15.05.2019, 08:30
Mai ist Lyme Disease Awareness Monat. Lyme Disease ist im deutschsprachigen Raum bekannt unter Borreliose. Borreliose wird von Zecken übertragen. Fiasko-Blog Tag 6.
Borreliose hat viele Gesichter. Dieser Aspekt wird bei der Aufklärung der Bevölkerung oft aussen vor gelassen. Dabei wäre es wichtig, dass die Leute, die sich an einen Zeckenstich ohne Wanderröte erinnern, beim Arzt den Stich erwähnen, wenn sie plötzlich Gelenkschwellungen, Herzrhytmusstörungen, Gesichtslähmung, Hautveränderungen, Bindehautentzündung der Augen, Hirnentzündung, Hirnhautentzündung oder schmerzhafte Nervenentzüngen meist mit Höhepunkt in der Nacht bekommen. Dies sind nur die Symptome, wie sie der eng gefasste Katalog geltender Lehrmeinung beschreibt. Obwohl Borreliose praktisch jedes Organ und Gewebe befallen kann, lehnt geltende Lehrmeinung Borreliosetests ab, wenn nicht mindestens eins der obigen Symptome vorliegt. Die Rate falsch positiver Befunde wäre zu gross.
Wenn der Patient Glück hat, sind die Tests hoch positiv und er bekommt nach raschem Ausschluss anderer möglicher Ursachen eine Therapie. Mit noch etwas mehr Glück, ist die Standard-Therapie nach geltender Lehrmeinung wirksam und er kann sein Leben wie gewohnt weiterführen. Leider gibt es nicht viele klinische Studien zur Behandlung der späteren Stadien und die empfohlenen Antibiotika-Dosierungen sind deshalb mehr oder weniger willkürlich.
Wenn der Patient Pech hat und die Diagnose nicht gestellt wird oder wegen falsch negativer Testresultate nicht gestellt werden kann oder die Standardtherapie nicht ausreichend ist, wird es für den Betroffenen äusserst schwierig.
Wie oft und unter welchen Bedingungen es zu chronischen Verläufen kommt, ist nicht erforscht. Es geht sogar soweit, dass chronische Borreliosen bestritten werden, obwohl immer mal wieder klinische Studien mit chronischen Verläufen gemacht werden - leider bis jetzt ohne hilfreiche Erkenntnisse für die Betroffenen. Teilweise versucht man mit den Studien sogar chronische Verläufe zu bestreiten. Wem soll das was bringen? In meinen Augen bringt das nur den "Experten" etwas, die ihr Gesicht verlieren, wenn sich ihre damaligen Schnellsch(l)üsse als Fehleinschätzung (diese Schätzerei bei der Borreliose geht mir so auf die Nerven) herausstellen würden.
Natürlich können obige Symptome auch auftreten, wenn man sich nicht an einen Zeckenstich erinnert, denn die Zecken werden nicht immer bemerkt, weil sie in schlecht einsehbare Körperstellen stechen wie z.B. Achselhöhlen, Knieknehlen, Bauchnabel, Genitalbereich und Kopfhaare. Sie sind auch nicht immer so gross, wie in den Medien dargestellt. Zeckennymphen (2. Entwicklungsstadium) sind nur etwa 1 mm klein. Wenn also weder Zecke noch Wanderröte erinnerlich sind, kann man trotzdem Borreliose haben. Je nachdem, wie fit der Arzt in der Thematik ist, wird entsprechende Diagnotik durchgeführt oder verweigert.
Wo ist das Problem? Seht ihr das Problem? Ich kann es sehen.
Fortsetzung folgt.....
Borreliose hat viele Gesichter. Dieser Aspekt wird bei der Aufklärung der Bevölkerung oft aussen vor gelassen. Dabei wäre es wichtig, dass die Leute, die sich an einen Zeckenstich ohne Wanderröte erinnern, beim Arzt den Stich erwähnen, wenn sie plötzlich Gelenkschwellungen, Herzrhytmusstörungen, Gesichtslähmung, Hautveränderungen, Bindehautentzündung der Augen, Hirnentzündung, Hirnhautentzündung oder schmerzhafte Nervenentzüngen meist mit Höhepunkt in der Nacht bekommen. Dies sind nur die Symptome, wie sie der eng gefasste Katalog geltender Lehrmeinung beschreibt. Obwohl Borreliose praktisch jedes Organ und Gewebe befallen kann, lehnt geltende Lehrmeinung Borreliosetests ab, wenn nicht mindestens eins der obigen Symptome vorliegt. Die Rate falsch positiver Befunde wäre zu gross.
Wenn der Patient Glück hat, sind die Tests hoch positiv und er bekommt nach raschem Ausschluss anderer möglicher Ursachen eine Therapie. Mit noch etwas mehr Glück, ist die Standard-Therapie nach geltender Lehrmeinung wirksam und er kann sein Leben wie gewohnt weiterführen. Leider gibt es nicht viele klinische Studien zur Behandlung der späteren Stadien und die empfohlenen Antibiotika-Dosierungen sind deshalb mehr oder weniger willkürlich.
Wenn der Patient Pech hat und die Diagnose nicht gestellt wird oder wegen falsch negativer Testresultate nicht gestellt werden kann oder die Standardtherapie nicht ausreichend ist, wird es für den Betroffenen äusserst schwierig.
Wie oft und unter welchen Bedingungen es zu chronischen Verläufen kommt, ist nicht erforscht. Es geht sogar soweit, dass chronische Borreliosen bestritten werden, obwohl immer mal wieder klinische Studien mit chronischen Verläufen gemacht werden - leider bis jetzt ohne hilfreiche Erkenntnisse für die Betroffenen. Teilweise versucht man mit den Studien sogar chronische Verläufe zu bestreiten. Wem soll das was bringen? In meinen Augen bringt das nur den "Experten" etwas, die ihr Gesicht verlieren, wenn sich ihre damaligen Schnellsch(l)üsse als Fehleinschätzung (diese Schätzerei bei der Borreliose geht mir so auf die Nerven) herausstellen würden.
Natürlich können obige Symptome auch auftreten, wenn man sich nicht an einen Zeckenstich erinnert, denn die Zecken werden nicht immer bemerkt, weil sie in schlecht einsehbare Körperstellen stechen wie z.B. Achselhöhlen, Knieknehlen, Bauchnabel, Genitalbereich und Kopfhaare. Sie sind auch nicht immer so gross, wie in den Medien dargestellt. Zeckennymphen (2. Entwicklungsstadium) sind nur etwa 1 mm klein. Wenn also weder Zecke noch Wanderröte erinnerlich sind, kann man trotzdem Borreliose haben. Je nachdem, wie fit der Arzt in der Thematik ist, wird entsprechende Diagnotik durchgeführt oder verweigert.
Wo ist das Problem? Seht ihr das Problem? Ich kann es sehen.
Fortsetzung folgt.....
Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.
Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)
Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz