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Rechtssprechung zur Borreliose
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fischera Offline
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Beitrag #11
RE: Rechtssprechung zur Borreliose
Kommt heute
http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen...r-100.html

http://www.versicherungsjournal.de/versi...php?link=1

Wenn es nicht so traurig wäre, dann ... Icon_xmas4_hurra2
(Mal abgesehen davon, dass Hirsche nicht mit Schrot erlegt werden dürfen = Straftat)
Zitat: Hier liege mit dem Biss auf die Schrotkugel ein Dienstunfall vor. Die Berufung ließ das Verwaltungsgericht nicht zu.
Aus:
http://www.juraforum.de/arbeitsrecht/sch...all-588527
19.07.2017 10:53
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FreeNine Offline
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Beitrag #12
RE: Rechtssprechung zur Borreliose
#11
Unglaublich diese Rechtssprechung.

@Fischera - dieser zweite Link ist doch nicht ein Ergebnis von ... bin gerade etwas neben mir. Huh

Das sagt mir ganz deutlich. Eine Versicherung gegen Zeckenunfälle braucht keiner erst abzuschließen. Das Geld kann man sich sparen. (Ich würde es eh nicht machen!Tongue) Man kann die Zusammenhänge von Spätfolgen ja so gut wie nicht beweisen.

Hier steht noch etwas mehr zu dem Urteil:
http://www.kostenlose-urteile.de/BSG_B-2...s24464.htm

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

Macht mit bei: www.onlyme-aktion.org
19.07.2017 14:22
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TomTom Offline
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Beitrag #13
RE: Rechtssprechung zur Borreliose
Nicht nur die Rechtsprechung ist unglaublich.
Neben der Justiz sind es die sog. Experten, die durch die Republik reisen, von Anhörungstermin zu Anhörungstermin, nach Erstellung ihrer Gutachten nach Aktenlage, ohne jemals den Betroffenen zu Gesicht bekommen zu haben.

Tausende von Euro (und das sind nicht wenige Tausende) werden mit diesen gerichtsgefälligen Gutachten verdient, um jegliche Ansprüche von Betroffenen abzuwehren, in Versicherungsfragen, in Behandlungsfehlern durch nicht korrekte Diagnosen, Verkennung der Borreliose.

Man rechne nur nach: Um in der ANB-Liste zu verbleiben, muss ein sog. Sachverständiger in den letzten fünf Jahren mindestens 50 Gutachten erstellt haben.
Das sind 10 Gutachten pro Jahr - das ist zu schaffen. Und da geht noch ´was drüber hinaus. Und wer möchte da die Gerichte und Versicherungen verprellen und in die Gefahr laufen, keine Aufträge mehr zu bekommen ...

Und man merke sich: Ob Zeckenstich bemerkt oder nicht, ein Erythema migrans vorhanden oder nicht, ausreichend Antikörper oder nicht, positiver Liquorbefund und im günstigen Fall 20 Tage mit AB behandelt, aber immer noch Schmerzen und gesundheitliche Folgen ... also egal wie ...

Der Betroffene hat nach Ansicht des gerichtsgefälligen Sachverständigen entweder noch nie eine Borreliose gehabt oder wenn, wurde sie ausreichend behandelt - und alles, was der Betroffene jetzt noch so angibt, wird nicht auf die Infektion mit Zecken zurückgeführt, vielmehr auf altersgemässe Verschleißerscheinungen, Vorliegen schon vor der Erkrankung - oder eventuell psychische Folgen aus früherer Kindheit - oder als Somatisierungsstörung, auch wenn der Patient schon bald 50, 60 oder 70 Jahre auf dem Buckel hat und diese Diagnose nur bis zum 30. Lebensjahr gestellt werden kann.

Und dem gerichtsgefälligen Sachverständigen folgt das Gericht in seiner Entscheidung, und der einzelne Betroffene bleibt auf der Strecke.
In jedem Gerichtssaal, in dem ich bis heute solche Rechtsstreite verfolgen und erleben durfte, geht es nach gleichem Muster.
Der Sachverständige ist oftmals gleich, nur der Richter oder die Richter sind andere Personen in unterschiedlichen Städten, aber die Entscheiudungen waren bisher immer gleich: Die Klage wird zurückgewiesen.

Es ist doch erstaunlich, dass überall, in allen Gerichtssäälen, die gleiche Machart vorzufinden ist.
Der Betroffene ist der arme A...., und wenn der Betroffene Pech, wird er als Kläger noch zum Angeklagten ...

Und die Politik schweigt dazu ganz laut, und dies obwohl immer mehr wissen, dass immens viele schwere Erkrankungen in Folge von Infektionen, durch Viren und Bakterien, ausbrechen.

Aber das sind ja auch noch die Lobbyisten. Nicht zu vergessen diese Leute die ein gewaltiges Wort mitsprechen, die Versicherungen, die Pharma und alle, die mit dem Leid der Betroffenen ein Schweine Geld verdienen.

Also darf keiner vor Gericht zu seinem Recht kommen ... !!!

Der Mensch bleibt auf der Strecke. Das Kapital steht vor dem Wohlergehen des Menschen.

Es ist traurig, schockierend, erschütternd ..., es macht einem sprachlos, mutlos, regnierend ...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.07.2017 21:41 von TomTom.)
19.07.2017 21:37
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anfang Offline
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Beitrag #14
RE: Rechtssprechung zur Borreliose
... man könnte sagen - im Westen nix neues,das habe ich schon mit 16J.- 1967 begriffen.
Die Korruptheit,das rechte Denkmuster und noch viel mehr haben es entwickelt und geprägt..... das ist bis heute fast nur noch verfeinert worden- undurchsichtig gebildet. - - anfang -

... auch du bist ein Teil des Wasser`s - das jeder Fisch zum schwimmen braucht...
20.07.2017 06:36
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judy Offline
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Beitrag #15
RE: Rechtssprechung zur Borreliose
Je, echt heftig :-(

Gerade lese ich in der Zeitung das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Berufung eines Polizisten, der während der Dienstzeit einen Zeckenstich erlitt abgewiesen. Die Begründung lt. Schwarzwälder Bote: "die Richter konnten sich zwar vorstellen, dass der Beamte sich den Biß bei eine Einsatz zugezogen hat. Doch es hätte genauso in der Freizeit passieren können."

Ich bin dabei :-)
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.07.2017 07:26 von judy.)
20.07.2017 07:25
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fischera Offline
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Beitrag #16
RE: Rechtssprechung zur Borreliose
Hallo FreeNine #12 ,
alles gut. Ich kopiere und denke noch. Zum Erreichen einer Revision will ich den öffentlichen Bedarf aufzeigen. Viele gute Dinge sind dazu passiert in letzter Zeit. UN-Anhörung, London, Norwegen, 12. Auswertung Borreliose Nachrichten, sehr interessant finde ich ja den Bericht des Wissenschaftlichen Dienst der BR. Was da an Studien unter "Studien zur chronischen Borreliose" genannt wird. Da ist Deutschland aber sowas von abseits, gerade wenn man weiß das Veröffentlichungs Hinweise auf das Deutsche Ärzteblatt, in der Regel ja auch keine deutschen Quellen haben.

Ich kann nur sagen, ein langer steiniger und zum ko.... Weg, mit wenig Aussicht auf Erfolg.
ABER
quis non iam pugna perdidit

Oder wie Heiner Geißler beim "Tag der Landfrauen" in Mannheim sagte.
Bürgerinnen, wehrt euch!"

Aus #12
Zitat:Anerkennung des HI-Virus als Berufskrankheit nicht mit Borreliose-Virus vergleichbar

Soweit die Revision geltend macht, dass das Bundessozialgericht bereits bei der nachgewiesenen Infektion mit dem HI-Virus vom Vorliegen einer Berufskrankheit ausgegangen sei, lässt sie unbeachtet, dass es nach einer HIV-Infektion meist zu ersten Krankheitszeichen (z.B. Fieber, Nachtschweiß, Abgeschlagenheit, Hautausschläge, Gelenkschmerzen usw.) kommt, während die Infektion mit Borrelia burgdorferi typischerweise symptomlos verläuft. Zudem handelt es sich bei der Ansteckung mit dem HI-Virus um eine Infektion, die ohne ärztliche Behandlung zu einer lebensbedrohenden AIDS-Erkrankung führen kann, weil das körpereigene Immunsystem allein regelmäßig nicht in der Lage ist, die Infektionserreger abzuwehren. Dagegen erkrankt die Mehrzahl der Menschen mit dem Nachweis borrelienspezifischer Antikörper nicht an Borreliose, weil es ihrer Immunabwehr - wie hier - gelingt, die Infektion erfolgreich zu bekämpfen.

[quote]
Da scheint es jetzt einen Test zu geben der aktive und Seronarbe unterscheiden kann. (anders wurde es aber im 1. Abschnitt beschrieben)

Unterschied zwischen Viren und Bakterien = geschenkt
Bezug zur S1 Leitlinie NB (unter 10% der Erkrankungen) = geschenkt

Aber Frischlingen würde ich gern den Zusammenhang zu HIV/Aids und was es bedeuten kann Borrelien im Körper zu haben ohne Beschwerden.
Alles ohne wissenschaftliche Hieb und Stichfeste Beweise, aber die sehe ich auf der anderen Seite auch nicht.
touché

https://www.borreliose-verschwiegene-epi...en-teil-2/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...58170.html
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.07.2017 13:03 von fischera.)
20.07.2017 13:03
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Beitrag #17
RE: Rechtssprechung zur Borreliose
@ judy #15 +
für das Gericht war es folgendes Problem.
Zitat:Erst Tage später wurde ihm klar, was er da am Körper hatte. Ein Arzt musste die Zecke bei dem Beamten des Polizeipräsidiums Köln operativ entfernen. Gemeldet hat der Beamte den Dienstunfall aber erst am 19. September 2013 - fünf Tage nach dem Biss.
http://www.wn.de/Muenster/2913959-Auch-O...enstunfall

Wir haben Urteile die schreien zum Himmel (von Molat bis ... manchmal hilft Justitia
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...bewaehrung
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2...-kommentar )

Ich Bitte um mehr Anwendung, auch im Sozial, Medizin, ... Recht
http://www.juraforum.de/lexikon/in-dubio-pro-reo
20.07.2017 13:21
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Markus Online
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Beitrag #18
RE: Rechtssprechung zur Borreliose
(20.07.2017 13:21)fischera schrieb:  Wir haben Urteile die schreien zum Himmel (von Molat bis ... manchmal hilft Justitia

Zum Bösen brauchen sie beide Hände, um es ja recht gut zu machen; der Fürst fordert, und dem Richter ist es um den Lohn zu tun; der Große sagt, wie er es haben will, und danach drehen sie’s! (Mi 7,3)

also: Nichts Neues unter der Sonne. (Pred 1,9)

Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg
20.07.2017 13:36
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FreeNine Offline
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Beitrag #19
RE: Rechtssprechung zur Borreliose
Hallo fischera!
Zitat:Anerkennung des HI-Virus als Berufskrankheit nicht mit Borreliose-Virus vergleichbar

[/b]
Da war ich auch gleich darüber gestolpert Huh
Für das Borreliose-Virus Icon_xmas4_hurra2 hat Wikipedia und Google auch noch keine Erklärung parat. Und in Facebook gabs auch keine verständliche Erklärung dazu.

Zitat:... während die Infektion mit Borrelia burgdorferi typischerweise symptomlos verläuft.

Ist die Wanderröte jetzt kein Symptom mehr?
Und das Sozialgericht hat da was ganz anderes im Rechtsstreit mit einer Krankenkasse im Beschluss geschrieben:
   
   
Das Verfahren endete in einem Vergleich und die Kasse hat die Borreliose somit als chronische Erkrankung anerkannt.

@ Fischera, ich bewundere deinen Kampfgeist

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

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20.07.2017 23:51
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Beitrag #20
RE: Rechtssprechung zur Borreliose
So herum kannte ich es nicht. Was ist über die Türkei und Borreliose bekannt?
http://www.kostenlose-urteile.de/LSG-Nie...s24955.htm

https://www.borreliose-verschwiegene-epi...sterreich/

Zitat:In mindestens 65 Ländern dieser Erde erkranken Menschen an Lyme-Borreliose - kein Wunder also, dass sich weltweit Selbsthilfegruppen finden - eine Übersicht findet sich u. a. hier.
https://www.borreliose-verschwiegene-epi...ktion-org/
17.10.2017 11:50
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