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Co-Infektion Bartonella Spezies
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Sunflower Offline
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Beitrag #1
Co-Infektion Bartonella Spezies
Allgemeine Informationen

Chronic Lyme Disease and Co-infections: Differential Diagnosis

Walter Berghoff

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3565243/

Infektiologische Differentialdiagnose der chronischen Lyme-Borreliose und sogenannte Coinfektionen

von
Walter Berghoff

http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/...agnose.pdf

InfektiologischeDifferentialdiagnose der chronischen Lyme-Borreliose und sogenannte Coinfektionenvon

W. Berghoff

Deutsche Borreliose Gesellschaft Kongress Wuppertal 2011

http://www.borreliose-gesellschaft.de/Un...l_2011.pdf

Leitlinien der Deutschen Borreliose Gesellschaft (Co-Infektionen S.16 + 17):

http://www.borreliose-gesellschaft.de/Te...linien.pdf

Zunehmende Bedeutung von Co-Infektionen bei Borreliose-Patienten

XXX (s. Forenregel)

http://www.b-c-a.de/fileadmin/user_uploa...tionen.pdf

Gute Besserung und liebe Grüsse
Sunflower


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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.09.2014 08:44 von Sunflower.)
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Beitrag #2
RE: Co-Infektion Bartonella Spezies
Vorkommen und mögliche Bedeutung von Bartonella henselae beim Hund

Andreas Mietze1, Ingo Nolte2, Ralph Goethe1
1Institut für Mikrobiologie, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover; 2Klinik für Kleintiere, Stiftung Tierärztliche
Hochschule Hannover

http://www.aft-online.net/fileadmin/aft/...m_Hund.pdf

Zitat:Bartonellen sind langsam wachsende, fakultativ intrazelluläre, aerobe, gram-negative Stäbchen.
(...)
Die pathogenen Bartonella spp. sind innerhalb der Säugetiere auf bestimmte Reservoirwirte spezialisiert, bei denen sie Endothelzellen und Erythrozyten besiedeln und zu einer lang anhaltenden, intraerythrozytären Bakteriämie führen (1).

Bartonellen sind in der Lage, sowohl in immunkompetenten als auch in immungeschwächten Menschen oder Tieren, eine Vielzahl von
Erkrankungen hervorzurufen.

Die Übertragung erfolgt durch blutsaugende Arthropoden wie
Flöhe, Läuse und Sandmücken. Neuere Untersuchungen lassen darauf schließen, dass Zecken ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Bartonella spp. zukommt (2).

Der wichtigste zoonotische Erreger ist B. henselae, der Erreger der Katzenkratzkrankheit des Menschen (KKK). B. henselae wurde 1990 erstmals aus vaskuloproliferativen Läsionen von Patienten isoliert und gilt als „new emerging pathogen“. Der natürliche Reservoirwirt von B. henselae ist die Katze. In dieser verursacht der Erreger eine asymptomatische Bakteriämie.
(...)
Die Übertragung von B. henselae auf den „Fehlwirt“ Mensch erfolgt entweder indirekt durch den Katzenfloh oder direkt durch Kratz- und Bissverletzungen von infizierten Katzen (3,5).
In 50–
75 % der Fälle bildet sich an der Stelle des Katzenkratzers bzw. des Floh- oder Zeckenbisses nach vier bis sechs Tagen eine Papel oder Pustel aus. Nach 7–50 Tagen kommt es zu einer Lymphadenopathie oder Lymphadenitis der regionalen Lymphknoten. 80 % der befallenen
Lymphknoten sind kranial, nuchal oder an der oberen Extremität gelegen. Bei 15 % der Patienten kommt es zu einer Abszedierung der befallenen Lymphknoten (4,6,7). In der Mehrzahl der Fälle bleibt die Lymphadenitis die einzige Manifestation. Sonst kann es zusätzlich zu
Begleitsymptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Übelkeit, Gewichtsverlust und Splenomegalie kommen. Schwerwiegende Komplikationen, wie ein
konjunktivales Granulom mit präaurikulärer Lymphadenopathie, Enzephalitis, zerebraler Arteritis, Myelitis, granulomatöser Hepatitis oder Splenitis, werden nur in 10 % der Fälle beobachtet.
Weitere Komplikationen können atypische Pneumonien, Pleuraergüsse, Osteomyelitis oder auch Erythema nodosum sein.
(...)
In unseren eigenen Arbeiten haben wir B. henselae in Katzen, Hunden und Zecken nachgewiesen. Durch die Untersuchung von Katzenblutproben konnte eine Seroreaktivität auf Oberflächenantigene von Bartonellen bei 68,7 % der untersuchten Katzen festgestellt werden.
Kulturell konnten aus 2,2 % der Katzen Bartonellen nachgewiesen werden. Mittels neuer PCRClick REA-Methode ergab sich eine Nachweisrate für Bartonella-DNA von 16,6 % (27 x B. henselae,
1 x B. clarridgieae) in Katzen (17). Unsere Ergebnisse veranschaulichen, dass B. henselae in der Katzen- und Zeckenpopulation verbreitet ist.

Gute Besserung und liebe Grüsse
Sunflower


Lyme-Borreliose seit 2008

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10.12.2014 14:01
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Filenada Offline
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Beitrag #3
RE: Co-Infektion Bartonella Spezies
Induktion von Blutgefäßwachstum: Eine einzigartige Eigenschaft von Bartonella henselae

"Bei immunsupprimierten Patienten (z. B. AIDS-Patienten) kann es hingegen zu tumorähnlichen Gefäßneubildungen kommen, die als 'Bazilläre Angiomatose' (BA) bei Befall der Haut und 'Peliosis hepatis' (PH) bei Befall der Leber bezeichnet werden. Bartonella spp. sind die bislang einzigen bekannten bakteriellen Pathogene, die Angiogenese auslösen können."

http://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf&_id=934845

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

Gehört zu den OnLyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
11.10.2015 13:13
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