Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: 3 Monate Ceftriaxon 4g und Kombi-Therapie
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(03.07.2019, 14:31)nt_grizzly schrieb: [ -> ]Eine Frage noch zum Cystatin C. Kann man das auf Kasse testen lassen?
Ja, wenn man einen Arzt findet der es macht.
@Fischera - herzlichen Dank! Alle Links super... Praktiziert der Dr. Huismann noch?

Die Facebook-Geschichte... danke, sehr traurig, erinnert mich an mich. Alles begann mit einer Wanderröte, die nur 10 Tage behandelt wurde :-( Nun hört der Albtraum gar nicht mehr auf...

@grizzly: "toxische Übelkeit", genau wie du beschreibst... als wäre man geflutet von Toxinen, Gift, das im Hirn zirkuliert und alles zersetzt... Es ist fast das schlimmste Symptom von allen. Mir wird so rasend übel, schwarz vor Augen und ich bekomme Pusteln auf den Wangen, meine Schleimhäute in Mund und Nase fangen an zu brennen, oft gehen dem Magen-Darm-Beschwerden voraus. Mein neuer Spezi hat gesagt: Das sind eindeutig die Bartonellen. Ich bekomme deswegen Rifampicin 600 iv. Anfangs hat das gut gewirkt, aber jetzt erneut der Einbruch...

Wegen deinem Verdacht auf Candida: daran denke ich auch jeweils! Ich hatte diese toxischen Zustände erstmals 6 Monate nach Ausbruch der Borreliose, zunächst täglich durchgehend. Meine HP sagte damals: Das ist Candida. Nystatin half aber nicht, Fluconazol zum Teil recht gut (> Prof. Schardt behandelt aber auch Borrelien mit Fluconazol!). Das Vergiftungsgefühl ging aber trotzdem nie ganz weg und hat sich später auf einen 7-Tages-Rhythmus eingependelt.

Was es letztendes ist, ich weiss es nicht. Ich hatte gehofft, die Bartonellen-Therapie kriegt das in den Griff. Fluconazol nehme ich aktuell auch...
(04.07.2019, 12:41)fischera schrieb: [ -> ]@ Marilou
https://www.beck-shop.de/huismans-kleman...t/13647162
http://www.xerlebnishaft.de/veroeffentlichungen.pdf

Das 'Buch' habe ich gelesen, aber nicht viel Neues lernen können, da die 'Studie' doch zu viele Parameter 'offen' lässt um eine Aussage zu treffen. Gibt zu viele Symptome, die mit verschiedenen Kombis behandelt werden, so dass man nachher nicht wirklich sagen kann, was gegen Borreliose und Co-Infektionen gut helfen kann.
@grizzly: Was machst du denn gegen diese toxischen Beschwerden? Hilft dir irgendwas?

Ich habe seit gestern Fluconazol erneut von 200mg auf 400mg verdoppelt. Jetzt lässt die Übelkeit etwas nach...
Die 3 Monate Therapie sind jetzt rum.

Meine Borrelienwerte im EliSpot haben sich aktuell verdreifacht im Vergleich zu vor 3 Monaten... Der CD57 ist gleichzeitig massiv gefallen - von 56 auf 28... Der Arzt sagt, das kommt daher, dass jetzt eine Menge Borrelien aus dem Gewebe gespült werden, bei stark erregerbelasteten Patienten sei das erwartungsgemäß. Die Konsequenz ist Therapieverlängerung.

Was haltet ihr davon? Von meinem Beschwerdebild her habe ich das Gefühl, dass der Weg gerade erst begonnen hat und noch ziemlich weit ist...
(03.07.2019, 17:55)Markus schrieb: [ -> ]
(03.07.2019, 14:31)nt_grizzly schrieb: [ -> ]Eine Frage noch zum Cystatin C. Kann man das auf Kasse testen lassen?
Ja, wenn man einen Arzt findet der es macht.

Habe einen gefunden und zumindest laut diesem Wert funktioniert meine Niere extrem gut. Zum Glück für mich!
(11.07.2019, 10:17)Marilou schrieb: [ -> ]Die 3 Monate Therapie sind jetzt rum.

Meine Borrelienwerte im EliSpot haben sich aktuell verdreifacht im Vergleich zu vor 3 Monaten... Der CD57 ist gleichzeitig massiv gefallen - von 56 auf 28... Der Arzt sagt, das kommt daher, dass jetzt eine Menge Borrelien aus dem Gewebe gespült werden, bei stark erregerbelasteten Patienten sei das erwartungsgemäß. Die Konsequenz ist Therapieverlängerung.

Was haltet ihr davon? Von meinem Beschwerdebild her habe ich das Gefühl, dass der Weg gerade erst begonnen hat und noch ziemlich weit ist...

Ist bei mir genauso gewesen. Mein LTT und war zu Anfang vor der Therapie nur ganz leicht erhöht, durch die Therapie dann extrem angestiegen. Gleichzeitig haben meine 'Vergiftungssymptome' unter der Therapie auch immer weiter zu genommen und ich habe in einer AB Pause erst einmal gemerkt, welche Wirkung/Nebenwirkung die AB bei mir haben.

Mein CD 57 ist aber unter der Therapie von Anfangs knapp unter 60 auf 15 gefallen und ist aktuell (allerdings andres Labor) auf über 60 gestiegen.
Fühle mich auch deutlich fitter und nicht mehr dauerhaft chronisch Grippe krank.
Allerdings bekomme ich die krassen Brainfog/Überhang/Benommenheits Symptome einfach nicht in den Griff.... umso mehr AB ich nehme (besonders bei der intrazellulär wirksamen...), gefühlt also um so effektiver die Therapie ist, umso mehr nehmen diese Symptome zu. Die Schmerzen aber sind häufig ganz weg und die Fatigue auch nicht mehr ganz so krass (ich konnte Ende 2017 nicht mal mehr 1h spazieren gehen...).
Es wurde jetzt Ceftriaxon gegen Doxycyclin-Infusionen für die nächsten 4 Wochen ausgetauscht - als Vorstufe zum anschließenden Minocyclin. Heute geht es los. Dazu gibt es weiterhin Rifampicin und Azithromycin-Infusionen. Ich bin gespannt.

@grizzly: Mir wurde vom Spezi beim letzten Termin erklärt, dass diese toxische Übelkeit mit Brainfog etc. Auf die Bartonellen zurückzuführen ist. Die sind ja offenbar auch ein generell unterschätztes Problem. Candida kann in dem Zusammenhang auch eine Rolle spielen, sei aber nicht hauptsächlich für die toxischen Attacken zuständig, zumal (bei mir) weitere typische Candida-Symptome fehlen. Ich habe auch gefragt, warum mir das Fluconazol dennoch so gut hilft. Dazu wurde gesagt, dass Fluconazol eine ganz stark antiinflammatorische Wirkung habe, worauf der positive Effekt zurückzuführen sei. Nebenbei halte Fluconazol eben auch den Candida in Schach. Die positive Wirkung vom Fluconazol sei also durchaus bekannt.

Gegen meine Viren-Problematik gibt es nun DelImmun. Ich habe dauernd den CMV erhöht, auch im IgM... Und auch die anderen typischen Borreliose-Begleitviren fahren Achterbahn.

Kennt jemand DelImmun und hat gute Erfahrungen damit gemacht? Ich soll es die nächsten 8 Wochen dreimal täglich nehmen und dafür das Valtrex runterdosieren und wenn möglich am Ende ganz weglassen.
(17.07.2019, 08:54)Marilou schrieb: [ -> ]Ich habe auch gefragt, warum mir das Fluconazol dennoch so gut hilft. Dazu wurde gesagt, dass Fluconazol eine ganz stark antiinflammatorische Wirkung habe, worauf der positive Effekt zurückzuführen sei. Nebenbei halte Fluconazol eben auch den Candida in Schach. Die positive Wirkung vom Fluconazol sei also durchaus bekannt.

Bist du sicher, dass es nicht vielleicht auch einfach damit zusammenhängt, dass Fluconazol das CYP450 System beeinflusst und du deshalb z.b. den Wirkstoff schneller loswirst (oder/und dann ggf auch Giftstoffe)?
Wenn ich das richtig verstanden habe, würde dann aber Fluconazol den Doxy Wirkspiegel reduzieren, da dieses ja über CYP450 verstoffwechselt wird.
Quelle dazu: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.d...mit-cyp3a4

Welche Dosis bekommst du denn bei den Doxy Infusionen? Und was war die Erklärung für Doxy statt Ceftriaxon? Dass erst einmal die Bartonellen bekämpft werden sollen?
Denk an den Sonnenschutz im Sommer bei Doxy!

Und was wären denn sonstige Candida Symptome?
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