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Stand und Perspektiven der Diagnostik und Impfstoffentwicklung
#6

Hallo,

zu meiner Frage nach weiterer Borreliose- Forschung in Heidelberg fand ich diesen Pressebericht:

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/bo...n-1.449581

Wir müssen aufpassen, dass in Europa nicht das Gleiche passiert", sagt Markus Simon vom Max-Planck-Institut für Immunbiologie. Als Grundlagenforscher steht er zwischen den Fronten der niedergelassenen Ärzte, die Berghoffs Ansicht von der Borreliose teilen, und den skeptischen Spezialisten an Universitäten und Lehrkrankenhäusern.

Es fehlt vor allem an einem: an ergebnisoffenem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn. "Die Borreliose-Forschung in Deutschland ist am Boden", sagt der Immunologe Reinhard Wallich von der Universität Heidelberg. Es gebe so gut wie keine Unterstützung dafür. "Weil die Krankheit keine Todesfälle verursacht, hat sie keine Brisanz, und die chronisch Kranken haben eben Pech gehabt."


Die Forschung ist also eingestellt, eine Deutschlandweite Meldepflicht ist nicht in Sicht.
Darum scheint der einzige Ausweg die Patienten und die Selbsthilfe anzugreifen. Eine adäqate Therapie zu verweigern und damit die Kranken ihrem Schicksal zu überlassen.

Wenn Max Plancks Aussage sich bewahrheitet wird sich unsere Lage in den nächsten Jahren leider nicht ändern.

Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie durch neue Erkenntnisse abgelöst werden, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch deren Schüler aussterben müssen.


Trotzdem sollten wir die Hoffnung auf Heilung oder Symptomfreiheit nicht aufgeben.

Wünsche euch allen einen schönen Sonntag
Ingeborg

Nur selten weiß eine Krankheit,wie sie sich nach dem Lehrbuch zu verhalten hat.( RKI,Epi.Bull. 2002 Nr. 5 )
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