09.01.2013, 11:10
Ich glaube nicht, dass sich die DBG dem angeschlossen hat, vielleicht gibt es eine Handreichung in die andere Richtung. Wer nun der Weisheit letzten Schluss gepachtet hat, lässt sich auch nur durch weitere Forschung herausfinden.
Dass man in einer erneuten Wanderröte dann genotypisch andere Erreger finden kann, finde ich nicht so ungewöhnlich, vor allem, wenn die Betroffenen ihre Lebensgewohnheiten im Zeckenumfeld nicht geändert haben. Es gab auch schon mal eine Theorie, dass eine Wanderröte meist erst auftreten würde, wenn man zuvor schon infiziert war.
Mir fehlt leider eine verlässliche Quelle dazu.
Eine neue Wanderröte ist zumindest kein Beweis, dass alle Erreger zuvor erfolgter Infektionen schon tot sind. Es müssen ja auch nicht alle Erreger zur gleichen Zeit am selben Ort sein. Befinden sich die Erreger in Gewebe und intrazellulär, wird es schwierig sein sie dort aufzuspüren.
Man sollte aber, so finde ich, schon auch davon ausgehen dürfen, dass Erstinfektionen ausgeheilt sind und eine Zweitinfektion stattfindet. Zumindest kenne ich einige Leute, die nach der Standardbehandlung 2 Wochen Doxycyclin im Fürhstadium nach Wanderröte nie wieder Probleme damit hatten. Ist ja nicht zwangsläufig, dass alle chronisch werden.
Was immer wieder vergessen wird, und das finde ich sehr nachlässig, ist die Tatsache, dass es Menschen gibt, die Arzneistoffe schneller verstoffwechseln als andere, und dass ein 120Kg Mann eine andere Dosierung braucht als eine 50 kg Frau. Aus Kostengründen wird fast nie der Blutspiegel während einer Anitbiotikatherapie gemessen. Ich bin davon überzeugt, dass hier eine ganze Reihe an Therapieversagern anzusiedeln ist.
Das Ergebnis einer Wanderröte sollte jedoch immer eine ausreichende Behandlung hinterher sein. Und wenn hier die DBG empfohlen ist, finde ich das durchaus sinnvoll und begrüßenswert.
Liebe Grüße Urmel
Dass man in einer erneuten Wanderröte dann genotypisch andere Erreger finden kann, finde ich nicht so ungewöhnlich, vor allem, wenn die Betroffenen ihre Lebensgewohnheiten im Zeckenumfeld nicht geändert haben. Es gab auch schon mal eine Theorie, dass eine Wanderröte meist erst auftreten würde, wenn man zuvor schon infiziert war.

Eine neue Wanderröte ist zumindest kein Beweis, dass alle Erreger zuvor erfolgter Infektionen schon tot sind. Es müssen ja auch nicht alle Erreger zur gleichen Zeit am selben Ort sein. Befinden sich die Erreger in Gewebe und intrazellulär, wird es schwierig sein sie dort aufzuspüren.
Man sollte aber, so finde ich, schon auch davon ausgehen dürfen, dass Erstinfektionen ausgeheilt sind und eine Zweitinfektion stattfindet. Zumindest kenne ich einige Leute, die nach der Standardbehandlung 2 Wochen Doxycyclin im Fürhstadium nach Wanderröte nie wieder Probleme damit hatten. Ist ja nicht zwangsläufig, dass alle chronisch werden.
Was immer wieder vergessen wird, und das finde ich sehr nachlässig, ist die Tatsache, dass es Menschen gibt, die Arzneistoffe schneller verstoffwechseln als andere, und dass ein 120Kg Mann eine andere Dosierung braucht als eine 50 kg Frau. Aus Kostengründen wird fast nie der Blutspiegel während einer Anitbiotikatherapie gemessen. Ich bin davon überzeugt, dass hier eine ganze Reihe an Therapieversagern anzusiedeln ist.
Das Ergebnis einer Wanderröte sollte jedoch immer eine ausreichende Behandlung hinterher sein. Und wenn hier die DBG empfohlen ist, finde ich das durchaus sinnvoll und begrüßenswert.
Liebe Grüße Urmel
Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org
Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören (Dalai Lama)