06.07.2014, 16:24
Ich halte selber Bienen, und gehe aus diesen Erfahrungen zu dieser "Dokumentation" auf kritische Distanz. Die Gefahren aus Pestiziden, aus Monokultur, aus der Ausbreitung von Parasiten und anderer schädlicher Umstände sind zweifellos vorhanden, und sollen nicht verharmlost werden. Aber eben auch nicht dramatisiert. Das Schlussbild des Films, wo die Biene in den Kosmos davonfliegt, zeigt mir, dass dem Regisseur neben dem Dokumentieren auch das Philosophieren, seine persönliche Sichtweise wichtig war. Das ist in Ordnung, aber dann sollte man mit dem Begriff Dokumentation vorsichtiger sein.
Hier Stellungnahmen aus der Wissenschaft:
http://www.zukunftsprojekt-erde.de/veran...honey.html
Die Lebenspanne einer Biene ist im Sommer 3 bis 6 Wochen. Es kann zu Massensterben kommen, wenn Wetter- und Futtersituation ungünstig sind. Ausserdem waren in diesem Frühjahr extrem viele Schwärme unterwegs. Das heißt, ein Teil eines Bienenvolks zieht aus dem Stock aus, weil es zu viele geworden sind. Wenn diese Schwärme keine neue Bleibe finden, sind sie dem Tode geweiht. Daher sind dieses Jahr viele tote Bienen zu sehen, als Zeichen dafür, dass sie sich enorm vermehrt haben.
Hier Stellungnahmen aus der Wissenschaft:
http://www.zukunftsprojekt-erde.de/veran...honey.html
Die Lebenspanne einer Biene ist im Sommer 3 bis 6 Wochen. Es kann zu Massensterben kommen, wenn Wetter- und Futtersituation ungünstig sind. Ausserdem waren in diesem Frühjahr extrem viele Schwärme unterwegs. Das heißt, ein Teil eines Bienenvolks zieht aus dem Stock aus, weil es zu viele geworden sind. Wenn diese Schwärme keine neue Bleibe finden, sind sie dem Tode geweiht. Daher sind dieses Jahr viele tote Bienen zu sehen, als Zeichen dafür, dass sie sich enorm vermehrt haben.

