Wenn das Immunsystem die Psyche angreift
#1

Der Feind in meinem Kopf

Hinter manchen psychischen Erkrankungen stecken Immunreaktionen...

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/2273820/
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#2

Wow! Superinteressant. Hmmm.... Streptokokken-Infektion hatte ich auch, bevor das Ganze schleichend los ging. Ausserdem zeigte sich eine Toxoplasmose als Co-Infektion, als die Borreliose-Diagnostik gemacht wurde.

Leider scheint die Diagnostik bei solchen Entzündungen nicht so das Gelbe vom Ei zu sein. AB wirken nicht nur gegen Borrelien sondern auch gegen andere Bakterien. Vielleicht haben gar nicht alle Borreliose, die auf AB ansprechen. Meiner Meinung nach ziemlich sicher. Hauptsache, den Menschen geht es besser, solange infektionsbedingte Ursachen stur ignoriert werden.

Wieviele Jahrzehnte es wohl dauert, bis sich da etwas tut?

LG, Regi

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)

Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz
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#3

Krankheitssymptome haben fast immer organische Ursachen....
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#4

Das ist wirklich hochinteressant und deckt sich mit meinen eigenen Gedanken, daß Zusammenhänge bestehen können.

Es ist aber andererseits manchmal schwer, Angehörige von Depressiven in diese Spur zu lenken, ich erlebe es gerade im Bekanntenkreis. Ich versuche, die Frau des Betroffenen (ca. 50, jetzt plötzlich depri) dahin zu lenken, daß eine Infektion ursächlich sein kann und nicht alles mit Psychotherapie weggeht, bei ihm sieht es so aus. Aber sie wehrt ab, bei ihm gab es depr. Verhaltensauffälligkeiten schon mal in der Familie ...

Ich frage mich manchmal, wenn ich zu dieser Thematik etwas lese, wieviele Personen, die ich im Laufe meiner Borrekarriere vor meiner Diagnose kennengelernt habe, unter diesen Personenkreis fallen und nicht vollständig untersucht werden und deshalb keine richtige Behandlung bekommen.

Oolong

Geduld und Gelassenheit des Gemüts tragen mehr zur Heilung unserer Krankheit bei,
als alle Kunst der Medizin.


Wolfgang Amadeus Mozart
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Thanks given by: leonie tomate , Petronella
#5

Das würde auch erklären, warum depressive Erkrankung familiär gehäuft auftreten. Dann sind die Gene wohl nicht immer ausschlaggebend. Viel mehr kommt es wohl auf den engen Umgang miteinander an.
Vielen Dank für den Link, ist sehr interessant.
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Thanks given by: leonie tomate , Regi , Petronella


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