(31.05.2018, 17:26)Markus schrieb: Es dürfte schwierig sein, überhaupt seriöse Informationen zum Thema zu bekommen. Woher kommt die Zahl, dass 99 % ausgeschieden werden? Da es sich um Nanopartikel handelt, weiß ich auch nicht, ob das nochmal eine spezielle Rolle spielt. Vor allem kann ich mir nicht vorstellen, dass derart niedrige Konzentrationen schon antibakterielle Wirksamkeit haben. Gibt es in vitro Untersuchungen, ab welchen Konzentrationen da mit Wirkungen gerechnet werden kann?
Ja, schwieriges Thema, zu den 99 % finde ich gerade nichts.
Ich habe mich mit dem Thema sehr auseinander gesetzt, bevor ich den Selbstversuch startete.
Aber hier ein Auszug einer Studie aus Boston aus de Jahre 2013, wo die Kombination von AB mit Silber getestet wurde:
"Das Team um Ruben Morones-Ramirez vom Wyss Institute in Boston hat jetzt den Wirkungsmechanismus entdeckt.
Silber hat danach eine doppelte Wirkung. Zum einen steigert es die Permeabilität der Zellwand, was in den Laborexperimenten unter anderem zur Folge hatte, das Vancomycin in Gegenwart von Silber gram-negative Bakterien abtötet, die normalerweise nicht empfindlich auf das Antibiotikum reagieren.
Zum zweiten greift Silber den Stoffwechsel der Bakterien an. Es fördert die Bildung von Sauerstoffradikalen, die auch sogenannte Persister-Bakterien abtöten, die den Angriff anderer Antibiotika überstanden haben. Silber erleichterte in den Experimenten der Forscher auch das Eindringen der Antibiotika in Biofilme, die sich auf der Oberfläche von Kathetern bilden und dem Angriff der Antibiotika häufig widerstehen.
In den in-vitro-Experimenten verstärkte Silber die Wirkung von Antibiotika wie Gentamycin, Ofloxacin und Ampicillin gegen E. coli um den Faktor 10 bis 1.000. Morones-Ramirez behandelte dank Silber Harnwegsinfektionen bei Mäusen erfolgreich mit Antibiotika wie Tetrazykline, die normalerweise nicht gegen E. coli aktiv sind. Eine lebensgefährliche Peritonitis wurde zu 90 Prozent kuriert, wenn die Mäuse neben Vancomycin auch Silber erhielten. Ohne Silber überlebten nur 10 Prozent der Tiere. "
Die Wirkungsweise des Silbers auf Mikroorganismen aus der Stuide wurde auch in München gegengetestet, soweit ich weiß.
Klar, so eine in Vitro Studie ist was anderes, als wenn man sich selbst über eine gewisse Zeit Silber zuführt und du hast Recht, dass es schwierig ist objektive Informationen zum Thema zu finden.
Klar, mit der ganzen Sache ist Vorsicht geboten, immerhin gabs auch in Deutschland Fälle von Argyrie, aber das waren z.b. Leute, die MS hatten oder einfach unvorsichtig/unwissend gehandelt haben und viel, viel, viel höhere Dosierungen zu sich nahmen. Ich will hier keine Werbung dafür machen, jeder muss selbst die Verantwortung übernehmen, wenn er das machen will, aber bei 2 oder 3 Monaten Silberzufuhr sind die Gefahren mit gesunder Niere meiner Meinung nach sehr übersschaubar.
Warum sollte es nicht bei so kleinen Mengen wirken? Stell dir ein Cluster von 1 bis 20 Silberatomen vor. Wir reden hier von Elementarteilchen und schau dir mal im Gegensatz dazu z.b. ein Minocyclinmolekül an. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass es in so kleinen Konzentrationen wirksam ist, anscheinend auch besonders gegen Borrelien, den Erfahrungsberichten zu Folge.
3 mg Silber im Gegenzug zu 50 mg Mino. Für mich ist das sogar wahrscheinlich.
Als ich diese Angabe in den letztens Freds machte, war ja die Idee des Fragestellers, dass er seine Infektionen damit eindämmt, deswegen habe ich diese Angabe gemacht, weil ich das für die Fragestellung das Richtige hielt.
Andere Quellen, die mit Silber eine Heilung erzielen wollen gehen tatsächlich von etwas höheren Dosierungen aus. Z.b. 3 x täglich 150 ml mit 25 ppm oder mehr.
Ich habe aber ehrlich gesagt auch etwas Schiss das viel länger zu nehmen. Ursprünglich wollte ich das ja bis zu einem halben Jahr machen, habe ich dann aber doch nicht, weil ichs einfach nicht für das richtige gehalten habe und mein Gefühl sagte mir "Nein".
Ich würde es aber tatsächlich niedrig dosiert in Kombi mit AB oder Buhner-Protokoll probieren.