05.07.2015, 10:29
Hallo Linus,
Ceftriaxon gehört zu den Cephalosporinen der 3. Generation. Die gibt es nur als Infusion. Richtig vergleichbar sind die anderen oralen Antibiotika nicht, da sie andere Gewebegängigkeit aufweisen. Das heißt die Verteilung im Körper ist anders oder die Wirkmechanismen sind anders fokussiert.
Cephalosporine aus anderen Gerrnerationen, die man oral nehmen kann, haben dazu ein etwas anderes Wirkspektrum. Das wäre also sehr spekulativ, Ergebnisse einer Studie einfach auf andere Wirkstoffe zu übertragen.
Überhaupt ist es auch schon sehr spekulativ in vitro -Ergebnisse auf in-vivo zu übertragen, denn in vivo hat man immer das Verteilungsproblem des Wirkstoffs im Körper, der dort sehr unterschiedliche Konzentrationen aufweisen kann. Ein Erreger, der zum Beispiel in schlecht durchbluteten Geweben, wie Sehnen, Knorpel ist, kann man wesentlich schlechter erreichen als wenn er in gut durchbluteten Schleimhäuten sitzt.
Ceftriaxon gehört zu den Cephalosporinen der 3. Generation. Die gibt es nur als Infusion. Richtig vergleichbar sind die anderen oralen Antibiotika nicht, da sie andere Gewebegängigkeit aufweisen. Das heißt die Verteilung im Körper ist anders oder die Wirkmechanismen sind anders fokussiert.
Cephalosporine aus anderen Gerrnerationen, die man oral nehmen kann, haben dazu ein etwas anderes Wirkspektrum. Das wäre also sehr spekulativ, Ergebnisse einer Studie einfach auf andere Wirkstoffe zu übertragen.
Überhaupt ist es auch schon sehr spekulativ in vitro -Ergebnisse auf in-vivo zu übertragen, denn in vivo hat man immer das Verteilungsproblem des Wirkstoffs im Körper, der dort sehr unterschiedliche Konzentrationen aufweisen kann. Ein Erreger, der zum Beispiel in schlecht durchbluteten Geweben, wie Sehnen, Knorpel ist, kann man wesentlich schlechter erreichen als wenn er in gut durchbluteten Schleimhäuten sitzt.
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