12 Labore in Nordeuropa im Vergleich
#1

Serological diagnostics of Lyme borreliosis: comparison of assays in twelve clinical laboratories in Northern Europe


Sweden, Norway, Denmark and Finland

https://link.springer.com/article/10.100...19-03631-x
https://bmcpublichealth.biomedcentral.co...019-7245-8
Link oben korrigiert
Zitat:Ziel der Studie war es, die diagnostische Genauigkeit (Sensitivitäten und Spezifitäten) von serologischen Tests, die derzeit für die Diagnose von LB in klinischen Labors in Nordeuropa verwendet werden, mittels eines großen Serumpanels zu bewerten und zu vergleichen. Das Panel bestand aus 195 Serumproben von gut charakterisierten und klassifizierten Patienten, die auf klinisch vermutete LB (n = 59) untersucht wurden, darunter Patienten mit Lyme-Neuroborreliose, Lyme-Arthritis, Akrodermatitis chronica atrophicans, Erythema migrans oder anderen Krankheiten (n = 112). Insgesamt 201 Serumproben von gesunden Blutspendern wurden ebenfalls aufgenommen.

Das Panel (insgesamt 396 Seren) wurde an 12 klinische Laboratorien (mit fünf verschiedenen ELISA-Methoden) geschickt, die für die Gruppenzugehörigkeit verblinded waren, und die Laboratorien wurden gebeten, serologische Analysen gemäß ihrem Routineverfahren durchzuführen.

Die Ergebnisse der Studie zeigten eine hohe diagnostische Übereinstimmung zwischen den Labors, die den gleichen diagnostischen Test verwenden, und eine geringere diagnostische Übereinstimmung zwischen den Labors, die verschiedene diagnostische Tests verwenden.

Für IgG waren die Ergebnisse im Allgemeinen eher homogen und zeigten eine durchschnittliche Sensitivität von 88% (Bereich 85-91%) im Vergleich zu IgM, das eine geringere durchschnittliche Sensitivität von 59% (Bereich 50-67%) und heterogenere Ergebnisse zwischen Assays und Labors zeigte.

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#2

Zitat:Ab 2022 werde das Zulassungsverfahren für die Tests nun „deutlich verschärft“, sagt Nauck, der auch Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin an der Universität Greifswald ist.

Die geltende europäische Richtlinie 98/79/EG für In-vitro-Diagnostika wurde bereits überarbeitet.

Für die im Mai 2017 in Kraft getretene Version gibt es allerdings eine fünfjährige Übergangsphase ...
„Labormedizin darf nicht auf eine möglichst billige Erstellung der Werte reduziert werden.“
Aus und mehr
https://www.tagesspiegel.de/wissen/probl...72554.html

Hier hat ein Lieferant für ELISA (sehr preiswert gegenüber dem Western Blot)
mal Daten veröffentlich, die seine Testkits lieferten.
Es fehlt der Goldstandart
https://www.medistat.de/glossar/diagnost...dstandard/[/quote]

https://www.euroimmun.de/documents/Indic...I_DE_C.pdf
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Thanks given by: borrärger
#3

wurde korrigiert
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#4

(03.09.2019, 12:35)fischera schrieb:  
Zitat:Characteristics and patient pathways of Lyme disease patients: a retrospective analysis of hospital episode data in England and Wales (1998–2015)

Was übersehe ich?
Gruß fischera

Die Studie trägt das Veröffentlichdatum vom 15.8. 2019.
Ich verstehe leider deine Frage nicht so ganz. Die Patienten hatten eine gesicherte Lyme-Borreliose Historie. Blutproben gingen dann an 12 Labore nicht nur in England und Wales.

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#5

siehe #3
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Thanks given by: borrärger
#6

(03.09.2019, 09:00)urmel57 schrieb:  Serological diagnostics of Lyme borreliosis: comparison of assays in twelve clinical laboratories in Northern Europe


Sweden, Norway, Denmark and Finland

Ich denke der Link ist falsch, oder?

Hier der korrekte: https://link.springer.com/article/10.100...19-03631-x
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Thanks given by: Valtuille , urmel57 , fischera
#7

Wie ist es möglich, dass laut LL 99% der Fälle mit ACA eine positive Serologie haben, wenn die Sensitivität der Tests durchschnittlich nur 88 % beträgt Huh

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)

Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz
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#8

(03.09.2019, 19:55)Regi schrieb:  Wie ist es möglich, dass laut LL 99% der Fälle mit ACA eine positive Serologie haben, wenn die Sensitivität der Tests durchschnittlich nur 88 % beträgt Huh
Ich hab mir die Studie jetzt nicht im Detail angeschaut, aber diese Graphik dürfte die Frage ja vermutlich beantworten:

   

Man hat halt alle möglichen Manifestationen zusammengewürfelt und daraus einen Durchschnittswert berechnet. ACA ist mit n = 2 gegenüber der Gesamtzahl von n = 59 auch deutlich unterrepräsentiert. Auch konnte ich spontan nicht finden, wie die Testergebnisse bei den einzelnen Manifestationen ausgesehen haben. Die typischen Spätmanifestationen ACA und LA waren mit insgesamt 7 Patienten auch kaum vertreten.
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Thanks given by: Regi


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