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Corona-Themen

(07.08.2021, 08:58)krudan schrieb:  Zusätzlich wird dabei wider besseren Wissens (medial fokussiert) meist ignoriert, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, sich antiviral und gesundheitlich vorteilhaft (im Hinblick auf die Risikofaktoren) durch das Leben zu bewegen.
Dass wird fast täglich kommuniziert. Permanent wird aufgefordert, sich durch entsprechendes Verhalten vor einer Infektion zu schützen.
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Thanks given by: Filenada , urmel57 , Ray. , leonie tomate

(19.07.2021, 15:58)krudan schrieb:  Dauert aber wohl noch, bis dieses Modell in die med. Leitlinien aufgenommen wird... das kann/konnte Jens Spahn komischerweise wohl auch nicht ändern, trotz öffentlicher Lobigung des Moerser Modells im August 2020 ...mir unverständlich.

Das Ganze wird wohl verständlicher, wenn man sich mal die lange Liste vorhandener Interessenkonflikte (s. Fußnoten) auf Seiten der Leitlinien-Koordinatoren betrachtet (Quelle v. 01.04.2021) - kein Aprilscherz.
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(08.08.2021, 14:50)krudan schrieb:  
(19.07.2021, 15:58)krudan schrieb:  Dauert aber wohl noch, bis dieses Modell in die med. Leitlinien aufgenommen wird... das kann/konnte Jens Spahn komischerweise wohl auch nicht ändern, trotz öffentlicher Lobigung des Moerser Modells im August 2020 ...mir unverständlich.

Das Ganze wird wohl verständlicher, wenn man sich mal die lange Liste vorhandener Interessenkonflikte (s. Fußnoten) auf Seiten der Leitlinien-Koordinatoren betrachtet (Quelle v. 01.04.2021) - kein Aprilscherz.

Korrektur: Quelle v. 03/2021 - Hatte es mit einem anderen Datum oben auf der Seite der Quelle verwechselt. Kann/darf aber hier nicht nachträglich editieren.
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(14.03.2021, 14:54)krudan schrieb:  Darin siehe die Vergleichliste der molekularen Bindungsaffinitäten an das Virus und an die ACE2-Rezeptoren (zum Dichtmachen und Ausperren des Viruses):

"Possible anti-COVID-19 natural products"
> "Table 2 Natural products evaluated by virtual docking against SARS-CoV-2" (vs. Remdesivir etc.)
>> Metabolite "Binding with 3CLpro" und "Binding with ACE2"
>>> Quercetin, Apigenin, Silybin, Kaempferol, Naringenin, Epi-/Catechine etc.

Weiters zu Quercetin (Que) ...

"Que verfügt über ein breites Spektrum an antiviralen Eigenschaften, die in mehrere Schritte der Virulenz des Erregers eingreifen können - den Eintritt des Virus in die Zelle und die Virusreplikation. Laut Forschern des Montreal Clinical Research Institute "hat eine Zelle ein Schloss und das Virus einen Schlüssel [um in die Zelle einzudringen und sie zu infizieren]"; Chrétien sagte: "Aber Quercetin klebt das Schloss zu". Daher gehen wir davon aus, dass Que ein therapeutisches Mittel sein könnte, das gegen COVID-19 getestet werden könnte, entweder allein oder in Kombination mit anderen Nährstoffen, antiviralen Mitteln oder anderen Medikamenten. Que kann Medikamente beeinflussen, die durch CYP2C8, CYP2D6, CYP3A4 und P-Glykoprotein-Substrate verstoffwechselt werden, was bei seiner Verwendung zu berücksichtigen ist. Da Que Enzyme des Coronavirus hemmen kann, die für die Virusreplikation und -infektion wesentlich sind, stellt es einen potenziellen Schlüssel für die Entwicklung antiviraler Therapien zur Hemmung viraler Proteasen dar."

"Es gibt Hinweise darauf, dass Quercetin in Kombination mit beispielsweise den Vitaminen C und D eine synergistische antivirale Wirkung entfalten kann, die aufgrund überlappender antiviraler und immunmodulatorischer Eigenschaften entweder eine alternative oder zusätzliche therapeutische/präventive Option darstellen kann."

Quelle: https://journals.sagepub.com/doi/full/10...8X20976293 (12/2020) - SAGE Publications (Natural Product Communications)
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Ein Medikament welches die Vermehrung des Corona- Virus im Körper verhindern soll ist in Amerika in der Forschung. Falls hier nicht schon erwähnt, die Beschreibung von Molnupiravir, dass auch gegen andere Viren zum Einsatz kommen könnte.

Aus https://www.eurekalert.org/news-releases/925427


Zitat:PRESSEMITTEILUNG 16. AUGUST 2021
Molekulare Mechanismen des Corona-Medikamentenkandidaten Molnupiravir aufgeklärt
Der antivirale Wirkstoff baut RNA-ähnliche Bausteine in das Genom des Virus ein
Peer-Review-Publikation
MAX-PLANCK-GESELLSCHAFT


[/url]
[Bild: Public] 
[url=https://www.eurekalert.org/multimedia/782618]

BILD: DER ANTIVIRALE WIRKSTOFFKANDIDAT MOLNUPIRAVIR (GELB) WIRD IN DIE VIRALE RNA EINGEBAUT UND FÜHRT DORT ZU MUTATIONEN (LILA), DIE LETZTENDLICH DIE VERMEHRUNG DES VIRUS VERHINDERN. Mehr  anzeigen

BILDNACHWEIS: MPI F. BIOPHYSIKALISCHE CHEMIE/ FLORIAN KABINGER, CHRISTIAN DIENEMANN UND PATRICK CRAMER

Die Vereinigten Staaten haben sich kürzlich 1,7 Millionen Dosen eines Wirkstoffs gesichert, der bei der Behandlung von Covid-19-Patienten helfen könnte. In Vorstudien hat Molnupiravir die Übertragung des Coronavirus Sars-CoV-2 reduziert. Forscher des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg haben nun den zugrunde liegenden molekularen Mechanismus aufgeklärt. Das antivirale Mittel baut RNA-ähnliche Bausteine in das RNA-Genom des Virus ein. Wird dieses genetische Material weiter vervielfältigt, entstehen defekte RNA-Kopien und der Erreger kann sich nicht mehr ausbreiten. Molnupiravir wird derzeit in klinischen Studien getestet.
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich zahlreiche wissenschaftliche Projekte auf den Weg gemacht, Maßnahmen gegen das neue Virus zu untersuchen. Auf Hochtouren entwickeln Forscher verschiedene Impfstoffe und Medikamente – mit unterschiedlichem Erfolg. Im vergangenen Jahr erregte das antivirale Medikament Remdesivir Aufmerksamkeit, als es als erstes Medikament gegen Covid-19 zugelassen wurde. Studien, unter anderem von Patrick Cramer vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen und von Claudia Höbartner von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Deutschland), zeigten, warum das Medikament eine eher schwache Wirkung auf das Virus hat.
Molnupiravir, ein weiterer antiviraler Wirkstoffkandidat, wurde ursprünglich zur Behandlung von Influenza entwickelt. Basierend auf vorläufigen klinischen Studien verspricht der Wirkstoff eine hohe Wirksamkeit gegen Sars-CoV-2. „Zu wissen, dass ein neues Medikament wirkt, ist wichtig und gut. Ebenso wichtig ist es jedoch, die Wirkungsweise von Molnupiravir auf molekularer Ebene zu verstehen, um Erkenntnisse für die weitere antivirale Entwicklung zu gewinnen“, erklärt Max-Planck-Direktor Cramer. „Nach unseren Ergebnissen wirkt Molnupiravir in zwei Phasen.“
[font='Open Sans', 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif]Mutationen im Genom stoppen das Virus
Molnupiravir ist ein oral verfügbares Medikament, das durch Metabolisierung im Körper aktiviert wird. Wenn es in die Zelle eindringt, wird es in RNA-ähnliche Bausteine umgewandelt. In der ersten Phase baut die virale Kopiermaschine, RNA-Polymerase genannt, diese Bausteine in das RNA-Genom des Virus ein. Im Gegensatz zu Remdesivir, das die virale RNA-Polymerase verlangsamt, greift Molnupiravir jedoch nicht direkt in die Funktion des Kopierers ein. Stattdessen verbinden sich in der zweiten Phase die RNA-ähnlichen Bausteine mit den Bausteinen des viralen Erbguts. „Wenn die virale RNA dann repliziert wird, um neue Viren zu produzieren, enthält sie zahlreiche Fehler, sogenannte Mutationen. Dadurch kann sich der Erreger nicht mehr vermehren“, sagt Florian Kabinger, Doktorand in Cramers Abteilung.
Molnupiravir scheint auch Mutationen in anderen RNA-Viren auszulösen und deren weitere Verbreitung zu verhindern. „Der Wirkstoff könnte potenziell zur Behandlung eines ganzen Spektrums von Viruserkrankungen eingesetzt werden“, sagt Höbartner, Professor für Chemie an der Universität Würzburg. „Molnupiravir hat viel Potenzial.“ Aktuell befindet sich der vielversprechende Medikamentenkandidat in Phase-III-Studien, wo er an einer Vielzahl von Patienten getestet wird. Ob Molnupiravir sicher als Medikament zugelassen werden kann, wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte bekannt gegeben. Die US-Regierung ist bereits optimistisch und hat sich zuletzt rund 1,7 Millionen Dosen im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar gesichert.[/font]

Zusammen bewegen wir mehr!  Mitglied bei https://onlyme-aktion.org/
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Thanks given by: Filenada , urmel57 , AnjaM , ticks for free

@#778
https://de.wikipedia.org/wiki/Molnupiravir

Warum das Rad teuer neu erfinden? Und dann auch wieder mit der RNA rumexperimentieren? Wenn das einfache Mittel so nah liegt? Über die Forschung in dem naturwirkstofflichen Bereich wurde hier schon Einiges geschrieben... interessiert nur keinen bei den Big-Playern und ihrem kurzsichtigen Technologieglauben...

Es wird da suggeriert, als gäbe es nur Remdesivir oder Molnupiravir .... und wer bewertet den "Rest" der verfügbaren Alternativen, die teils auch ein deutlich höheres Wirkpotential sowie anderes Wirkprinzip besitzen wie Remdesivir?!
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Thanks given by: Susanne_05

(10.08.2021, 21:35)krudan schrieb:  "Es gibt Hinweise darauf, dass ..."
Mit "Hinweisen" ist das so eine Sache...
Es gibt auch massenhaft "Hinweise" für die Wirksamkeit von Homöopathie, oder darauf, dass die Mondlandung ein Fake war. Auch für die Entführung durch Außerirdische gibt es millionenhaft "Hinweise".
Jede Anekdote, oder auch nur jede Behauptung, ist ja erstmal ein "Hinweis". Einem Hinweis kann man nachgehen, sofern er halbwegs glaubhaft erscheint. Und dann findet man evtl. einen "NACH"weis. und erst mit diesem können wir dann wirklich etwas anfangen
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Thanks given by: urmel57 , Filenada , leonie tomate , AnjaM

@krudan: Davon kann ich auch manches nicht so ganz nachvollziehen. Nur mal in Bezug auf "unser" IGY - da laufen/liefen wohl auch Studien, die anscheinend nicht mal schlecht aussahen, z. B.:

https://journals.plos.org/plosone/articl...ne.0252399
https://search.bvsalud.org/global-litera...who-879699

...und gibt ja etliches "Alternatives", wo man dann trotz angeblicher Ersterfolge später irgendwie nichts mehr davon hört...
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Thanks given by: urmel57

(19.08.2021, 15:40)Donald schrieb:  
(10.08.2021, 21:35)krudan schrieb:  "Es gibt Hinweise darauf, dass ..."
Mit "Hinweisen" ist das so eine Sache...
Es gibt auch massenhaft "Hinweise" für die Wirksamkeit von Homöopathie, oder darauf, dass die Mondlandung ein Fake war. Auch für die Entführung durch Außerirdische gibt es millionenhaft "Hinweise".
Jede Anekdote, oder auch nur jede Behauptung, ist ja erstmal ein "Hinweis". Einem Hinweis kann man nachgehen, sofern er halbwegs glaubhaft erscheint. Und dann findet man evtl. einen "NACH"weis. und erst mit diesem können wir dann wirklich etwas anfangen

Äpfel mit Birnen zu vergleichen, macht es dabei nicht einfacher... Die sogenannten Hinweise werden in der Studie auch im Detail beschrieben.

Es gibt Nachweise dafür, dass etliche Medikamente wirken, es gibt allerdings auch Nachweise dafür, wie kritisch oftmals deren Nebenwirkungsprofile sind. Bzw. auch historische Bsp., wo die von Dir so hochgehaltenen "Nachweise" zur angeblichen Sicherheit dann doch nur vermeintliche waren.

So lässt es sich mit bekannten Vitaminen resp. Naturstoffen bei rel. unkritischen Sicherheitsprofilen leichter und günstiger forschen und experimentieren sowie ohne extra viel zu studieren auch selbst probieren... Hinweise aus der Forschung bezügich der Wirkpotentiale sind Grund genug eigenverantwortlich selbst zu probieren, und zu schauen, was einem gut tut und das relativ risikofrei, wenn man sich an die Erfahrungswerte und diesbezügliche UL der NIH weitgehend hält... was ja auch begleitende Diskussionen in Foren und Selbsthilfegruppen fördern.

*Tolerable Upper Intake Level (UL): Maximale Tagesdosis, die wahrscheinlich keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit hat.
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(19.08.2021, 16:16)krudan schrieb:  die von Dir so hochgehaltenen "Nachweise"
Ich halte überhauptnichts hoch. Ich sage nur, dass "Nachweise" wesentlich brauchbarer sind, als "Hinweise", die  auch nur bloße Behauptungen sein können.
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Thanks given by: leonie tomate , berta


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