03.12.2013, 09:56
Hallo AmazOne,
schade, dass du so denkst, aber ehrenamtliches Engagement muss ja nicht dort enden. (Auch dieses Forum wird über einen Verein betrieben und wäre privat in dieser Form nicht zu stemmen, von daher ist deine ehrliche Meinung zu Vereinsmitgliedschaften aller Art ein herber Schlag ins Gesicht aller in sozial engagierten Vereinen ehrenamtlich Tätigen - Ganz direkt betrachte - ohne den Verein und seine vielen engagierten Mitglieder gäbe es dieses Forum hier nicht)
Ein Brief eines Einzelnen, der, wenn er Glück hat, überhaupt den Weg in einem Ordner findet, bringt eher wenig.
Engagement muss von Innen heraus kommen. Wer sich engagiert, möchte in der Regel was zurückbekommen, in Form von gesellschaftlicher Anerkennung. Das geschieht eher nicht nur mit einem flüchtigen Brief, das muss weiter gepflegt werden. Idealerweise kennt jemand einen Promi und kann ihn im privaten Gespräch davon überzeugen, sich für diese Erkrankung einzusetzen und begleitet das dann weiter. Das kostet allerdings viel Zeit und Energie, die jemand aufbringen muss. Das kann in einem Verein geschehen oder auch in einer Privatinitiative, die jedem offen steht.
Borreliose ist in Deutschland oft immer noch ein Tabuthema und diejenigen, die sich für Erkrankte einsetzen, landen schnell in der Schmuddelecke. Das ist dann meines Erachtens das Problem, dass sich Promis zieren, mit Borreliose an die Öffentlichkeit zu gehen. Dazu kommt, in Deutschland bekommt man jede Therapie, die man haben möchte, wenn man Privatzahler ist und es sich leisten kann. Die Diagnostik ist trotz ihrer Mängel bei weitem besser als in den Staaten. Die Arztkosten in den USA sind dafür um ein weites teurer als in Deutschland. Von daher dürfte der Druck auf Patienten in den USA noch viel höher sein als bei uns. In Norwegen ist es noch schlimmer für die Patienten. Da trifft es selbst die Prominenten, dass sie gar keine Behandlung mehr bekommen.
Das Problem an allen Aktionen sind leider nicht die Ideen, die man dazu hat, sondern sie müssen schlicht und ergreifend ausgestaltet und ausgeführt werden, egal ob im Verein oder privat. Oft scheitert das dann an der eigenen Gesundheit, Zeit und Geld.
Grüße vom Urmel
schade, dass du so denkst, aber ehrenamtliches Engagement muss ja nicht dort enden. (Auch dieses Forum wird über einen Verein betrieben und wäre privat in dieser Form nicht zu stemmen, von daher ist deine ehrliche Meinung zu Vereinsmitgliedschaften aller Art ein herber Schlag ins Gesicht aller in sozial engagierten Vereinen ehrenamtlich Tätigen - Ganz direkt betrachte - ohne den Verein und seine vielen engagierten Mitglieder gäbe es dieses Forum hier nicht)
Ein Brief eines Einzelnen, der, wenn er Glück hat, überhaupt den Weg in einem Ordner findet, bringt eher wenig.
Engagement muss von Innen heraus kommen. Wer sich engagiert, möchte in der Regel was zurückbekommen, in Form von gesellschaftlicher Anerkennung. Das geschieht eher nicht nur mit einem flüchtigen Brief, das muss weiter gepflegt werden. Idealerweise kennt jemand einen Promi und kann ihn im privaten Gespräch davon überzeugen, sich für diese Erkrankung einzusetzen und begleitet das dann weiter. Das kostet allerdings viel Zeit und Energie, die jemand aufbringen muss. Das kann in einem Verein geschehen oder auch in einer Privatinitiative, die jedem offen steht.
Borreliose ist in Deutschland oft immer noch ein Tabuthema und diejenigen, die sich für Erkrankte einsetzen, landen schnell in der Schmuddelecke. Das ist dann meines Erachtens das Problem, dass sich Promis zieren, mit Borreliose an die Öffentlichkeit zu gehen. Dazu kommt, in Deutschland bekommt man jede Therapie, die man haben möchte, wenn man Privatzahler ist und es sich leisten kann. Die Diagnostik ist trotz ihrer Mängel bei weitem besser als in den Staaten. Die Arztkosten in den USA sind dafür um ein weites teurer als in Deutschland. Von daher dürfte der Druck auf Patienten in den USA noch viel höher sein als bei uns. In Norwegen ist es noch schlimmer für die Patienten. Da trifft es selbst die Prominenten, dass sie gar keine Behandlung mehr bekommen.
Das Problem an allen Aktionen sind leider nicht die Ideen, die man dazu hat, sondern sie müssen schlicht und ergreifend ausgestaltet und ausgeführt werden, egal ob im Verein oder privat. Oft scheitert das dann an der eigenen Gesundheit, Zeit und Geld.
Grüße vom Urmel
Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org
Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören (Dalai Lama)

