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Artemisia annua
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Schima59 Offline
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Beitrag #11
RE: Artemisia annua
Leonie, genau diesen Tee habe ich auch.
Nehme den in der Dosis chronisch 1x1,2 Gramm als Pulver in Kapseln.

Ich denke, ich habe damit einen Erfolg erreicht bei meinen Rickettsien.

In Kombi mit meiner Therapie zur Wiedererlangung eines gesunden Immunsystems scheint sich das zu bewähren.
Als sich ein grippaler Infekt ankündigte, habe ich auch mal 5 Gramm am Tag genommen, die akute Dosis. Ja, man kann das nicht festmachen.
Aber zumindest ist jetzt mein Labor bei den Rickettsien so gut wie negativ. Der letzte LTT Borrliose ist negativ gewesen. Symptome bleiben aus, wenn ich nicht mit A-3 leichte Herx provoziere.
Alles wird gut, denke ich.
Von Bartonellen und Babesien bin ich verschont geblieben.

Kannst du irgendwas zu den Babesien bzgl. Wirkung von A.a.a.?
Bei meiner Ärztin setzen wohl einige jetzt ihre Hoffnung darauf.

LG

Laotse sagt: " Wenn du es eilig hast, geh' langsam."
08.02.2015 19:08
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Schima59 Offline
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Beitrag #12
RE: Artemisia annua
@ Leonie

Übrigens, meinen uneingeschränkten Respekt für deine "Teeparty" über so einen langen Zeitraum.

Der schmeckt ja eigentlich greußlich. Hätte mir den zwar auch reingezwungen, aber wirklich nicht gerne.

Das mit den anderen Zubereitungen habe ich mir eigentlich schon gedacht.
Dr. H. bietet da was wirklich gutes an.

LG
Schima

Laotse sagt: " Wenn du es eilig hast, geh' langsam."
08.02.2015 20:12
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leonie tomate Offline
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Beitrag #13
RE: Artemisia annua
Zitat:Kannst du irgendwas zu den Babesien bzgl. Wirkung von A.a.a.?

Es gibt da nach meiner Kenntnis überhaupt keine gesicherten Studien.
Die Anwendungsempfehlungen beruhen wohl hauptsächlich darauf, dass bei Malaria positive Erfahrungen gemacht wurden.
Wie fast immer: Viel Vermutungen und dann fängt ein Behandler/Spezi mit der Verschreibung an und "alle machen es nach". Dodgy
Nun scheinen die Erregertypen von Babesia (die auch einen eher parasitären Charakter haben) tatsächlich denen der Malaria zu gleichen.
Von daher ist so ein Versuch aus meiner Sicht durchaus nachvollziehbar.
Nur habe ich (wie bereits erwähnt) von den Präparaten in Kapselform keinerlei Wirkung verspüren können...außer, dass sie wie viele andere NEM auch, echt Löcher ins Portemonnaie fressen. Icon_charly_bissig
Meine Spezi schwört auf das Zeug...ich hab mich irgendwann strikt geweigert das weiterhin zu mir zu nehmen. Dodgy

Ich habe nur meine subjektive Wahrnehmung, dass ich wahrscheinlich mit den Teeanwendungen meine Babesien (hoffentlich) endgültig in die Knie gezwungen habe. Denn viele Symptome sind unter der Behandlung verschwunden.
Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich zuvor wiederholt hochdosiert antibiotisch gegen die Biester vorgegangen bin und auch noch zig andere (schulmedizinisch nachgewiesene) Co-Infektionen (Babesien, Bartonellen, Rickettsien, Ehrlichen, Mykoplasmen) hatte.

Deshalb: "Nichts genaues weiß man nicht"...oder so. Icon_confusednew

Zitat:Übrigens, meinen uneingeschränkten Respekt für deine "Teeparty" über so einen langen Zeitraum

Yipp, da kenn ich nix. Cool

Macht mit bei: www.onlyme-aktion.org

Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.

Platon
09.02.2015 07:13
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Beitrag #14
RE: Artemisia annua
Guten Morgen Leonie,

das hilft mir schon sehr weiter. Bin ja nicht von Babesien betroffen, mache aber Recherche für meine HÄ, wenn sie mal was hat.

Übrigens, das A-3 kannst du auch als Pulver bei Anamed kaufen. Ich mahle mir den Tee in einer uralten Kaffeemühle mit Schlagmesser.
Dann rein in 00 Kapseln. Hab gewogen. Wenn man die ein paar mal aufstuckt und dann nochmal auffüllt, gehen ca. 300 mg rein, eher etwas mehr. Moringa ist schwerer, da passen 400 bis 500 mg in Größe 00 rein.

Übrigens, meine Rickettsien-"Narbe" ging von dem A-3 auf.
Am 6. Tag mit 3x4 Kapseln plus Moringa bildete sich eine Eiterblase an der knubbelingen Stelle, wo ich mal in 2013 eine heftigste Vereiterung hatte.
Der dicke schwarze Punkt in der Mitte hat mich damals erstaunt. So einen fetten "Mittesser" hatte ich noch nie gesehen und der bildete sich auch erst später.
Erst Ende 2013 wurden Rickettsien getestet. 1:256. Da wusste ich, es war ein touche noir.

Aber keine AB. Bin ins MP eingestiegen. Dann im Herbst 2014 A-3 ausprobiert.
Die Eiterblase kam über Nacht und entwickelte sich über wenige Stunden. Als sie grünlich anlief, habe ich sie mit einer Lanzette geöffnet. Kam ein dicker Propfen und einiges mehr raus.
Dann desinfiziert und Artemisia-Salbe drauf. Heilte unverzüglich ab und der "Knubbel" der bis zu 1 cm ins Gewebe tastbar war ist jetzt verschwunden.
Rickettsien-AK, die Mitte 2014 auf 1:128 gefallen waren, wurden E.d.J. nur noch 1:64 gefunden.
Also so gut wie weg.
Ich führe das ganz deutlich auf A-3 zurück. Ob das ohne meine erwachtes IS durchs MP so gelaufen wäre, kann ich nur spekulieren.

LG

Laotse sagt: " Wenn du es eilig hast, geh' langsam."
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.02.2015 08:44 von Schima59.)
09.02.2015 08:41
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Beitrag #15
RE: Artemisia annua
Zitat:außer, dass sie wie viele andere NEM auch, echt Löcher ins Portemonnaie fressen

Ja, hab ich auch gemerkt. Und dann hat man noch nicht mal genaue Angaben, was drin ist.
Meine HÄ hat auf einer Ärztefortbildung mal günstige artemisia-caps. gekauft.
Später stellten wir fest, es war Artemisia vulgaris gestreckt mit grünem Tee.

Von den angeblich besten A.a. caps habe ich einen amerikanischen Beipackzettel gelesen.
Da stand eine Warnung für Californier drin, dass Blei enthalten wäre.
Die haben da scheinbar strengste Grenzwerte.

So kam eins zum anderen und inzwischen würde ich bei Extrakten aus Asien "die Annahme verweigern".
Da weiß doch niemand mehr, was da überhaupt drin ist.
Wer allerdings unter Mangel an Cadmium, Kupfer, Zink, Blei oder auch Quecksilber und Arsen leidet, kann damit vielleicht seinen Bedarf decken.
Zugegeben, dann müsste man sehr viel davon schlucken.

Ich bleibe lieber bei Tee von deutschen Bio-Höfen, geerntet von Ehrenamtlichen, getestet von einem Apotheker mit 'nem Dr. vorne vor.
Als DIY kosten dann 160 Teepulver-Kapseln um die 16 Euro ohne Versandkosten.

LG
Schima

Laotse sagt: " Wenn du es eilig hast, geh' langsam."
09.02.2015 09:06
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Markus Offline
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Beitrag #16
RE: Artemisia annua
Werde wohl auch einen Zyklus mit Anamed Tee starten. Ich baue den schon seit zwei Jahren selbst im Garten an, getrunken habe ich ihn bisher nicht regelmäßig, da er wirklich extrem bitter ist.
15.02.2015 20:01
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Schima59 Offline
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Beitrag #17
RE: Artemisia annua
Hi Markus,
hast du da eine Ecke, die nicht mit Blaukorn oder so gedüngt wurde?

Ein Bekannter hat mal einen Tee aus Gartenanbau testen lassen.
War Cadmium und Blei drin, allerdings in nicht bedenklichen Mengen.
Dafür war in dem wirklich teuren und ihm als beste Qualität empfohlenen Kapseln ein ganz klein wenig Arsen drin. Als Lebensmittel mit 100 g Verzehrmenge hätte man die wohl aus dem Verkehr ziehen müssen.

Ja, den Tee würde man nur mit Widerwillen runterbringen. Aber die selbstgemachten Kapseln lassen einen da besser durchhalten und man hat dann noch die ätherischen Öle in voller Menge drin.
Und les mal über Moringa dazu. Meine Ärztin hat erfahren das würde nicht nur die Wirkung verstärken sondern könnte den Abbau der Wirkstoffe im Körper verzögern.
Artemisinin aus Artemisia-Pflanzen hat eine sehr sehr kurze Halbwertzeit.

LG
Schima

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.02.2015 20:12 von Schima59.)
15.02.2015 20:11
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Markus Offline
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Beitrag #18
RE: Artemisia annua
Hallo Schima,

ich vermeide den Einsatz von Blaukorn soweit möglich. Stattdessen arbeite ich mit Gründung (Leguminosen) oder Hornmehl zur Stickstoffversorgung des Bodens. Ist zwar bei weitem nicht so potent wie Blaukorn, funktioniert aber bisher ganz gut.

Cadmium und andere Schwermetalle handelt man sich vermutlich auch mit biologischen Düngern ein wie z.B. Knochenmehl, Blutmehl. Besonders Rindenmulch kann viel Cadmium enthalten und ist daher nicht mehr für den Erwerbsanbau zugelassen.

Bei Hirt habe ich gelesen, dass Artemisinin induzierend auf Cytochrom P450 wirkt und somit viele Medikamente schneller abgebaut werden. Moringa soll da genau das Gegenteil bewirken. Da ich im Moment auf Doxy bin, nehme ich den Tee nicht weiter ein. Vielleicht macht es Sinn AB und Tee immer im Wochenrythmus abzuwechseln? Keine Ahnung...

Grüße
Markus
15.02.2015 20:21
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Schima59 Offline
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Beitrag #19
RE: Artemisia annua
Markus, ich leider auch nicht.
Ich habe immer wieder gelesen, dass Artemisia zusammen mit AB eingenommen wird.
Vor allem bei Bartonellen konnte ich was finden. Babesien auch mal Artemisia solo.

Ich nehme bei meiner Therapie versuchsweise A-3 plus Moringa ANSTATT AB.
Ist aber eine abgedrehte Geschichte, die kaum jemand nachvollziehen kann.

Wenn es stimmt, dass Borrelien eher Mangan statt Eisen einlagern, dürfte A-3 wohl eher auf die Co-Infekte Einfluss haben als darauf. Weiß jemand da was genaues?

Meine Ärztin hat sehr gute Erfahrungen bei Chlamydien gemacht, allerdings noch nicht sehr lange.
Da sind zumindest bei einigen Patienten die AK stark gefallen.

Aber: mein Name ist da eher Hase.

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15.02.2015 21:05
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Filenada Offline
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Beitrag #20
RE: Artemisia annua
(15.02.2015 20:21)Markus schrieb:  Bei Hirt habe ich gelesen, dass Artemisinin induzierend auf Cytochrom P450 wirkt und somit viele Medikamente schneller abgebaut werden.

Hast Du dazu vielleicht einen Link?

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

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16.02.2015 05:08
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 Thanks given by: leonie tomate , Niki
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