Termin Vorgespräch Hyperthermie
#21

(19.12.2014, 21:57)Rosa45 schrieb:  Das ist es wenn jemand nur aus irgendwelchen Quellen zitiert. Ich habe mit einen der o.g. Personen in Zusammenhang mit Borreliose zu tun, die bereits einmal dafür mitverantwortlich war, das meine Kniegelenksbeschwerden (gesicherte chronische floride Synovialits) zwar eine Lymearthritis wäre aber die dauerhaften Probleme nicht von der Lymearthritis kämen und nicht behandelt werden müssten und mehr kann ich noch nicht dazu schreiben.

Tut mir Leid, wenn du bei einem dieser Autoren schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Aber diese Studie, in "Scandinavian Journal of Infectious Diseases" 1990 veröffentlicht, hat mit der Fähigkeit der Autoren, eine Borreliose adequat zu diagnostizieren und zu behandeln, nichts zu tun! Daraus kann man also nicht schließen, ob die Autoren dazu in der Lage sind und mein Hinweis auf diese Arbeit war aus dem Grund nicht als Empfehlung, sich von diesen Leuten behandeln zu lassen, zu verstehen!

Die Studie ist nur ein Bericht über eine wissenschaftliche Untersuchung und ihre Ergebnisse, mehr nicht. Und jeder ist für die Schlüsse, die er daraus zieht, selbst verantwortlich!

Gute Besserung und liebe Grüsse
Sunflower


Lyme-Borreliose seit 2008

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Thanks given by: fischera , leonie tomate , judy , Filenada , Petronella
#22

Zitat:Ich habe herausgefunden das die Klinik eine Systemische Ganzkörperhyperthermie macht , nur in Fällen bei denen Krebs ein Organ oder Extremität befällt , wird eine Perfusions - Hyperthermie gemacht
So habe ich es zumindest verstanden ...Das ist aber auch nicht das was Du meinst, oder ?
Das Blut außerhalb erhitzen ?

bei großen Herz OPs mit Thoraxeröffnung macht man das. Das Blut wird ja eh durch die Herz-Lungenmaschine geleitet und dort extern mit Sauerstoff angereichert, solange das Herz nicht pumpt. Das Blut wird dabei auch extern gekühlt, um die Körpertemperatur zu senken => weniger Sauerstoffverbrauch, weniger Schäden während der OP.
Am Ende der OP wird das Blut außerhalb des Körpers wieder erwärmt.
Das kann man eben genauer steuern weil das Blut dann praktisch von innen das Gewebe wieder erwärmt. Von außen ist alles sehr träge und nicht so genau steuerbar wie warm das Gewebe dann am Ende wird. Vor allem weil der Köper selbst noch "nachheizt".

Ich denke eher nicht, dass sie das machen. Es ist auch nicht so "gesund" bzw. nicht so einfach für den Organismus wie es sich zunächst anhört.

@ sunflower
Danke für die weiteren Quellen. Die unterschiedlichen Angaben, wann das Körpereiweiß gerinnt, beunruhigen mich.
Ev. ist das tatsächlich auch individuell etwas unterschiedlich.
Und ich frag mich schon, ob sie es gut im Griff haben, wenn sie so nah an die Grenze gehen.

Und ich denke auch, dass durch die hohe Temperatur Vieles angeschoben wird, von dem wir keine Ahnung haben. Gerade im Hinblick auf die Immunreaktion.

Ich bin dabei :-)
Onlyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
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#23

Laut eigenen Aussagen haben sie es im Griff , bei insgesamt 16.000 Patienten bei denen diese Hyperthermie durchgeführt wurde , sind keine größeren Komplikationen aufgetreten ...
Deinen letzten Satz kann ich nur unterschreiben ... Das macht es finde ich auch so schwierig , da wahrscheinlich jeder Patient anders reagieren wird , oder reagiert ...
Für mich wird es auf jeden Fall die schwerste Entscheidung meines bisherigen Lebens sein .


LG und schönen 4 . Advent !

Liebe Grüße Jo


OnLyme-Aktion.org


Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben,an denen du nichts ändern kannst.
Der eine ist gestern und der andere ist morgen.

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Thanks given by: judy , Sunflower
#24

unabhängig davon, ob diese Therapie nun etwas bringt oder nichts, kann ich mir nicht vorstellen, dass dort reihenweise die Patienten sterben, weil das Eiweis gerinnt. Ich denke, das hätte sich rumgesprochen. Auf einer Klinikbewertungsseite habe ich übrigens drei Superbewertungen gelesen, die dann vom Moderator der Seite als "mit einander in Bezug stehend" (also vermutlich gefaket) markiert wurden. Es sind noch zwei sehr schlechte Bewertungen auf der Seite. (habe leider den link nicht mehr)... Jo mach dir dort ein Bild. Das lohnt sich auf jeden Fall und dann erst entscheidest Du!

lg luddi

Macht mit bei: www.onlyme-aktion.org

Alle meine Aussagen sind persönliche Meinungen und ersetzen keinen Arztbesuch!


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#25

(21.12.2014, 11:35)johanna cochius schrieb:  Laut eigenen Aussagen haben sie es im Griff , bei insgesamt 16.000 Patienten bei denen diese Hyperthermie durchgeführt wurde , sind keine größeren Komplikationen aufgetreten ...

16.000 Patienten? Und wie viele sind damit tatsächlich gesund worden?

Wenn sie bereits eine so große Erfahrung mit dieser Therapie bei Borreliose Patienten haben, warum veröffentlichen sie nicht ihre Ergebnisse, damit Therapeuten und Patienten eine Entscheidung treffen können?Huh

Hier wird übrigens über den angeblichen Heilungserfolg eines Patienten mit hyperbaren Sauerstoff berichtet:

J Chin Med Assoc. 2014 May;77(5):269-71. doi: 10.1016/j.jcma.2014.02.001. Epub 2014 Apr 13.

Hyperbaric oxygen therapy as an effective adjunctive treatment for chronic Lyme disease.

Huang CY1, Chen YW2, Kao TH3, Kao HK2, Lee YC4, Cheng JC5, Wang JH6.

Zitat:Here, we present a patient with CLD who was successfully treated with HBOT

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24726678

Habe leider keinen Zugang zum Volltext.

Gute Besserung und liebe Grüsse
Sunflower


Lyme-Borreliose seit 2008

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#26

Och....... keine Studie über den Erfolg der Studie?????

Lese ich da etwa Zweifel?

Genau den ganzen Schwach....... und Studien gibts auch bei Kältetherapie, Salzgrottentherapie, Lichttherapie, Mikrowellentherapie, Magnetfeldtherapie u.s.w.

Übrigens, es wurden sicher nicht 16.000 Borreliosepatienten mit Hyperthermie behandelt.
Denn ursprünglich ist diese Therapie als "Leistungsverstärker" für Chemotherapie bei Krebskranken benutzt worden, um den Abbau von krankhaften und durch Chemo behandeltem Gewebe (eben durch die Wirkung auf das Eiweis in den krankhaft veränderten Zellen) zu fördern.

Aber das ist sicher nicht so wichtig.

LG und denkt mal drüber nach, Rosa
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#27

Richtig , ich hatte Eingangs geschrieben , dass mehrere Hundert B. Patienten behandelt wurden , die 16.000 sind alle zusammen incl. Krebspatienten .
Nach irgendwelchen Bewertungen gehe ich eigentlich nie , mache mir tatsächlich lieber selbst ein Bild .
Die Bewertungen die ich gelesen hatte waren nur von Krebspatienten .

Gruß Jo

Liebe Grüße Jo


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Thanks given by: judy
#28

Wir sollten uns gar nicht an Studien hochziehen, denn hochwertige Studien zum Thema Borreliose gibt es so gut wie nicht, auch nicht bei der antibiotischen Behandlung.

Auch darüber darf man ruhig mal nachdenken.

Mir persönlich wäre es jedoch zu teuer bei mangelnden glaubhaften Erfolgsberichten. Über vorübergehende Erfolge habe ich schon gehört aber nicht über langfristige Icon_xmas1_nosmile Es wäre schön, wenn es anders wäre.

Liebe Grüße Urmel

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

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#29

Dr. D. ist anscheinend dabei langfristigen Kontakt zu einigen seiner B. Patienten zu halten . Er möchte eine Langzeitstudie erstellen , aber es wird noch etwas dauern bis zu Veröffentlichung .
Werde dann nochmal genauer nachhaken .
Ob ich allerdings Adressen von Patienten erhalte die dort schon waren , dass wage ich zu bezweifeln ...

Liebe Grüße Jo


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#30

Das wäre ja toll, Johanna. Denn ohne Studie finde ich es schwierig, eine Entscheidung zu treffen...es geht ja wirklich um sehr viel Geld, das man für andere Therapien evtl. nicht mehr hat!

Und gesetz. Krankenkassen können Therapien nur bezahlen, wenn der Nutzen wissenschaftlich belegt ist.

Gute Besserung und liebe Grüsse
Sunflower


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Thanks given by: judy


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