr weiter zu forschen. Da müssen schon finanzielle Aspekte beteiligt sein, dass man bei solchen Risiken noch humanmedizinische Tests duchboxt, meinst du nicht?

Die Formulierung bzgl der potentiellen Nebenwirkungen alleine riecht schon nach pharmalobbyistischen Spielchen...
Dazu passt auch wieder eine unklare Verbannung aus D und CH, obwohl in anderen Ländern munter und erfolgreich weiter damit therapiert wird.
Alleine die USA mit ihren horrenden Regressforderungsmöglichkeiten sind schon so ein Marker für mich, dass da kein wirklich gewichtiger gesundheitlicher Grund vorliegen kann.

Müsste man mal raussuchen, ob die beiden Produkte von Konkurrenten entwickelt und beforscht wurden und wie die Verbindungen der Metronidazol-Supporter in die Zulassungsbereiche so sind. Aber das sind Tätigkeiten für verschwörungsideologische Abende und das tue ich mir nicht mehr so gerne an. Da regt man sich immer so auf ;)
Vor allem hilft es keinem wirklich, denn gegen solche Vorgänge könnte man sowieso nie ankommen.


Hat denn keiner irgendwo eine Begründung für die Verbannung von Tini gefunden? Unabhängig von der Beweiskraft meine ich
26.03.2013 18:19
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Klaus Offline
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Beitrag #13
RE: Tinidazol in Deutschland?
Mein Arzt empfiehlt Metro nur am WE 2 mal 400mg, besser Tinidazol immer Sa/So, 2 mal 500mg zu Doxy.
Er sieht auch bei längerer Einahme in der Weise keine Risiken und verordnet es oft so.

Ansonsten, wenn ich das neue aus der Forschung (Sapi) aus dem Link verfolge, verwirrt mich das alles !
Es wird Quensil doch schon lange gegeben und soll nun unwirksam sein...
Wenn Tinidazol so wirksam ist, warum erleiden denn viele Rückfälle trotz längerer Einnahme ?

Und was Ergebnisse in vitro so über eine mögliche Wirksamkeit im lebenden Organismus aussagt, mmmh....
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.03.2013 09:03 von Klaus.)
26.03.2013 18:30
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Newbie Offline
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Beitrag #14
RE: Tinidazol in Deutschland?
Ist denn Hydroxicholoroquin eine gleichwertige, in Deutschland auch zugelassene und verschreibungsfähige Alternative? Hätte den Vorteil, dass es auch entzündungshemmend wirkt (wird ja auch als leichtes Anti-Rheuma-Dauermedikament eingesetzt) und relativ gut erforscht in der Langzeitanwendung ist.
Soll auch gegen die Sporenform wirken und die Wirksamkeit einiger Antibiotika durch Erhöhung des pH Werts befallener Bereiche erhöhen.
02.04.2013 20:05
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leonie tomate Offline
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Beitrag #15
RE: Tinidazol in Deutschland?
Zitat:Ist denn Hydroxicholoroquin eine gleichwertige, in Deutschland auch zugelassene und verschreibungsfähige Alternative?

Ne, da verwechselst du was. In Deutschland wird Hydroxycholorquin nur als Quensyl vertrieben, das hat aber mit Metronidazol und Tinidazol überhaupt nichts zu tun.


@Klaus:
Warum und wieso das Quensyl in der Behandlung von Borreliose wirkt, weiß man im Grunde nicht.
Tatsache ist, dass viele Betroffene "drauf schwören" und daran wird auch die Sapi-Studien nichts ändern.

Zitat:Wenn Tinidazol so wirksam ist, warum erleiden denn viele Rückfälle trotz längerer Einnahme ?

Nenn mir ein Antibiotikum oder anderes Medikament, das bei Lyme-Patientin sicher einen Rückfall verhindert...Undecided


L.G.

Leonie

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Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.

Platon
03.04.2013 12:01
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