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[geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
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Donald Offline
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Beitrag #11
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(06.07.2014 08:44)urmel57 schrieb:  Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es sehr wohl homöopathischen Mittel, mit Zulassung gibt und auch Wirksamkeitsnachweise dazu.(Zu Borreliose ist mir aber dazu nichts bekannt)

Das sind allerdings meist Mittel in niederen Potenzbereichen.

Die höheren Potenzen ab D4 allerdings sind meist von der Zulassungspflicht befreit und dürfen auch keine Angaben zur Wirksamkeit machen. Manche Potenzen dürfen auch erst in weitaus höheren Potenzen verwendet werden, da es ansonsten Gegenanzeigen gilt und die Rgeistrierung verweigert wird. Dies gilt z.B. unter anderem für Quecksilberzubereitungen aber auch pflanzliche Mittel sind dabei.

Bitte nicht alles in einen Topf schmeißen! Es kann also bei falsch angewendeten Homöopathischen Mitteln durchaus Nebenwirkungen geben, wenn das nicht sachgerecht gemacht wird und den Zulassungs- und Registrierungsrichtlinien nicht entsprechen. Das kann dann auch für kolloidales Silber zutreffen, wenn dieses unsachgemäß zubereitet wurde, was bei der Eigenherstellung nicht immer gewährleistet ist.
Urmel, du bist es, der alles in einen Topf schmeißt: Nämlich tatsächlich vorhandene Wirksubstanzen und Homöopathika. Ein sogenanntes homöopathisches Mittel, welches nennenswerte Mengen einer Substanz enthält, kann natürlich Wirkung und Nebenwirkung haben. Das liegt aber ausschließlich an der Wirksubstanz und hat mit Homöopathie nichts zu tun.
Sicher kann nur schwach verdünntes Arsen oder Quecksilber gefährliche Nebenwirkungen haben. Das liegt dann aber am Arsen oder Quecksilber.
Und eine Aspirintablette, welche du in einer homöopathischen Prozedur in einem Glas Wasser verdünnst, wirkt selbstverständlich auch. Aber auschließlich wegen des Aspirins; das homöopathische Klopfen und Schütteln hat keinen Einfluß auf die Wirksamkeit. Und macht selbstverständlich die im Wasserglas aufgelöste Aspirin nicht zu einem Homöopathikum.

Glüchlicherweise hat der Gesetzgeber den Verkauf von nur schwach verdünnten Substanzen, bei denen auch nur die minimalste Gefahr einer Vergifung besteht, stark reglementiert.
Für den Homöopathieanhänger, der nach Lust und Laune frei verkäufliche Homöopathika schluckt, besteht somit nicht die geringste Gefahr einer schädlichen Wirkung. Natürlich auch nicht einer Heilwirkung.

Das kolloidale Silber hat mit dem Thema hier übrigens nicht das geringste zu tun.
Gruß
Donald
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.07.2014 14:59 von Donald.)
06.07.2014 14:56
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Sunflower Offline
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Beitrag #12
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
Bei uns in Frankreich werden Homöopathika von der gesetz.KK zurückerstattet. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Kosten damit günstiger sind, als die, die durch die Behandlung mit schulmedizinischen Medikamenten entstehen UND dass die Patienten im Allgemeinen deutlich weniger Kosten verursachen, weil sie gesünder sind. Wenn ich diese Fakten mit dem Gesundzustand meiner Mutter vergleiche, kann ich in ihrem Fall behaupten, dass es stimmt.

Nichtsdestotrotz stimmt meine Mutter meinem Versuch mit gepulsten AB zur Behandlung meiner chr.Bo.zu. Denn sie ist der Meinung, dass jede Therapie ihre Grenzen hat, so auch die Homöopathie. Die Kunst besteht darin, zu entscheiden, WANN Homöopathie und WANN Schulmedizin zum Einsatz kommen sollen. Das kann m.E. nur ein homöopathisch geschulter Arzt entscheiden.

Gute Besserung und liebe Grüsse
Sunflower


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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.07.2014 16:39 von Sunflower.)
06.07.2014 16:37
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Donald Offline
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Beitrag #13
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(06.07.2014 16:37)Sunflower schrieb:  Die Kunst besteht darin, zu entscheiden, WANN Homöopathie und WANN Schulmedizin zum Einsatz kommen sollen. Das kann m.E. nur ein homöopathisch geschulter Arzt entscheiden.
Sunflower,
ein Arzt kann das entscheiden. Aber er muß nicht homöopathisch geschult sein. Wozu denn auch?
Es ist eine rein medizinische Frage, ob irgendwelche Befindlichkeitsstörungen medizinisch zu behandeln, oder rein psychosomatisch sind. Wobei man in letzterem Fall durchaus auf dem Standpunkt stehen kann, daß dann eine echte psychiatrische Behandlung angezeigt wäre.
Homöopathie ist ja letztendlich nichts anderes als ein mehr oder weniger geeigneter preisgünstiger Ersatz für psychiatrische Behandlung. Die Verabreichung verdünnten Wassers ist hierbei nur schmückendes Beiwerk.
Gruß
Donald
06.07.2014 17:12
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johanna cochius Offline
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Beitrag #14
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
Es gibt auch bei uns KK die Kosten beim Homöopathischen Arzt übernehmen und auch einen gewissen Betrag an den Medikamenten.

Gruß Jo

Liebe Grüße Jo


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Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben,an denen du nichts ändern kannst.
Der eine ist gestern und der andere ist morgen.
06.07.2014 17:26
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Sunflower Offline
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Beitrag #15
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(06.07.2014 17:26)johanna cochius schrieb:  Es gibt auch bei uns KK die Kosten beim Homöopathischen Arzt übernehmen und auch einen gewissen Betrag an den Medikamenten.

Gruß Jo

Den homöopathischen Arzt meiner Freundin ist aber Privatarzt und verlangt stolze 180 € in der Stunde!

Gute Besserung und liebe Grüsse
Sunflower


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06.07.2014 17:37
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urmel57 Offline
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Beitrag #16
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(06.07.2014 17:12)Donald schrieb:  Homöopathie ist ja letztendlich nichts anderes als ein mehr oder weniger geeigneter preisgünstiger Ersatz für psychiatrische Behandlung. Die Verabreichung verdünnten Wassers ist hierbei nur schmückendes Beiwerk.

Hallo Donald,

es stimmt so definitiv nicht, auch wenn es von vielen so verwendet wird. Ich möchte hier jetzt keine einzelnen Präparate nennen, aber du kannst gerne mal Belladonna D3 verwenden, wenn du ein homöopathisches verschreibungspflichtiges Mittel verwenden möchtest.

Auch das ist ein homöopathisches Mittel, auch wenn es erst ab D4 in der Selbstmedikation erhältlich ist.

Es ist auch durchaus erstrebenswert, Placeboeffekte der homöopathischen Mittel auszunutzen, es könnte dadurch einiges an Schmerzmittel und Psychopharmaka eingespart werden, was ist daran falsch? Placebo forte würde doch keiner kaufen.

Von diesem Placeboeffekt profitieren viele "richtige" Medikamente ja auch.

Wie auch immer, wenn du dir überlegst in welchen Konzentrationen Botenstoffe im Körper physiologische Aktivität erzeugen, finde ich es sehr vermessen über Wirkungen homöopathischer Mittel ohne Berücksichtigung der Potenz zu urteilen.

Deshalb, wem es nutzt, der soll es nehmen. Was ist daran falsch.

Bis D7 ist zumindest der stoffliche Anteil noch deutlich nachweisbar. Was dieser im Körper macht, ist die andere Frage aber es kann nicht per se ausgeschlossen sein, dass etwas dort passiert. Den ideologischen Überbau der Hochpotenzen, den kann ich jedoch auch nicht teilen.

Versuch macht kluch:

http://www.welt.de/wissenschaft/article2...athie.html

Das Geschäft mit den zahlungsfähigen Patienten finde ich ein Grundproblem und nicht nur auf diese Form der Therapie beschränkt. Ich finde es aber übel, wenn man sich dafür rechtfertigen soll, warum man das dafür ausgibt.

Bei der desolaten Versorgungslage chronisch Erkrankter durch Borreliose oder andere Infektionskrankheiten, die zum Teil sehr viel Geld für Diagnostik und wirklich wirksame Therapien ausgeben müssen, um ein erträgliches Leben führen zu können, fände ich Grundsatzdiskussionen über unser Gesundheitssystem wesentlich wichtiger als die über homöopathische Mittel.

Grüße vom Urmel

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06.07.2014 21:54
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moritz Offline
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Beitrag #17
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
Krankenkassen übernehmen die Kosten für Homöopathie um die Kunden zu halten. Das wird auch ganz offiziell so gesagt. Es gibt im schulmedizinischen Sinn keinen Wirkungsnachweis - alleine aus Wettbewerbsgründen werden solche alternative Methoden trotzdem erstattet. Gerade bei der Homöopathie handelt es sich kurioserweise eher um gebildete Kunden, die auch eher in gutbezahlten Jobs arbeiten (und damit auch mehr Geld einbringen).

Es gibt diesbezüglich sogar Klagen beim Bundesgerichtshof, weil die Kosten für diese Behandlungen (ohne Wirkungsnachweis über der Placeboschwelle) ja von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

Das Problem ist nicht die Heilung durch Placeboeffekt, sondern dass man diesen nicht reproduzieren und verallgemeinern kann. Genau diese Hürde müssen Medikamente ja nehmen - genau da liegt der feine Unterschied. Selbstverständlich spielt der Placeboeffekt bei JEDER Therapie eine sehr große Rolle. Nur wenn man diesen Unterschied nicht mehr macht - dann könnte man sich alle placebokontrollierten Doppelblindstudien (evidenzbasiert, nachweiskotrolliert) einfach sparen. Wenn eine Pille hilft, dann hilft sie - ganz egal warum. Die ganze moderne Wissenschaft beruht auf Reproduzierbarkeit von Experimenten- davon müßte man sich dann verabschieden. In anderen Wissenschaften ist das undenkbar - nur in der Medizin ist dieser Gedanke überhaupt möglich, da der unberechenbare Placeboeffekt so unglaublich stark ist.

lg moritz
07.07.2014 00:07
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Donald Offline
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Beitrag #18
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(06.07.2014 21:54)urmel57 schrieb:  ...fände ich Grundsatzdiskussionen über unser Gesundheitssystem wesentlich wichtiger als die über homöopathische Mittel.
Urmel, warum diskutierst du dann hier mit?
Es gibt noch tausend andere politische Themen die wesentlich wichtiger sind.
Hier ist aber nun mal eine Borrelioseforum, wo sich Betroffene über die Erfolgsaussichten verschiedener Therapieformen informieren wollen.
(06.07.2014 21:54)urmel57 schrieb:  Bis D7 ist zumindest der stoffliche Anteil noch deutlich nachweisbar. Was dieser im Körper macht, ist die andere Frage aber es kann nicht per se ausgeschlossen sein, dass etwas dort passiert. Den ideologischen Überbau der Hochpotenzen, den kann ich jedoch auch nicht teilen.
Versuch macht kluch:
Leider nicht jeden. Saubere und objektive Versuche gibt es genügende. Und sie haben gezeigt, daß diese Potenziererei nicht das geringste bewirkt. Hat die Homöopathieanhänger aber in keinster Weise klüger gemacht.

Tatsächlich wirksame Substanzen in wirksamer Konzentration gibts von der Schulmedizin
Es gibt also keinen Grund einen Homöopathen aufzusuchen.
Es gibt auch nicht den geringsten Anlass für die Vermutung, daß die paar Moleküle einer für die betreffende Krankheit vollkommen uninteressanten Substanz in einer niedrigen Potenz irgendwas bewirken könnten. Es sei denn extrem niedrig potenziertes Arsen, durch welches man sich bei literweiser Einnahme vielleicht doch ein bißchen vergiften könnte.
Gruß
Donald
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.07.2014 03:01 von Donald.)
07.07.2014 02:33
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urmel57 Offline
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Beitrag #19
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
Zitat:Urmel, warum diskutierst du dann hier mit?
Es gibt noch tausend andere politische Themen die wesentlich wichtiger sind.
Hier ist aber nun mal eine Borrelioseforum, wo sich Betroffene über die Erfolgsaussichten verschiedener Therapieformen informieren wollen.

Hallo Donald,

zunächst, dies hier ist kein reines Borrelioseforum bei dem es nur um Borreliose alleine geht, sondern wie man dem Forentitel leicht entnehmen kann auch um Coinfektionen, die nach meiner schon sehr langen Beobachtung hier und in meinem Umfeld eine weitaus größere Rolle spielen als oft angenommen wird. Ich bin sogar mittlerweile der Ansicht, dass die Coinfektionen einen großen Teil der Verantwortung dafür haben, dass Borrelienerkrankte nicht gesund werden. Damit stehe ich auch nicht alleine da.

Ich diskutiere hier mit, weil mir der Erkenntnisgewinn, der hier aus dem Forum entstehen kann persönlich wichtig ist. Nicht richtig sehe ich es allerdings, dass man jeden Thread mit diesen Grundsatzdiskussionen zerredet, so dass sich niemand mehr traut, über seine Erfahrungen zu berichten, was den Informationsfluss dramatisch senkt. Das ärgert mich auch, da es nicht weiterführt. Das können auch Erfahrungen sein, dass Homöopathie nicht geholfen hat. Das alleine kann zu einer Mehrung des Erkenntnisgewinnes beitragen, vielleicht auch deine Argumentation stützen, nicht jedoch das Wiederholen der ständig selben Argumente.

Was mich immer stört ist, wenn über Heilungen berichtet wird von Bekannten von Bekannten, ohne dass einen Nachfrage möglich ist, was vorher getan wurde oder welche sonstigen Umstände eine Rolle gespielt haben. Solche Informationen finde ich wertlos, da sie nicht weiterdiskutiert werden können

Ich denke, dass man die Entscheidung, was man für erfolgsträchtig hält oder nicht, jedem einzelnen überlassen sollte. Von daher finde ich diese Disussion hier durchaus auch wichtig und richtig obwohl ich meine Zeit lieber anderwendig einsetzen würde. Ich nehme sie mir aber trotzdem.

Borreliose geht öfter mal mit sehr vielen Begleiterscheinungen einher, die durch Antibiotika nicht zu beseitigen sind. Davon abgesehen, werden Antibiotika mit der gleichen Argumentation, dass wiederholte Anwendungen nichts brächten oft nicht von den KK nicht bezahlt. Auch hier muss man differenzierter betrachten. Mich ärgert es sehr, wenn komplexe Probleme auf einfache Lösungen runtergebrochen werden und jede weiter Argumentation dazu als Unsinn abgetan wird egal ob schulmedizinisch, alternativ oder sonstwie.

Es zeigt sich durchaus, dass viele Patienten hier in diesem Forum auch nach langen Antibiotikakuren, immer noch nicht gesund sind. Dies hat viele Gründe. Klar ist es auch für mich logisch bei einer aktiven Borrelioseerkrankung mit Antibiotika zu behandeln und sehe die Erfolgsaussichten dafür höher. Leider funktioniert das nicht immer bis zur vollständigen Genesung.

Was macht man dazu mit den viralen Coinfektionen? Wenn du eine bessere Idee hast, wie man die weg bekommt, dann her damit - aber das könnte ein neuer Thread geben.

Ich glaube auch nicht, dass Homöopathie so wirklich viel hilft, weil ich mir das nicht vorstellen kann - dumm gesprochen, mir ist es aber auch vollkommen unvorstellbar wie aus einer Eizelle ein ganzer Mensch werden kann.

Trotzdem habe ich mit anderen homöopathischen Mitteln im stofflichen Bereich, wie Chamomilla D6 und Pulsatilla D6 bei meinen Kindern bei anderen Erkrankungen, durchaus positive Erfahrungen gemacht, obwohl ich nicht daran geglaubt habe.

Aus diesem Grund heraus, hatte ich letztens selbst mit EBV-Nosoden experimentiert. Mir ging es danach richtig schlecht....... Ich würde das jetzt nicht literweise trinken wollen. Mit Borrelianosoden habe ich vor einigen Jahren ähnliche Erfahrung gemacht. Ich traue mich da nicht mehr dran. Und ich denke das ist für mich jetzt auch kein Weg, den ich weitergehen werde. Ob das nun durch stoffliche oder nichtstoffliche Anteile ist, ist mir dann auch nicht wichtig für diese Entscheidung.

Trotzdem fazinieren mich Berichte, wie der von mir oben verlinkte, denn es zeigt mir, dass noch lange nicht alle Erkenntnisse auf diesem Gebiet gewonnen sind. Dazu gehören die stofflichen und die nichtstofflichen Komponenten dazu, daher ist nicht jedes Mittel gleichzusetzen.

Dogmen finde ich dazu bei keiner Therapieform sinnvoll. Daher finde ich Toleranz in einer liberalen Gesellschaft hilfreich. Für den eigenen Körper bleibt letzendlich jeder selbst verantwortlich. Gezwungen werden sollte jedoch keiner zu irgendeiner Therapieform egal welcher.

Zitat: Saubere und objektive Versuche gibt es genügende. Und sie haben gezeigt, daß diese Potenziererei nicht das geringste bewirkt. Hat die Homöopathieanhänger aber in keinster Weise klüger gemacht.

Bist du dir so sicher wirklich klüger zu sein?

Die Erfahrungen, die der Einzelne hat sollte zählen und das ist dann leider nicht auf andere immer übertragbar und vollkommen unwissenschafltich. Der Arztbesuch ist leider heutzutage auch nicht so wirklich das gelbe vom Ei, wenn einem ein großes Blutbild vorgelegt wird, und man danach kerngesund geschrieben wird.

Meine Bitte an Alle: lasst auch mal einen Erfahrungsbericht, der für euch keine Logik hat stehen. Zerpflückt ihn nicht ideologisch. Teilt eure Erfahrungen und kommt mit den Menschen ins nicht ideologisch verfärbte Gespräch, dann haben wir alle mehr davon.

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07.07.2014 10:08
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Beitrag #20
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(07.07.2014 10:08)urmel57 schrieb:  Ich denke, dass man die Entscheidung, was man für erfolgsträchtig hält oder nicht, jedem einzelnen überlassen sollte.
Na, das ist jetzt aber ein Nullsatz wie er im Buche steht. Gibts hier irgendjemanden, der die Absicht oder die Möglichkeit hat, irgendjemanden an irgendwas zu hindern?
Und was soll ein Betroffener mit so einem Satz anfagen, wenn er sich hier informieren will, wie er verfahren soll?

Ich verstehe überhaupt den Sinn deines langen Posts nicht.

Machen wirs doch einfach so: Wenn Du was zu Homoöpathie zu sagen oder fragen hast, dann sags oder frag.
Wenn nicht, dann nicht.
Ist auch kein Problem.

Gruß
Donald
07.07.2014 12:14
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