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Toll Monimaus, wir haben in Berlin gezeigt, dass wir laut werden können! Gewinnen wir gesunde Leute, die uns in unserem Anliegen tatkräftig unterstützen! Und gib uns allen die Kraft, weiter zu kämpfen!
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Inzwischen zeifle ich am Lauter werden, denn die Lobby der Pharma- Industrie, der IDSA- Leitlinien die als einzig gültig angesehen werden, der Ärzte-Verbände die eine chronisch persistierende Borreliose ausschließen, sind stärker als tausende chronisch kranker Menschen.
Warum müssen wir unsere Krankheit eigentlich Lyme-Borreliose bezeichnen ?
Wir leiden hier in Europa , in Deutschland und nicht in Amerika.
Unser Lauter werden kann von einigen Nervenärzten und Psychiatern als Borreliose-Psychose oder Borreliose- Neurose diagnostiziert werden und damit steht die Tür zur Psychiatrie für viele Borreliose- Betroffene sehr weit offen. Ich mußte dieses Schicksal über 3 Monate durchleiden allerdings noch vor der Diagnose Borreliose. Wenn wir dort gelandet sind haben wir keine Stimme mehr, noch schlimmer- unsere Aussagen werden im Sinne dieser Ärzte verdreht.
Hier eine kleine Aufstellung der Briefe an das Sozialministerium BW:
Die Not der Borreliose-Patienten ist auch in Baden- Württemberg ein gesundheitspolitischer Skandal. Darum meine Briefe an das Sozialministerium BW.
2004 Sozialminister Friedhelm Repnik
2004 Sozialministerin Tanja Gönner
2006 Sozialministerin Dr. Monika Stolz
2000 Ministerpräsident Günter Öttinger
2008 Frau Ute Vogt SPD Landesvorsitzende
2011 Sozialministerin Katrin Altpeter
2012 Sozialministerin Katrin Altpeter
2013 Sozialministerin Katrin Altpeter
Für alle Betroffenen wünsche ich:
1. generelle Meldepflicht und standardisierte Diagnostik
2. Borreliose- Ambulanzen für Gesetzlich Versicherte
3. verlässliche evidenzbasierte Leitlinien
4. kompetente Anwälte, uneigennützige Gutachter, aufmerksame Richter
Die Antwortschreiben des Sozialministeriums BW verweisen auf die Zuständigkeit der Bundesgesetzgeber und der Selbstverwaltung der Kassenärztlichen Vereinigung.
Ein Pingpongball- Spiel zwischen Land und Bundesregierung wird für die Betroffenen bis heute zum Desaster.
Ich möchte euch alle keineswegs entmutigen, denn viele Mitglieder sind noch jung und einige von euch wurden und werden wenn nötig hoffentlich adäquat behandelt , vielleicht haben wir alle zusammen die Kraft eine Wende über die verschwiegene Krankheit zu erreichen.
viele Grüße
Ingeborg
Nur selten weiß eine Krankheit,wie sie sich nach dem Lehrbuch zu verhalten hat.( RKI,Epi.Bull. 2002 Nr. 5 )
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Das hoffe ich aber doch, dass sich noch niemand entmutigen lässt!!!
Für manche Dinge im Leben braucht man viel Ausdauer. Umso größer dann die Freude, wenn das Ziel erreicht ist.
Wir müssen nicht nur lauter werden, sondern auch auffälliger, unbequemer, widerspenstiger.
Dann können wir es auch schaffen!
LG mischka
Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.
Mahatma Gandhi
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Wird wohl knapp... aber nach der Hochrechnung, die ich gerade gesehen habe, ist die FDP draußen
#DER WILLE IN MIR IST STÄRKER ALS DIE BORRELIOSE IN MIR#
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Nochmal die von Ingeborg übermittelte Antwort des zukünftigen Ex-Ministers zum offenen Brief
(11.09.2013, 15:02)Ingeborg schrieb: " Einen Offenen Brief beantworte ich grundsätzlich nicht, sagt ja schon der Titel Offener Brief."
Es kann nur besser werden, heute Abend wird gefeiert,

ich kippe mir ordentlich Kardenschnaps hinter die Binde
VG
Ponti
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Tom TOM das würde ich soooo gerne machen euch alen kraft geben weite rzu Kämpfen ;)
Leider habe ich mom auch nicht so viele Kräfte das ich sie evrteilen kann.
ABer wen wir weiter gemeinsam Kämpfen geben wir uns alle gegenseiotig halt und Kraft :)
Ich bin wie ich bin und lasse mich nicht verbiegen.
Wenn du denkst es geht nicht mehr naht von irgendwo hilfe her
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Sehr geehrter Herr Bahr,
es tut mir ja fast leid, aber so eine seltene Partei wie die FDP konnte ich nicht wählen.
Zum Abschied nur nochmal die Information: Es gibt mit Sicherheit weit mehr Borreliose kranke, wie FDP Mitglieder.(FDP Mitglieder ca. 60.000)
So ist das aber, wer Menschen verachtet, vor allem Kranke und Schwache, der wir am Ende auch Verachtet.
Ein Prosit auf einen neuen Gesundheitsminister und eine hoffentlich bessere Zusammenarbeit!
MFG Marco
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Vielleicht wäre der Absturz der FDP noch zu verhindern gewesen ...
Es hätte uns alle gefreut, wenn Herr Bahr, im Mai dieses Kahres noch Gesundheitsminister, unseren Offenen Brief mit über 7000 Unterzeichnungen selbst entgegengenommen hätte mit einer Erklärung, dass er uns mit unserer Erkrankung ernst nimmt und sich für unsere Belange einsetzt. Selbst bei Verhinderung an diesem Tag wäre es super gewesen, wenn uns ein, zwei Vertreter oder Vertreterinnen empfangen hätten - aber nein - und dann noch bis zum Wahltag keine Reaktion. Selbst auf eine mutige Anfrage einer seit Jahrzehnten engagierten an Borreliose erkrankten Frau bei einer FDP-Wahlveranstaltung gab es nur die lapidare Antwort: Offene Brief werden nicht beantwortet - und das Abschmettern, "er könne sich nicht um jede seltene Erkrankung kümmern".
Sehr geehrter Herr Bahr, Sie haben ihre Chance vertan!
Auch wir müssen uns neu aufstellen und u.a. überdenken, ob es ene Chance sein könnte, diesen Offenen Brief einfach nochmals an den neuen Gesundheitsminister bzw. an alle Gesundheitsminister der Länder einzureichen! Wir stehen über 7000 Unterzeichner in der Pflicht!
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